Eine rauchen gehen.
9. September 2010
Wenn Raucher nach nebenan gehen, um ihrer miefenden Leidenschaft zu frönen, können sie auch gleich einen Blick in die Zukunft werfen. Bitte richten Sie die Augen nach oben – et voilà !
Ein großartig gemachtes, wunderbar böses und vor allem wahres Stück Kunst, wie ich finde. Das mich als militante Nichtraucherin zu fiesem Kichern anregt und manchen Raucher hoffentlich zum Nachdenken.
[Für meine sehbehinderten Leser: Das Foto zeigt zwei Nikotinjunkies im Raucherraum. Ener davon schaut nach oben, der andere versucht seine Zukunft noch krampfthaft zu ignorieren. An der Decke ein fotorealistisches Bild, das die Perspektive eines IM GRAB Liegenden zeigt: ein Erdloch von unten, an dessen Rand ein Pfarrer und eine Trauergemeinde stehen.]
(gefunden auf www.amazingpics.posterous.com)
Was du nicht willst, das man dir tu …
24. August 2010
… das füg auch keinem and’ren zu!
Schreckliche Brisanz erhält diese so harmlos klingende Redensart im Zusammenhang mit Gewalt. Besonders eindringlich zeigt das eine Ambient-Kampagne gegen den Irak-Krieg. Die mehrfach preisgekrönten Motive stammen aus Feder und Köpfchen der New Yorker Werbeagentur Big Ant International im Auftrag der Global Coalition For Peace.
Der Clou: Im flach ausgebreiteten Zustand (oberes Bild) zeigt das Motiv nichts weiter als einen Soldaten, der mit einem Gewehr sein Ziel anpeilt. Um eine Litfasssäule geklebt (unten), sieht das schon ganz anders aus …

[Für meine sehbehinderten Leser: Beim um die Säule gewickelten Bild zeigt der Lauf des langen Gewehrs, einmal rundherum geführt, haargenau auf den Rücken des Schützen.]
(gefunden auf www.hookedonads.com im Artikel “What Goes Around – Comes Around”)
Bücher für Kranke. Weil sie gut tun.
18. August 2010
Manche Menschen bewegen mit ihrer täglichen Arbeit so richtig was. HilliKnixiBix (das ist ihr Twittername) zum Beispiel, die als Sonderpädagogin in einer so genannten Schule für Kranke arbeitet. Eine Schule ist das, in der Kinder und Jugendliche untergebracht sind, die stationäre Betreuung brauchen und trotzdem lernen wollen-sollen-müssen. Suizidgefährdete junge Menschen sind dort, Autisten, Depressive, Magersüchtige, Schizophrene, potenzielle Amokläufer, Vernachlässigte, schwere ADHS-Fälle. Die in einer “normalen” Schule nicht gut aufgehoben wären, weil sie engmaschige medizinisch-psychologische Betreuung brauchen. Sie sind eben nicht “normal”, wenn auch manchmal geradezu erstaunlich.
Zum Gesund- und “Normal”werden gehört auch, dass diese jungen Menschen Zugang zu Literatur bekommen. Den Rest des Beitrags lesen »
Was Astrid Lindgren sagt.
26. Juni 2010
Was Astrid Lindgren sagt, stimmt ja meistens. Zum Beispiel hat sie ja wohl sowas von Recht hiermit:
Es gibt kein Alter, in dem alles so irrsinnig intensiv erlebt wird wie in der Kindheit. Wir Großen sollten uns daran erinnern, wie das war.
Jawoll, so ist es! Noch viel jawoller ist aber dieses Zitat, das die fabelhafte @manomama heute auf Twitter postete. Schaut, lest, tut … es ist zu Eurem Besten.

[Für meine sehbehinderten Leser - da steht: "Lass dich nicht unterkriegen, sei frech und wild und wunderbar!" Astrid Lindgren]
Elizabeth Gilbert. Inspirierend!
8. Juni 2010
Meine Netzwerkkollegin Mela Eckenfels postete heute einen Link, der mich lange begleiten wird. Es ist ein 20-minütiges Video einer Rede von Elizabeth Gilbert. Sie verfasste nach anderen erfolgreichen Büchern den Bestseller “Eat Pray Love” – und steht nun mit dem fulminanten Erfolg des Werks da. Aber was kommt nach, wenn man mit einer Sache alles erreicht hat? Wie geht man mit dem Druck um, immer noch bessere, erfolgreichere, weltumspannendere Dinge zu schaffen oder zu tun?
Elizabeth Gilbert sagt: Es ist egal, wie toll eine Sache A war. Auch Sache B hat ihre Berechtigung, und wenn unser Beitrag zu Sache B auch nur ein kleiner ist – er zählt. Sie nimmt dem Gespenst “kreativer Genius” seinen Schrecken, indem sie ihm respektlos begegnet und mit höchster Selbstverständlichkeit. Warum auch nicht sollte mich morgen “der Geist” durchfahren? Warum soll das immer nur “denen da oben” passieren? Und warum überhaupt sollte es erstrebenswert sein, einen Erfolg nochmal zu toppen? Das verursacht doch nur Stress.
Mir leuchten Ms Gilberts Worte sehr ein und ich bin nach dem Ansehen des Videos ein bisschen lockerer meiner kreativen Arbeit gegenüber. Ich bin gespannt auf Eure Eindrücke!
Shiatsu und Homöopathie. Eine Empfehlung.
17. Mai 2010
Diese Empfehlung für die beste Shiatsu-Massage, die ich je erleben durfte, kommt von Herzen. Genau hinlesen sollten auch alle, die im Raum Starnberg/Herrsching/Weßling auf der Suche nach einer exzellenten homöopathischen Behandlung sind. (Starnberg, Herrsching & Co. ist dabei nur eine Hausnummer – die “Anreise” lohnt sich absolut auch für Patienten aus München, FFB, Weilheim oder sonstwo!)

Nadja Neumüller ist Heilpraktikerin mit Schwerpunkt prozessorientierte Homöopathie, ausgebildete Shiatsu-Therapeutin und demnächst zertifizierte Osteopathin*. Wir kennen uns seit 25 Jahren, aber das ist nicht der Grund, warum ich heute für sie die Werbetrommel rühre. Den Rest des Beitrags lesen »
