Wie eine andere Mutter zu diesem lesenswerten Facebook-Beitrag der „Kitahelden“ sehr richtig schrub:
„Liebe Eltern, wenn Euch Euer Job so viel wichtiger ist als die Gesundheit Eurer Kinder – warum habt Ihr dann Kinder?“

schreiendes Baby mit Headline "Stellt euch nicht so an! Der ist nur etwas m├╝de." und "wenn die Kita zur Notaufnahme wird". Mit Pfeilen aufs Kind weitere Beschriftungen: 39,4 Grad Fieber - Zahnschmerzen - Ohrenschmerzen - Durchfall

Ich bin wahrlich keine Mutter, die ihre Brut bei jedem Kinkerlitz zuhause behalten h├Ątte. Aber Fieber, bellender Husten, gr├╝ner Rotz, heftiger Durchfall, Erbrechen oder totale Schlappheit SIND KEIN ZUSTAND, IN DEM MAN EIN KLEINKIND IN DIE KITA BRINGT!

Davon abgesehen, dass es so Gefahr l├Ąuft, noch (viel, viel) kr├Ąnker zu werden: Schon mal was von Verantwortungsgef├╝hl f├╝r andere geh├Ârt, Stichwort Ansteckung?┬áIn KiTa, Schule, Hort sind ein Haufen anderer kiddos, die einen Husten vielleicht nicht so toll wegstecken wie Eure „robusten“ Spr├Âsslinge!
Bittebittebitte: Behaltet kranke Kinder zuhause und kuriert sie dort aus – auch wenn es mit Aufwand verbunden ist!

Dazu ein paar juristische und bürokratische Fakten:

  • Sofern beide Elternteile gesetzlich versichert sind, hat jeder laut ┬ž616 BGB pro Jahr und Kind <12 Jahre einen Anspruch auf Freistellung f├╝r 10 „Krankes-Kind-Pflegetage“. (Achtung, jeder Arbeitgeber handhabt hier die Lohnfortzahlung anders! „Typisch“ sind 5 Fortzahlungstage, aber manche Tarifvertr├Ąge schlie├čen diese ganz aus. Dann oder eben nach Ablauf der vom AG getragenen Tage springt f├╝r die restlichen Krankentage die GKV ein. Dazu weiter unten mehr.) Wechselt Euch also mit dem anderen Elternteil ab, falls jener kooperativ ist, was er zur H├Âlle nochmal sein sollte. Ist er es nicht, k├Ânnen sich verheiratete Partner ihren jeweiligen Anspruch gegenseitig ├╝bertragen lassen – wenn wiederum der Arbeitgeber zustimmt. Was er zur H├Âlle nochmal tun sollte, denn mit einem unkooperativen Ehepartner – oder einem, dessen Arbeitgeber doof ist -, ist frau/man gestraft genug.
  • ACHTUNG: Dass die eben genannte Regelung inklusive des generellen Freistellungsanspruchs (unabh├Ąngig von der Bezahlung!) komplett wegf├Ąllt, sofern auch nur einer von beiden oder aber das Kind selbst privat versichert ist, ist eine der gro├čen Schweinereien unseres Systems. Auch Selbstst├Ąndige schauen leider pauschal mit dem Ofenrohr ins Gebirge.
  • Gesetzlich versicherte Alleinerziehende haben einen Freistellungs-Anspruch auf 20 Pflegetage pro Jahr und Kind unter den gleichen Voraussetzungen wie oben. Bei mehr als 2 Kindern gilt eine Obergrenze von 50 Tagen pro Jahr. (Auch hier gilt leider: Biste privat versichert, kannste zwar zuhause bleiben, aber wenn der AG nicht freiwillig zahlt, zahlt keiner – du musst unbezahlten Urlaub erbetteln. Vom Gesetz her sind Privatversicherte in dieser Hinsicht nicht gesch├╝tzt. Ja, das ist riesengro├čer Mist.)
  • Der diesbez├╝gliche Anspruch von Auszubildenden bel├Ąuft sich auf bis zu 6 Wochen, ohne dass der Ausbildungsbetrieb dagegen Einspruch erheben d├╝rfte. (Privat versicherte Azubis sind mir noch nicht untergekommen, aber auch in deren Fall gilt dann die A.karten-Regel)
  • Bei Beamten ist alles nochmal anders – im ├ľffentlichen Dienst gew├Ąhren Arbeitgeber z.B. manchmal zus├Ątzliche Pflegetage. Fragt einfach nach.
  • Und wenn das Kind ├Ąlter als 12 Jahre ist, aber trotzdem so schlecht beieinander, dass Papa oder Mama am Bett sitzen sollte? Manche Arbeitgeber sehen das ein und legen den bereits genannten ┬ž616 BGB entsprechend gro├čz├╝gig aus. Darin steht n├Ąmlich, dass der Arbeitnehmer Anrecht auf bezahlte Freistellung hat, wenn er „[…] f├╝r eine verh├Ąltnism├Ą├čig nicht erhebliche Zeit durch einen in seiner Person liegenden Grund ohne sein Verschulden an der Dienstleistung verhindert wird.“ – und darunter kann man, wenn man ein netter Mensch ist, durchaus auch die Erkrankung eines Teenies verstehen. Viele AG lassen sich alternativ darauf ein, zu diesem Zweck etwa ├ťberstunden abzubauen, die sonst nicht verg├╝tet w├╝rden. Tempor├Ąres Arbeiten vom Homeoffice aus ist ebenfalls eine M├Âglichkeit.
  • Nochmal an die gesetzlich Versicherten: Nehmt unbedingt sofort Kontakt mit Eurer Krankenkasse auf, denn sobald Euer Arbeitgeber die Lohnfortzahlung einstellt oder diese per Vertrag ganz ausschlie├čt, steht Euch nach ┬ž45 SGB V┬áf├╝r Kinder unter 12 Jahre sogenanntes Kinderkrankengeld zu!┬áDessen H├Âhe betr├Ągt 70-90% des ausgefallenen Nettoarbeitsentgelts (2018 liegt der Tagesh├Âchstsatz bei 103,-ÔéČ). Ein Attest muss ab dem ersten Krankheitstag des Kindes vorgelegt werden.
  • Auch wer gerade arbeitslos ist, hat Anspruch auf Kinderkrankengeld, falls die Stellensuche wegen der Pflege nicht fortgesetzt werden kann. In diesem Fall ist die Agentur f├╝r Arbeit der Kostentr├Ąger.
  • Wegen all des gesetzlichen Boheis unverzichtbar: Holt vertraute Angeh├Ârige, Freunde, Nachbarn, Patentanten ins Boot, wenn Eure Pflegetage laut Arbeitsvertrag ausgesch├Âpft sind. Baut Euch diesbez├╝glich ein gutes Netzwerk auf und unterst├╝tzt Euch gegenseitig. Ja, das bedeutet sozial-interaktiven Aufwand. Und ja, das bedeutet auch, dass Ihr mal diejenigen sein k├Ânntet, die das fiebernde Nachbars- oder das hustende Patenkind auf Eurer Couch liegen habt. Trefft in diesem Fall einfach die bestm├Âglichen Vorkehrungen, damit sich bei Euch zuhause niemand ansteckt. (Niemand sollte von Euch erwarten, eine kleine Noro-Schleuder zu beherbergen, aber das muss ich hoffentlich nicht dazusagen?)
  • Falls Ihr kein solches tragendes Netzwerk habt, kontaktiert professionelle ambulante Dienste wie „Zuhause gesund werden“ (M├╝nchen), die „Notfallmamas“ (Raum Hamburg, M├╝nchen, Berlin, D├╝sseldorf, Frankfurt, K├Âln, Stuttgart), der „Notm├╝tterdienst“ (Gro├čraum Frankfurt, Berlin, Hamburg, K├Âln, Halle/Leipzig, Koblenz, Mecklenburg-Vorpommern, Darmstadt, Chemnitz)┬áoder die „Tagespflegeb├Ârse“ (N├╝rnberg). Sicher gibt es in Eurer N├Ąhe ├Ąhnliche Einrichtungen, die liebevolles Pflegepersonal vermitteln. Googeln w├╝rde ich nach „Krankes Kind zuhause pflegen Dienst“ plus Ortsname.
  • Good to know: Kosten f├╝r externe Kinderpflegepersonen k├Ânnt Ihr bei der Steuer als Sonderausgabe absetzen – und oft beteiligt sich sogar der Arbeitgeber daran, denn er profitiert schlie├člich auch davon.

–> Eine recht gute Zusammenfassung der geltenden gesetzlichen Regelungen zum Daheimbleiben bei kranken Kindern findet Ihr hier.

Fazit: Niemand hat gesagt, dass Kinder unkompliziertes schm├╝ckendes Beiwerk neben dem Broterwerb sind. ­čśë
Ihr wusstest das vorher (au├čer Ihr seid ziemlich naiv).
Denn ja, Kinder sind ein unberechenbares Risiko in jeglicher Hinsicht – aber sie sind es wert. <3

Dass meine Kolleginnen aus dem Netzwerk Texttreff die Besten sind, war mir schon immer klar. Dass sie auch die besten Ideen haben, ist da nur nat├╝rlich.

Aber manche Ideen sind noch zauberhafter als andere, und eine davon m├Âchte ich heute vorstellen: die klitzekleine private Kinderbuch-„Bibliothek“ von Daniela Dreuth, ihres Zeichens Lektorin und Kinderbuch-Rezensentin aus Wipfratal im th├╝ringischen Ilm-Kreis. (Ihr Unternehmen hei├čt ├╝brigens nicht ohne Grund OptimumText – Daniela kann man wirklich die miesesten Texte und B├╝cher ins Lektorat geben, sie schleift daraus Diamanten. Und ihr Rezensions-Blog „Kinderohren“┬áist eine echte Fundgrube f├╝r alle, die auf der Suche nach tollen Buchtipps f├╝r kleine und gro├če Kinder sind.)

Daniela also┬áerz├Ąhlte┬áheute auf facebook, ganz bescheiden, wie aus einem wetterfesten vor die Haust├╝r gestellten Selbstbedienungs-B├╝cherschrank eine richtige kleine Mini-Kinderbibliothek wurde. Der Schrank, der den vielen Rezensionsexemplaren, die ├╝ber Danielas Tisch gehen, ein sinnvolles Weiterleben bescheren sollte, platzte n├Ąmlich bald aus allen N├Ąhten. Man sann nach Verbesserung und r├Ąumte schlie├člich der buchgewordenen Herzensangelegenheit ein St├╝ck der separat zug├Ąnglichen Garage frei. Hier sind die dicken und d├╝nnen Werke sicher vor Wettereinfl├╝ssen gesch├╝tzt und dennoch jederzeit von au├čen erreichbar. Die Kinder der Umgebung k├Ânnen jederzeit (!) einfach einmarschieren, st├Âbern, schm├Âkern und ihre Favoritenb├╝cher auf Vertrauensbasis mitnehmen. Irgendwann bringen sie sie wieder und fertig. Das funktioniert ganz wunderbar und ich finde, diese Idee sollte Schule machen! Leider habe ich nicht die r├Ąumlichen M├Âglichkeiten, sonst h├Ątte Starnberg l├Ąngst eine neue kleine Bibliothek, in der ich all die ausgelesenen und vom Himmel gefallenen B├╝cher zur Verf├╝gung stellen w├╝rde – nicht nur f├╝r Kinder, denn aus dem Kinderbuch-Alter sind meine beiden (18+16) endg├╝ltig raus. ­čÖé

Tolle Idee, Daniela – danke! <3┬á ┬áOhne Titel

 

 

Liebe Leser, Ihr werdet gebraucht. Nat├╝rlich auch hier von Euren Familien und Chefs und Freunden und Ehren├Ąmtern … aber jetzt ganz akut als Unterst├╝tzer f├╝r ein im wahrsten Wortsinne lebenswichtiges Projekt.

Der bewundernswert nimmerm├╝de Verein Kinder auf der Flucht e.V., in dem meine guten Freunde Petra und Tilman Tag und Nacht im Einsatz sind, m├Âchte ganz, ganz am Anfang der schrecklichen Schicksalskette zahlloser Fl├╝chtlinge* ansetzen. Geplant ist die Anschaffung eines zweiten, gebrauchten Rettungsbootes, mit dem ehrenamtliche Rettungsschwimmer nun auch vor der Insel Chios Ertrinkende hoffentlich rechtzeitig erreichen k├Ânnen.
Ein Boot f├╝r das „Team Lesbos“ konnte k├╝rzlich mithilfe von Spenden bereits finanziert werden
und ist unabl├Ąssig im Einsatz. Leider sieht es vor der K├╝ste der griechischen Insel Chios nicht viel besser aus; auch dort ist die Lage dramatisch und f├╝r das bisher gemietete Rettungsboot geht den Helfern das Geld aus.

Rettungsboot_Lesbos

Dieses Boot ist kein Luxus.
Es ist ein Arbeitsmittel, mit dessen Hilfe Leben gerettet werden! Bitte spendet deshalb und verhindert damit aktiv menschliche Trag├Âdien, die wir uns in unseren warmen Wohnzimmern nicht einmal ansatzweise vorstellen wollen.

Verhindert, dass ein schreiendes Kleinkind, das dem Schlepper auf dem Boot l├Ąstig und deshalb „zuf├Ąllig“ ├╝ber Bord geschubst wurde, vom Meer verschluckt wird.
Verhindert, dass ein Baby, das die von Ersch├Âpfung und eisigen Wassertemperaturen geschw├Ąchte Mutter nach dem Kentern ihres Bootes loslassen musste, Stunden sp├Ąter tot ans Ufer gesp├╝lt wird.
Verhindert, dass ein Bruder mit ansehen muss, wie der andere in Sichtweite des rettenden Landes ertrinkt, weil er seine Schwimmweste der schwangeren Nachbarin gab.

Rettungsschwimmerin

Helft. BITTE. Eure Spende erreicht den Verein unkompliziert ├╝ber die extra eingerichtete betterplace-Projektseite (>>KLICK<<).

WICHTIG: Sollte zum Zeitpunkt Eures Spendenwillens das Projekt bereits „durchfinanziert“ sein, spendet bitte trotzdem!!! Ein Bedarf folgt dem n├Ąchsten; morgen k├Ânnen es Rettungsdecken, Gummistiefel, Zelte, Babynahrung oder ein medizinisches Ger├Ąt sein. Dieser Verein genie├čt mein vollstes Vertrauen und ich m├Âchte Euch ermutigen, ihm Eures auch zu schenken … und nebenbei Leben, Hoffnung, Perspektive.

Ich verb├╝rge mich pers├Ânlich daf├╝r, dass Euer Geld haargenau dem Zweck zukommt, f├╝r den es laut der Spendenplattform betterplace bestimmt ist. Das kann ich besten Gewissens, weil ich f├╝r Petra, Tilman und das gesamte Team meine Hand ins Feuer legen w├╝rde. Der Verein hat sich wichtige Ziele gesetzt und nimmt seine Aufgabe hundertprozentig ernst.

*Auf eine Diskussion ├╝ber Fl├╝chtlingspolitik etc. werde ich an dieser Stelle ausnahmslos KEINE Stellung nehmen und entsprechende Kommentare behalte ich mir vor, zu l├Âschen. Hier geht es zun├Ąchst mal nicht um Fl├╝chtlinge, die irgendwann in Deutschland landen und sich dann integrieren oder nicht integrieren, sondern schlicht um MENSCHENLEBEN und wunderbare Leute, die wild entschlossen sind, diese zu bewahren. Das verdient allerh├Âchste Wertsch├Ątzung und jede Unterst├╝tzung dieser Welt.┬á

Mich w├╝rde mal Eure (werbeprofessionelle und private) Meinung zum neuen EDEKA-Weihnachtsspot interessieren.

Denn ich als Werberin sage:
… ein Geniestreich. Auch wenn ich bezweifle, dass dadurch direkt mehr Eink├Ąufe generiert werden. Markenimagest├Ąrkung nat├╝rlich top.

Als Mensch hingegen sage ich:
… Gr├Ąsslich. Geht gar nicht. Wie k├Ânnen die nur?!
Und das nicht, weil ich solche (wahren, aber schlimmen) Botschaften nicht aushalte. Einfach weil es einen Step zu krass ist, mit den tiefsten inneren ├ängsten zu „spielen“ und zu manipulieren.
W├Ąre ich eines der erwachsenen Kinder im Spot, ich w├Ąre auf den Vater sowas von stocksauer – auch wenn ich mich ertappt f├╝hlen w├╝rde, klar. So richtig funktioniert die Botschaft n├Ąmlich dann doch nicht – au├čer in moralischer Hinsicht. Und ich bin total hin- und hergerissen, ob ich das gut finden oder verurteilen soll.

Ein weiterer Punkt: Als Tochter, der es im Traum nicht einfallen w├╝rde, jemals die Eltern zu einer solchen Nebensache verkommen zu lassen, macht mich der Spot w├╝tend. Auf die, die es einfach nicht raffen. Weil es f├╝r mich pers├Ânlich eben total selbstverst├Ąndlich ist, engen Kontakt mit den Eltern zu haben. Nun wohne ich ja quasi Wand an Wand mit den meinen (gottseidank) … aber ich schw├Âre: So weit weg k├Ânnte ich nicht wohnen, dass ich es nicht wenigstens zu Weihnachten m├Âglich machen w├╝rde, sie zu sehen.
[Hier wird gleich der – berechtigte – Einwand fallen „Aber wenn man im Streit mit den Eltern ist, was dann?“. Diesen m├Âchte ich hier au├čen vor lassen, denn im Spot scheint es nicht so, dass irgendwer mit irgendwem im Clinch ist. Hier geht es einfach um Priorit├Ąten.]

Sollte der Spot allerdings dazu f├╝hren, dass nur ein erwachsener Sohn oder eine erwachsene Tochter dadurch endlich wieder auf die wichtigen Dinge um Weihnachten herum besinnt, n├Ąmlich die Familie ÔÇŽ dann ist mir alle Werbepsychologie und alles „too much“ piepegal und ich sage: Danke, EDEKA. Saustark.

Was meint Ihr dazu?

Fragen zum Krieg.

7. Oktober 2015

Liebe Regierungen dieser Welt,

vielleicht erreichen Euch Bilder wie diese ja mehr als die von bombenzerfetzten Kriegsopfern, ertrunkenen Fl├╝chtlingsbabys oder protestierenden Menschenmengen.

Bitte beantwortet mir und Euch und allen, die wie ich bei diesen Videos nicht mehr aufh├Âren k├Ânnen zu weinen, mal folgende Fragen:

WIE K├ľNNT IHR M├Ąnner und Frauen in den Krieg schicken, die Familien haben, ein Leben, Talente, Tr├Ąume? EUREN Krieg, nicht ihren?
WIE K├ľNNT IHR sie so lange von denen getrennt halten, die sie lieben und brauchen?
WIE K├ľNNT IHR es ertragen, daran schuld zu sein, dass Kinder ihre V├Ąter oder M├╝tter niemals kennenlernen, weil es f├╝r ein Kennenlernen irgendwann zu sp├Ąt ist, weil Mommy/Daddy in einer beschissenen Kiste mit einer beschissenen Flagge drauf nach Hause kommen … oder von Traumata zerst├Ârt, in der Seele tot, wegen dem, was sie sehen mussten und tun?
WIE K├ľNNT IHR diese Opfer des Krieges (denn jeder darin ist Opfer, auch die sogenannten „T├Ąter“) auch noch sarkastisch als Helden feiern, wo Ihr sie doch einfach verheizt, benutzt, wegwerft?
WIE K├ľNNT IHR Menschen von wertvollen, leer bleibenden Funktionen abziehen, in denen sie um das Tausendfache besser „angelegt“ w├Ąren als an der Waffe?

Und, ├╝ber allem:

WIE K├ľNNT IHR Politik betreiben, die unsere Welt so unstabil macht, dass es n├Âtig ist, sie mit Waffengewalt zu sch├╝tzen?
WIE K├ľNNT IHR kriegerische Konflikte sogar noch HERAUSFORDERN, indem Ihr niemals den Hals voll kriegt – voll Geld, voll Macht, voll ├ľl?

WIE K├ľNNT IHR morgens in den Spiegel sehen? WIE!???

Es ist einfach nicht zu fassen.

 

Yay, endlich Freitag!

25. April 2014

Ich glaube, ich fand Wochenende schon als Baby gut.
Da konnte ich ja noch nicht wissen, dass ich mal Freelancerin sein w├╝rde und „Freitag“ nur ein eher theoretisches Synonym f├╝r „ab heute 2 Tage Freihaben“. *seufz*

Lilian_Baby_Freitag