Domino ist faszinierend. Am „Domino Day“ h├Ąngt bei uns die gesamte Familie gebannt vor dem Fernseher. Noch heute holen meine Kinder, 13 und 15 Jahre alt, manchmal die Kisten mit den bunten Holzsteinen raus – und wir haben derer viele! -, um treppauf, treppab eine m├Âglichst geniale Kettenreaktion auszul├Âsen. Ich freue mich jedes Mal dar├╝ber.

Nun sind bunte Kl├Âtzchen das eine, B├╝cher das andere. Bis zwei amerikanische College-Studenten sich 2013 dachten „Hey, eigentlich hat so ein Buch doch fast das Format eines Dominosteins, nur gr├Â├čer. Da kann man was draus machen“. Gedacht, getan: Zum Start des Lesesommers 2013 bauten sie in der B├╝cherei von Seattle die l├Ąngste Domino-Kettenreaktion der Welt auf – aus B├╝chern!

book_domino_Zahlen

Mit 2.131 B├╝chern stellten sie damit gleichzeitig einen neuen Weltrekord f├╝r die l├Ąngste Buch-Dominoreihe auf. 27 Freiwillige halfen mit und verzehrten dabei 112 St├╝cke Pizza. Well done, Leute, very well.

Der Sommer ist da und herrje, offenbar tut er nicht jedem unbedingt gut. Manche der seit dem letzten Mal aufgelaufenen Suchbegriffe, die Leser auf mein Blog schwuppsten, lassen jedenfalls mindestens eine hitzebedingte Hirnerweichung vermuten. Wolle gucke?

Langschwein-Metzger: Nachdem ich „Langschwein“ erstmal googeln musste, m├Âchte ich jetzt bitte umgehend auf den Arm. AUS GR├ťNDEN. Au├čerdem frage ich mich, warum ich das nicht wusste, wo doch in meinem B├╝cherregal das mir als verst├Ârend in Erinnerung gebliebene, goldgebundene (!)┬á Werk „Ich fra├č die wei├če Chinesin“ steht. Verdr├Ąngung vermutlich.

bunte Intimhaare: Es wurde ja auch mal Zeit f├╝r einen neuen Trend. Macht Ihr mit?

nackt auf Backtrainer: Diese Begriffskombi l├Âst bei mir ein Kopfkino der Art aus, die ich Euch echt ersparen m├Âchte. Sch├Ân ist das n├Ąmlich nicht. Und jetzt entschuldigt mich bitte, ich muss das Brot *├Âh├Âh├Âh├Â* aus dem Ofen *hust* holen.

Kr├Ąuter Lyrik: Jetzatle! Da kennt mich jemand. Schon lange gehe ich ja mit einer Ode an den Gundermann schwanger. Und mit einem Sonett auf den Giersch. Ganz zu schweigen von meinem Meisterwerk-to-be, der Ballade vom G├Ąnsefingerkraut!

Ist Bonnie Tyler eine Zicke?: Jedenfalls hat sie eine Zickenfrisur. Also: so ├Ąhnlich wie die, mit der ich morgens aus dem Bett steige.

arsch fom dienst: [abgek├╝rzt AfD = eigentlich Arschgeigen fom Dienst]: Partei mit ekelhaften, deutlich rechtslastigen und obendrein orthographisch fragw├╝rdigen Zielen.

alles meins: Hier bitte Bild von mir, irre flackernden Blickes vor einer gro├čen Sch├╝ssel Peperonichips, imaginieren.

der langweiligste Font: Ganz klar: Helveti*g├Ą├Ą├Ą├Ą├Ą├Ąhnschnarch*.

habe seit Yoga weniger Lust auf Fleisch: Ich m├Âchte bitte seit „Langschwein“ (siehe oben) nicht mehr ├╝ber Fleisch reden. Yoga hin oder her.

To be continued …

 

Genau mein Humor.

9. Mai 2014

Aufkleber

(gesehen auf der Toilette des entz├╝ckenden veganen Caf├ęs „Die kleine Chaostheorie“ in Berlin.)

 

Manche Architekten und St├Ądteplaner haben ja coolere Ideen als andere.
Zum Beispiel finde ich den Ansatz, sich mitten in der Stadt trampolinhopsend fortzubewegen, ganz und gar charmant – fast so charmant wie B├Ąllchenb├Ąder in der Fu├čg├Ąngerzone. Und wenn dieses Gehopse dann noch quer ├╝ber die Seine in Paris stattfindet … sagen wir mal so: ISCH M├ľSCHTE DAS!

Das franz├Âsische Architekturb├╝ro AZC hatte diese Idee. Eine aufblasbare Trampolinbr├╝cke schlugen die offenbar spa├čorientierten Damen und Herren vor, bestehend aus drei Ringen mit elastischer Bespannung. „Bouncing Bridge Project“ nannten sie ihre Erfindung, die beim Ideenwettbewerb A bridge in Paris gro├če Beachtung fand.

Okay, seinen Coffee to go sollte man vielleicht vorher austrinken und High Heels sind eventuell nicht das optimale Schuhwerk zur, ├Âhm, „Begehung“ dieser Art von Br├╝cke … aber das sollte einem der Spa├č wert sein, findet Ihr nicht? ­čÖé

(Ich muss nicht dazusagen, dass ich so eine Br├╝cke gern einmal quer ├╝ber den Starnberger See h├Ątte, oder?)

Yay, endlich Freitag!

25. April 2014

Ich glaube, ich fand Wochenende schon als Baby gut.
Da konnte ich ja noch nicht wissen, dass ich mal Freelancerin sein w├╝rde und „Freitag“ nur ein eher theoretisches Synonym f├╝r „ab heute 2 Tage Freihaben“. *seufz*

Lilian_Baby_Freitag

Aber ob ich mich in diesem Gautinger Friseursalon* gut aufgehoben f├╝hlte? Ich bin mir nicht GANZ sicher. ­čśë Foto-17 (Nun gut, wir haben hier in Starnberg auch einen Zahnarzt namens Dr. Henker und die urologische Klinik in Planegg geh├Ârt einem Dr. Castringius, aber das ist eine andere Geschichte und soll ein anderes Mal erz├Ąhlt werden.)

*Service-Info: Die eingedeutsche Schreibweise „Fris├Âr“ ist laut DUDEN jetzt auch erlaubt, ich finde sie aber ebenso gruselig wie die Zweitschreibweisen „Majon├Ąse“ und „Portmonee“ und boykottiere sie weitgehend. Wisster Bescheid.