• Bewegendes,  Freelancer,  Fundstücke,  Gesundheit,  Rotstift,  Text,  Wichtiges

    Leidmedien? Berichte(n) über Behinderung.

    „Er ist seit einem Unfall an den Rollstuhl gefesselt.“ „Trotz ihrer Behinderung strahlt sie Lebensfreude aus.“ „Tapfer meistert sie ihr Schicksal.“ Nett gemeinte Sätze wie diese lesen wir in Berichten über Menschen mit Behinderung täglich. Dass sie bei den – haha – „Betroffenen“ (merken Sie was?) das genaue Gegenteil bewirken, ist den Artikelschreibern selten bewusst. Warum? Weil Menschen, die eben aus diesen oder jenen Gründen „anders“ (waaahhh!) sind, allermeistens kein Mitleid wollen – und erst recht keine mitleidige Berichterstattung! Ganz im Sinne der Inklusion hat die Seite leidmedien.de nun Tipps und Meinungen zusammengetragen, die für das Thema „Berichten über Menschen mit Behinderung“ sensibilisieren sollen. Zum Beispiel kommentiert der Rolli-Fahrer Michael…

  • Freelancer,  Fundstücke,  Isch möschte das,  Kunst,  Text,  Werbung

    Kette. Mit Blindtext.

    Gesehen, gewollt, gekauft – so einfach geht das manchmal. Aktuell passiert mit dieser Kette, an der, aus schwarzem Acrylzeugs gesägt, zwei kleine Worte hängen: „LOREM IPSUM“. Menschen außerhalb von Texterei oder Designgewerbe werden das zwar nicht kapieren, aber mein Herzchen pochte laut, sobald ich das Schmuckstück mit dem Blindtext erblickte. Hach!

  • Freelancer,  Rotstift,  Text

    Lektorenleid, Teil 1.

    „Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes  der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden.“ Mit solchen Sätzen darf sich die Lektorin von heute rumschlagen – idealerweise, ohne dabei verrückt zu werden. Ich möchte also nie wieder einen Ton über zu hohe Korrektoratshonorare hören, klaro? Wir verbuchen das unter „Schmerzensgeld“, wir armen Rotstiftheldinnen und -helden. So.

  • Freelancer,  Fun,  Rotstift,  Text,  Werbung

    Du darfst. (Also: gute Slogans machen.)

    „Fuck the diet“ lautet der neue Slogan der Magermarke du darfst. Er tritt damit die Nachfolge des Claims „Ich will so bleiben, wie ich bin“ an, der zwar angeblich zu den nachhaltigsten Werbesprüchen zählt, auf mich aber immer einen eher … sagen wir’s mal diplomatisch … ironischen Eindruck machte. Anders konnte ich mir die Botschaft jedenfalls bislang nicht erklären. Denn hallo, natürlich wollen sich die Käuferinnen und Käufer von Light-Zeugs eben nicht so bleiben, wie sie sind! Sonst würden sie die großteils geschmacksneutralen Produkte wohl kaum in den Einkaufskorb packen. Sag ich jetzt mal so. Von der Sinnhaftigkeit einer fettreduzierten und süßstoffgepimpten „Ernährung“ wollen wir jetzt mal gar nicht reden.…

  • Bücher,  Empörendes,  Freelancer,  Fundstücke,  Meisterwerke,  Verblüffendes

    Manuskript abgelehnt? Passiert den Besten!

    Sie sind Autor und Ihr Manuskript wurde schon wieder bei allen möglichen Verlagen abgelehnt? Das ist schade, aber kein Beinbruch. Vielleicht ermutigt es Sie, dass das auch den GANZ GROSSEN schon passiert ist. Viele, viele Male. So musste z.B. Stephen King (oh, ich vergöttere ihn!) in einem der zahlreichen Ablehnungsschreiben zu seinem späteren Weltbestseller „Carrie“ Folgendes lesen: We are not interested in science fiction which deals with negative utopias. They do not sell. „Do not sell“ – ja nee, is klar. Hat sich auch nur siebenunddrölfzigtausend Milliarden Mal verkauft, wurde verfilmt, verschaffte Mr King den Durchbruch und machte ihn somit zu einem der reichsten Autoren weltweit. Joanne K. Rowlings erster…

  • Freelancer,  Fundstücke,  Werbung,  Wichtiges,  working mum

    eMails sind wichtig – aber Urlaub auch!

    Die bayrischen Pfingstferien stehen vor der Tür und damit eine freie Woche für mich samt Familie. Wir werden die hoffentlich erholsamen Tage am Gardasee verbringen. Den Kopf freikriegen, Sie verstehen. Nun ist aber leider das „frei“ in „Kopf freikriegen“ & „Freiberufler“ nicht immer wörtlich zu nehmen. Spätestens seit iPhone, Roaming und Surfstick ist nämlich die Versuchung groß, doch mal eben in dem Mail-Eingang zu linsen (alternativ auch auf die Schnelle ein paar Blog-Statistiken abzufragen oder flugs die Lieblingsnetzwerke querzulesen), während sich die Brut am Strand tummelt. Dass das nicht gerade der Sinn eines Urlaubs ist, wissen wir Freelancer durchaus … aber hey, es könnte doch gerade heute dieser wahnsinnig lukrative…