Himmel, habe ich tats├Ąchlich seit Mai nicht mehr gebloggt? Eine Schande ist das. Und ein Wunder beinahe, dass sich trotzdem noch hie und da ein Leser hierher verirrt. Seid also willkommen, Ihr tapferen Wanderer im Netz, Ins-Textzickenblog-Hineinstolperer, edle Reiter┬áder Suchmaschinen!
Welche Begriffe Euch hierher gef├╝hrt haben, verr├Ąt mir ein feines Tool namens Piwik, und das sagt f├╝r den Zeitraum seit der letzten Suchbegriffs-Verbloggung unter all den Sachen, die den Leuten offenbar immer wieder unter den N├Ągeln brennen┬á(ich empfehle hierzu die Lekt├╝re der vorhergehenden Eintr├Ąge, die verst├Ârenderweise zu einem hohen Prozentsatz mit haarigen Extremit├Ąten einhergehen)┬áFolgendes:

„Behaartes Ei“:┬áWaaaahhhhh,┬ádie Bilder! DIE BILDER! Macht das weg!!!┬á­čś«

„Die besten Frei-Wild Zitate“: So, jetzt werde ich sauer. Keinesfalls m├Âchte ich die Texte dieser gr├Ąsslichen Band mit dem einmalig hier zitierten wundersch├Ânen Spruch von Astrid Lindgren verquickt wissen! Ja geht’s noch?!

„Brille Comic“ &┬á„Meisterwerk Brillen“: Also wer hier nicht an das absolut rundum fantastische Blog des Brillenfr├Ąuleins denkt, ist wirklich selbst schuld! <3

„Ich sch├Ąme mich daf├╝r Spr├╝che“: Tats├Ąchlich habe ich wegen dieses Suchbegriffs gefragt, f├╝r was in meinem Leben ich mich eigentlich so richtig rundum sch├Ąme. Und habe nicht soooo irrsinnig viel gefunden. Nat├╝rlich, dies und das und auch jenes, aber da war ich jung und doof (und verraten werde ich es hier garantiert nicht) … Insgesamt sollten wir vielleicht einfach versuchen, so zu leben, dass wir uns hintenraus nicht sch├Ąmen m├╝ssen. Klingt einfach, ist es aber nicht so wirklich. ­čśë

„Wann mit Pumpen beim Plasmaspenden“: Also ich w├╝rde ja niemals ohne mindestens zwei Luftpumpen beim Plasmaspenden aufschlagen. und Ihr so?

 

 

 

Jeder, der schon einmal kreative Dienstleistungen in Anspruch genommen hat, wei├č: Beauftragt man einen Grafiker, etwa mit der Gestaltung eines Posters/Plakats, sollte man ihn gr├╝ndlich briefen. Denn nur mit einem eindeutigen Briefing* kann der Auftraggeber┬ásicher sein, am Schluss auch ein Ergebnis zu haben, das gef├Ąllt. Und zwar nicht nur dem Grafiker selbst.

Der britische Freelance-Designer Tom Wysocki, unter anderem in Diensten der Agentur AKQA sowie Inhaber des ├Ąu├čerst┬ámerkw├╝rdigen Tumblrs THE AFRIX, twitterte k├╝rzlich┬áein herrliches Beispiel trockenen Designer-Humors. Er hatte seinen Grafik-Kollegen Dave per WhatsApp gebeten, ein Poster f├╝r irgendwelche┬áMusic Nights zu designen. Keine Formatvorgabe, keine Bildidee, keinerlei weitere Angaben. Dave fragte von sich aus noch ein paar Details ab – ganz im Sinne eines guten Briefings, nicht wahr? – und Tom konnte sich entspannt zur├╝cklehnen. Schlie├člich hatte Dave alles, was er f├╝r ein tolles Poster brauchte, oder?

Das Ergebnis war dann auch grandios.

Dave_Tom_Poster

Posterdesign at its best (Quelle: Twitter, @theafrix)

Jieha, Dave, Du bist unser Grafikbriefing-Gott! <3

*Begriffsdefinition Briefing: „Bei einem Briefing handelt
es sich um eine Kurzeinweisung (Kurzbesprechung)
vor einem wichtigen Ereignis (z.B. Teamarbeit, Werbung,
Tauchen, Fallschirmspringen u.v.a.m.). Das Wort ist ein
Anglizismus (engl. brief = kurz, briefing = Einsatzbesprechung).
Im Deutschen werden auch Ausdr├╝cke wie Unterrichtung
oder Einweisung verwendet.
(…)
Briefing in der Werbung: Um das gew├╝nschte
(kreative) Ergebnis zu erhalten, erfordert das
Briefing Spielraum in der Ergebnisgestaltung.
Erst durch den gew├Ąhrten Spielraum unterscheidet sich
das Briefing von einer Aufgabenstellung.
Der Briefende muss daher sehr genau differenzieren
zwischen den genau vorgegebenen, geschlossenen
Ergebnisbestandteilen und den offenen Ergebnisbestandteilen.“

(Quelle: Wikipedia)