Gerade gelesen im Medizin-Newsletter √ľber den aktuellen Standard in der Behandlung von Ohrenentz√ľndungen:

„Bei schweren Formen erfolgt eine systemische antibiotische Therapie, vorwiegend mit Ciprofloxacin zur Abdeckung von Pseudomonaden. Eine mikrobiologische Diagnostik ist nur in therapierefrakt√§ren F√§llen notwendig.“

ūüė°ūüė°ūüė° ES. MACHT. MICH. SO. W√úTEND. ūüė°ūüė°ūüė°

Auf gut Deutsch heißt das nämlich:

„Bei einer Ohrenentz√ľndung k√∂nnten¬†immerhin rein theoretisch (!) echte Superschurken-Keime im Spiel sein. Au√üerdem jammern Patienten ja gern mal nach irgendwas, das m√∂glichst schnell hilft. Weil wir au√üerdem¬†keine Lust auf das Anlegen von Bakterienkulturen haben,¬†Ciprofloxacin 2002 noch als ungef√§hrlich eingeordnet war und immerhin meist gut hilft, verschreiben wir es ohne mit der Wimper zu zucken und ohne zu testen, ob es √ľberhaupt anschlagen w√ľrde. Fluorchinolone wie Ciprofloxacin sind Antibiotika, die a) eigentlich mal als Reserveantibiotika gegen multiresistente Keime gedacht waren und b) neben den bekannten Nebenwirkungen¬†z.B. Abrisse der Achillessehne, chronische Ersch√∂pfung und Schmerzen sowie lustige Herzrhythmusst√∂rungen hervorrufen k√∂nnen – irreversibel. Hatten wir die psychotischen Symptome und Krampfanf√§lle schon erw√§hnt? Ja genau, das auch. Sonst aber alles supi.“¬†

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Wie eine andere Mutter zu diesem lesenswerten Facebook-Beitrag der „Kitahelden“ sehr richtig schrub:
„Liebe Eltern, wenn Euch Euer Job so viel wichtiger ist als die Gesundheit Eurer Kinder – warum habt Ihr dann Kinder?“

schreiendes Baby mit Headline "Stellt euch nicht so an! Der ist nur etwas m√ľde." und "wenn die Kita zur Notaufnahme wird". Mit Pfeilen aufs Kind weitere Beschriftungen: 39,4 Grad Fieber - Zahnschmerzen - Ohrenschmerzen - Durchfall

Ich bin wahrlich keine Mutter, die ihre Brut bei jedem Kinkerlitz zuhause behalten h√§tte. Aber Fieber, bellender Husten, gr√ľner Rotz, heftiger Durchfall, Erbrechen oder totale Schlappheit SIND KEIN ZUSTAND, IN DEM MAN EIN KLEINKIND IN DIE KITA BRINGT!

Davon abgesehen, dass es so Gefahr l√§uft, noch (viel, viel) kr√§nker zu werden: Schon mal was von Verantwortungsgef√ľhl f√ľr andere geh√∂rt, Stichwort Ansteckung?¬†In KiTa, Schule, Hort sind ein Haufen anderer kiddos, die einen Husten vielleicht nicht so toll wegstecken wie Eure „robusten“ Spr√∂sslinge!
Bittebittebitte: Behaltet kranke Kinder zuhause und kuriert sie dort aus – auch wenn es mit Aufwand verbunden ist!

Dazu¬†ein paar juristische und b√ľrokratische Fakten:

  • Sofern beide Elternteile gesetzlich versichert sind, hat jeder laut ¬ß616 BGB pro Jahr und Kind <12 Jahre einen Anspruch auf Freistellung f√ľr 10 „Krankes-Kind-Pflegetage“. (Achtung, jeder Arbeitgeber handhabt hier die Lohnfortzahlung anders! „Typisch“ sind 5 Fortzahlungstage, aber manche Tarifvertr√§ge schlie√üen diese ganz aus. Dann oder eben nach Ablauf der vom AG getragenen Tage springt f√ľr die restlichen Krankentage die GKV ein. Dazu weiter unten mehr.) Wechselt Euch also mit dem anderen Elternteil ab, falls jener kooperativ ist, was er zur H√∂lle nochmal sein sollte. Ist er es nicht, k√∂nnen sich verheiratete Partner ihren jeweiligen Anspruch gegenseitig √ľbertragen lassen – wenn wiederum der Arbeitgeber zustimmt. Was er zur H√∂lle nochmal tun sollte, denn mit einem unkooperativen Ehepartner – oder einem, dessen Arbeitgeber doof ist -, ist frau/man gestraft genug.
  • ACHTUNG: Dass die eben genannte Regelung inklusive des generellen Freistellungsanspruchs (unabh√§ngig von der Bezahlung!) komplett wegf√§llt, sofern auch nur einer von beiden oder aber das Kind selbst privat versichert ist, ist eine der gro√üen Schweinereien unseres Systems. Auch Selbstst√§ndige schauen leider pauschal mit dem Ofenrohr ins Gebirge.
  • Gesetzlich versicherte Alleinerziehende haben einen Freistellungs-Anspruch auf 20 Pflegetage pro Jahr und Kind unter den gleichen Voraussetzungen wie oben. Bei mehr als 2 Kindern gilt eine Obergrenze von 50 Tagen pro Jahr. (Auch hier gilt leider: Biste privat versichert, kannste zwar zuhause bleiben, aber wenn der AG nicht freiwillig zahlt, zahlt keiner – du musst unbezahlten Urlaub erbetteln. Vom Gesetz her sind Privatversicherte in dieser Hinsicht nicht gesch√ľtzt. Ja, das ist riesengro√üer Mist.)
  • Der diesbez√ľgliche Anspruch von Auszubildenden bel√§uft sich auf bis zu 6 Wochen, ohne dass der Ausbildungsbetrieb dagegen Einspruch erheben d√ľrfte. (Privat versicherte Azubis sind mir noch nicht untergekommen, aber auch in deren Fall gilt dann die A.karten-Regel)
  • Bei Beamten ist alles nochmal anders – im √Ėffentlichen Dienst gew√§hren Arbeitgeber z.B. manchmal zus√§tzliche Pflegetage. Fragt einfach nach.
  • Und wenn das Kind √§lter als 12 Jahre ist, aber trotzdem so schlecht beieinander, dass Papa oder Mama am Bett sitzen sollte? Manche Arbeitgeber sehen das ein und legen den bereits genannten ¬ß616 BGB entsprechend gro√üz√ľgig aus. Darin steht n√§mlich, dass der Arbeitnehmer Anrecht auf bezahlte Freistellung hat, wenn er „[…] f√ľr eine verh√§ltnism√§√üig nicht erhebliche Zeit durch einen in seiner Person liegenden Grund ohne sein Verschulden an der Dienstleistung verhindert wird.“ – und darunter kann man, wenn man ein netter Mensch ist, durchaus auch die Erkrankung eines Teenies verstehen. Viele AG lassen sich alternativ darauf ein, zu diesem Zweck etwa √úberstunden abzubauen, die sonst nicht verg√ľtet w√ľrden. Tempor√§res Arbeiten vom Homeoffice aus ist ebenfalls eine M√∂glichkeit.
  • Nochmal an die gesetzlich Versicherten: Nehmt unbedingt sofort Kontakt mit Eurer Krankenkasse auf, denn sobald Euer Arbeitgeber die Lohnfortzahlung einstellt oder diese per Vertrag ganz ausschlie√üt, steht Euch nach ¬ß45 SGB V¬†f√ľr Kinder unter 12 Jahre sogenanntes Kinderkrankengeld zu!¬†Dessen H√∂he betr√§gt 70-90% des ausgefallenen Nettoarbeitsentgelts (2018 liegt der Tagesh√∂chstsatz bei 103,-‚ā¨). Ein Attest muss ab dem ersten Krankheitstag des Kindes vorgelegt werden.
  • Auch wer gerade arbeitslos ist, hat Anspruch auf Kinderkrankengeld, falls die Stellensuche wegen der Pflege nicht fortgesetzt werden kann. In diesem Fall ist die Agentur f√ľr Arbeit der Kostentr√§ger.
  • Wegen all des gesetzlichen Boheis unverzichtbar: Holt vertraute Angeh√∂rige, Freunde, Nachbarn, Patentanten ins Boot, wenn Eure Pflegetage laut Arbeitsvertrag ausgesch√∂pft sind. Baut Euch diesbez√ľglich ein gutes Netzwerk auf und unterst√ľtzt Euch gegenseitig. Ja, das bedeutet sozial-interaktiven Aufwand. Und ja, das bedeutet auch, dass Ihr mal diejenigen sein k√∂nntet, die das fiebernde Nachbars- oder das hustende Patenkind auf Eurer Couch liegen habt. Trefft in diesem Fall einfach die bestm√∂glichen Vorkehrungen, damit sich bei Euch zuhause niemand ansteckt. (Niemand sollte von Euch erwarten, eine kleine Noro-Schleuder zu beherbergen, aber das muss ich hoffentlich nicht dazusagen?)
  • Falls Ihr kein solches tragendes Netzwerk habt, kontaktiert professionelle ambulante Dienste wie „Zuhause gesund werden“ (M√ľnchen), die „Notfallmamas“ (Raum Hamburg, M√ľnchen, Berlin, D√ľsseldorf, Frankfurt, K√∂ln, Stuttgart), der „Notm√ľtterdienst“ (Gro√üraum Frankfurt, Berlin, Hamburg, K√∂ln, Halle/Leipzig, Koblenz, Mecklenburg-Vorpommern, Darmstadt, Chemnitz)¬†oder die „Tagespflegeb√∂rse“ (N√ľrnberg). Sicher gibt es in Eurer N√§he √§hnliche Einrichtungen, die liebevolles Pflegepersonal vermitteln. Googeln w√ľrde ich nach „Krankes Kind zuhause pflegen Dienst“ plus Ortsname.
  • Good to know: Kosten f√ľr externe Kinderpflegepersonen k√∂nnt Ihr bei der Steuer als Sonderausgabe absetzen – und oft beteiligt sich sogar der Arbeitgeber daran, denn er profitiert schlie√ülich auch davon.

–> Eine recht gute Zusammenfassung der geltenden gesetzlichen Regelungen zum Daheimbleiben bei kranken Kindern findet Ihr hier.

Fazit: Niemand hat gesagt, dass Kinder unkompliziertes schm√ľckendes Beiwerk neben dem Broterwerb sind. ūüėČ
Ihr wusstest das vorher (außer Ihr seid ziemlich naiv).
Denn ja, Kinder sind ein unberechenbares Risiko in jeglicher Hinsicht – aber sie sind es wert. <3

Als mich vor einiger Zeit Christiane Frohmann vom Frohmann Verlag via Twitter fragte, ob ich zu ihrem neuesten Projekt etwas beitragen möchte, war ich sofort dabei.
„Tausend Tode schreiben“ sollte das eBook hei√üen, in dem an die 1.000 Autoren in v√∂llig freier Form irgendeinen Text zum Thema Tod und Sterben schreiben. Eine pers√∂nliche Erfahrung oder auch H√∂rensagen, als Fiction, Lyrik, Worthaufen, Kurzgeschichte … jeder so, wie es zu seiner Idee vom Tod am besten passt. In loser Aneinanderreihung dieser Beitr√§ge entstand so ein ganz besonderes Buch, sehr pers√∂nlich, sehr nah, sehr bewegend, manchmal augenzwinkernd, meistens optimistisch-positiv, oft abgrundtief traurig – wie der Tod und alles drumherum eben so spielt.

Alle Autoren haben auf Honorar verzichtet und auch der Verlag erhebt keinen Anspruch auf seinen Anteil. Die Erlöse gehen stattdessen an das Kinderhospiz Sonnenhof in Berlin-Pankow.

Stand heute (Version 2/4) sind es 247 Texte; Nummer 217 stammt von mir. Den Rest des Beitrags lesen »

Wer mich kennt, wei√ü, dass ich im Stra√üenverkehr ein Sicherheitsfanatiker bin – aus Gr√ľnden. Speziell das Thema „Anschnallen“ bewegt mich seit meinem Unfall sehr, und Nichtanschnaller bekommen meine Hartn√§ckigkeit im Einfach-nicht-Losfahren-bis-alle-angeschnallt-sind schnell zu sp√ľren.

Seitdem aber fast jeder Erwachsene ein Smartphone besitzt, ist eine weitere, nicht minder große Gefahr entstanden: Lesen oder Tippen von Nachrichten auf dem Handy während des Fahrens.
Handynutzung am Steuer ist heute tats√§chlich eine der Top-Ursachen f√ľr ablenkungsbedingte Unf√§lle! Ich darf mich da nicht ausklammern; auch ich habe schon aufs Display gelinst, wenn w√§hrend der Fahrt das iPhone plingte. Ja, ich habe sogar schonmal, wenn ich gerade sehr langsam fuhr, eine Antwort getippt. Das ist schei√üe. Schon 30 km/h reichen bei geringer Aufmerksamkeit aus, um einen potenziell t√∂dlichen Unfall zu provozieren.

Volkswagen hat sich zu dieser Thematik eine großartige interaktive Schocker-Sache ausgedacht.
Schauplatz: ein Kino in Hongkong.
„Opfer“: Kinobesucher, die einen ganz normalen Film sehen wollten.
Technik: eine Anlage, die allen Besuchern zeitgleich eine Nachricht aufs Handy schickte (was nat√ľrlich den sofortigen Griff zum Telefon nach sich zieht).
Und dann … aber seht selbst:

[F√ľr meine sehbehinderten Leser: Kinobesucher f√ľllen nach und nach den Saal, allgemeines Popcornrascheln, das Licht geht aus. Auf der Leinwand startet ein Spot, man sieht ca. 10 Sekunden lang aus Sicht eines Autofahrers eine m√§√üig kurvige Stra√üe mit B√§umen links und rechts, das Auto bewegt sich flott. Blick hinter die Kulissen, ein Techniker dr√ľckt auf „Senden“ an einem Rechner. Pl√∂tzlich bekommen alle Kinobesucher die SMS, unz√§hlige leise Brumm- und Piep-Signalt√∂ne erschallen. Jeder kramt hektisch das Telefon raus und ruft die omin√∂se Nachricht ab. Im selben Moment, als alle aufs Display starren, crasht das Auto auf der Leinwand scheinbar ohne Grund gegen einen Baum. Bremsger√§usch, Stillstand, gesplitterte Scheiben. Auf der Leinwand erscheint der Schriftzug „Mobile use is now the leading cause of death behind the wheel. A reminder to keep yor eyes on the road.“, gefolgt vom VW-Logo und -Slogan. Im Saal betretenes Schweigen, alle sind ganz still und denken offensichtlich nach. Sehr eindr√ľcklich.]¬†

Seit vielen Jahren besch√§ftigt mich das Thema „Fleisch essen oder nicht?“.
Ethisch bin ich auf dem Standpunkt, dass es eigentlich ein Unding ist, atmenden Wesen das Leben zu nehmen, um sie dann aufzuessen. Kulinarisch bin ich leider ein Fan von gutem Fleisch. Unter einigerma√üen vertretbarem Fleischgenuss verstehe ich aktuell, dass Fleisch √§u√üerst selten auf den Tisch kommt und wenn, dann nur aus Quellen, die ich kenne und denen ich vertraue. Das kann ein Bauernhof in meiner Umgebung sein oder das Fleisch aus dem Bioladen, das seine Herkunft ganz transparent kommuniziert. Ob die Tiere rein bio gef√ľttert werden, bewerte ich pers√∂nlich dabei eher nachrangig – ganz im Gegensatz zu ihrer Haltung. Da w√ľsste ich gern, dass sie es zumindest gut haben, bis man sie schlachtet. Meine Kinder denken √ľbrigens genauso.

Seit gestern wei√ü ich, dass man Menschen wie mich/uns als Flexitarier bezeichnet. Schade ist, dass unter diese Kategorie bereits Leute fallen, die „nur 3 x w√∂chentlich Fleisch essen“ oder die „versuchen wollen, ihren Fleischkonsum zu verringern“. Hallo? „Nur“ dreimal pro Woche Fleisch? Das war f√ľr mich schon viel, bevor ich mir auch nur den allerersten Gedanken dar√ľber machte!!! Den Rest des Beitrags lesen »

In meinem „√úber mich„-Dings steht unter anderem, dass ich eine olle Kr√§uterhexe bin. Das stimmt. Allerdings erstreckt sich meine Leidenschaft weniger auf langweilige K√ľchenkr√§uter wie Dill und Oregano, sondern vielmehr auf Wildkr√§uter wie Schafgarbe, Giersch (Motto: Aufessen statt Ausrotten!) und Gundermann. Im Hause Textzicke wird mit Wildkr√§utern gekocht, geheilt und beduftet. Mancher Mitmensch wagt es schon gar nicht mehr, in meiner Gegenwart von seinen Zipperlein zu erz√§hlen, weil ich mich dann sofort an mein √ľppig best√ľcktes Kr√§uterregal begebe und nach hilfreichen, aber scheu√ülich schmeckenden Tees w√ľhle. ūüôā

Aber nun zum eigentlichen Sujet dieses Artikels: Kr√§uter schnell trocknen. Ich habe n√§mlich letztes Wochenende zusammen mit T√∂chterchen Liebreiz im Schulgarten nicht weniger als 4 Kilo (!) frische Pfefferminze geerntet – zum Zwecke des Tee-Verkaufs auf dem schuleigenen Adventsmarkt. Nun habe ich zuhause nicht gerade viel Platz f√ľr die Trocknung der duftenden Pracht und zum B√ľndeln und Aufh√§ngen waren die teils recht kurzen St√§ngel weitgehend ungeeignet. Der geneigte Leser wei√ü vermutlich, dass die Trocknung von Kr√§utern idealerweise schattig, gern recht warm – aber nicht zu warm! – sowie m√∂glichst schnell geschehen soll. Nur so bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten. Tja, Dilemma galore … aber dann kam mir die beste Idee, die ich je hatte. Hauptdarsteller: mein Auto und die zu erwartenden hei√üen Tage. Und so passierte das hier:

minze_frisch

Mit dem Wissen, dass sich so ein Kofferraum bei sommerlichen Temperaturen flugs auf milde Backofen-Temperatur aufheizt, legte ich ein frisches Badehandtuch hinein und breitete die frisch geerntete Pfefferminze fl√§chig darauf aus. F√ľr den n√∂tigen Schatten sorgt das Kofferraumabdeckungs-Rollo, die beim Trocknen austretende Feuchtigkeit darf durch vier spaltbreit ge√∂ffnete Fenster entweichen. Heute, zwei Tage sp√§ter also, sieht die ganze Sache schon so aus:

getrocknete_pfefferminze_in_kofferraum

Die Pfefferminzbl√§tter sind – nach nur 2 Tagen! – strohtrocken und k√∂nnen jetzt m√ľhelos mit den Fingern von den St√§ngeln abgestreift werden. Das Auto duftet wie eine Kaugummifabrik. Auf dem Adventsmarkt werden sie uns den „Pfefferminztee aus dem Schulgarten“* wie immer aus den H√§nden rei√üen.

Und jetzt verleihe man mir bitte augenblicklich einen Orden f√ľr diese absolut geniale, nat√ľrlich auf alle anderen Kr√§uter √ľbertragbare Schnelltrocknungs-Idee! ūüôā

*verpackt in lichtdichte (!) braune Papiert√ľtchen (!),
versehen mit h√ľbschen,von den Kindern selbst gestalteten Etiketten.