Bücher. Domino. Großartig.

11. Februar 2015

Domino ist faszinierend. Am „Domino Day“ hängt bei uns die gesamte Familie gebannt vor dem Fernseher. Noch heute holen meine Kinder, 13 und 15 Jahre alt, manchmal die Kisten mit den bunten Holzsteinen raus – und wir haben derer viele! -, um treppauf, treppab eine möglichst geniale Kettenreaktion auszulösen. Ich freue mich jedes Mal darüber.

Nun sind bunte Klötzchen das eine, Bücher das andere. Bis zwei amerikanische College-Studenten sich 2013 dachten „Hey, eigentlich hat so ein Buch doch fast das Format eines Dominosteins, nur größer. Da kann man was draus machen“. Gedacht, getan: Zum Start des Lesesommers 2013 bauten sie in der Bücherei von Seattle die längste Domino-Kettenreaktion der Welt auf – aus Büchern!

book_domino_Zahlen

Mit 2.131 Büchern stellten sie damit gleichzeitig einen neuen Weltrekord für die längste Buch-Dominoreihe auf. 27 Freiwillige halfen mit und verzehrten dabei 112 Stücke Pizza. Well done, Leute, very well.

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Als mich vor einiger Zeit Christiane Frohmann vom Frohmann Verlag via Twitter fragte, ob ich zu ihrem neuesten Projekt etwas beitragen möchte, war ich sofort dabei.
„Tausend Tode schreiben“ sollte das eBook heißen, in dem an die 1.000 Autoren in völlig freier Form irgendeinen Text zum Thema Tod und Sterben schreiben. Eine persönliche Erfahrung oder auch Hörensagen, als Fiction, Lyrik, Worthaufen, Kurzgeschichte … jeder so, wie es zu seiner Idee vom Tod am besten passt. In loser Aneinanderreihung dieser Beiträge entstand so ein ganz besonderes Buch, sehr persönlich, sehr nah, sehr bewegend, manchmal augenzwinkernd, meistens optimistisch-positiv, oft abgrundtief traurig – wie der Tod und alles drumherum eben so spielt.

Alle Autoren haben auf Honorar verzichtet und auch der Verlag erhebt keinen Anspruch auf seinen Anteil. Die Erlöse gehen stattdessen an das Kinderhospiz Sonnenhof in Berlin-Pankow.

Stand heute (Version 2/4) sind es 247 Texte; Nummer 217 stammt von mir. Den Rest des Beitrags lesen »

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Wie bei allen Büchermenschen stapeln sich auch auf meinem Nachtkästchen die Bücher. Dass auch neben der Badewanne, auf dem Gästeklo, neben der Couch und in meiner Handtasche Bücherberge meiner Lesezeit harren*, muss ich vermutlich nicht erwähnen – aber das Lesen im Bett ist halt doch eine ganz eigene Nummer, weil saugemütlich und überhaupt.

Klar, dass ich bei Ansicht des folgenden Bettgestells aus Büchern (!!!) in entzücktes Quieken ausbrechen musste. Hallo, EIN BETT AUS BÜCHERN! \o/

Entdeckt hat es Barbara Dunbar vom Blog Runs with Scissors in Suburbia. In ihrer Serie „The Windows of Anthropologie“ sammelt sie Fotos von Schaufenstern und Innenausstattung der gleichnamigen Ladenkette; das Bücherbett steht im Anthropologie store in St. Charles. (Absolut zauberhafte Sachen, by the way. Ich befürchte, dort werde ich das eine oder andere Scheinchen los. Wann eröffnen die endlich eine Filiale in Deutschland?! Aber ich schweife ab.)

 *Äh, natürlich lese ich immer mindestens 8 Bücher parallel. Ihr nicht?

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Ich freue mich, die fünf Gewinner meiner Buchverlosung zum „Welttag des Buches 2014“ bekannt geben zu können!
Gelost wurde unter 15 Kommentatorinnen und Kommentatoren, die allesamt scharf auf Jonathan Franzens „Korrekturen“ waren.

Freuen dürfen sich die Urheber der Kommentare Nummer 3, 4, 5, 14 und 15 – also Jessica, Susanne, Britta, Sandra und Franziska. Dass es nun ausschließlich Leserinnen geworden sind, ist reiner Zufall, ich schwöre! 😉
Lose

Nun brauche ich nur noch von Jessica und Susanne die Postadressen, dann gehen die dicken Schinken demnächst raus.
Herzlichen Glückwunsch!

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Wem diese Headline bekannt vorkommt, der hat vermutlich schon vorletztes Jahr an meiner Buchverlosung zur „Aktion Lesefreunde“ am Welttag des Buches 2014 teilgenommen.
Auch 2014 ist es wieder soweit: Deutsche Buchverlage, der Börsenverein des deutschen Buchhandels und die Deutsche Post stellen Zehnerpakete von Sonderdrucken ausgewählter Titel zur Verfügung, die registrierte Buchschenker dann frei – Überraschung! – verschenken dürfen.

WDB2014_Lesefreunde_23APRIL

Dieses Jahr habe ich mich als Schenker für das Buch „Die Korrekturen“ von Jonathan Franzen beworben. Ich kenne das Buch selbst nicht, aber auf www.fuenfbuecher.de haben mittlerweile so viele Leute davon geschwärmt, dass ich blind danach griff. :)

Franzen_Korrekturen

Und was soll ich sagen: Weil ich ein Glückspilz bin, wählte man mich tatsächlich aus und heute hole ich mein Bücherpaket in der Gautinger Gemeindebücherei ab, nur um die Franzens dann mit vollen Händen zu verschenken. Sinn der Sache ist, Menschen für Literatur zu begeistern, die vielleicht sonst nicht so auf die Idee kommen würden, zu lesen. In meiner direkten Umgebung fallen mir da gleich einige ein – aber 5 meiner 10 „Korrekturen“ verlose ich dennoch, und zwar hier, unter allen Kommentaren zu diesem Blogpost, und da ist es mir wurscht, ob Ihr sowieso schon Leseratten seid oder nicht. Kommentiert also, was das Zeug hält, Leute!

Die Deadline setze ich voller Willkür zum 1. Mai fest. Alle Kommentare, die bis 1. Mai 2014, 20 Uhr, hier eingehen, kommen in einen Pott und ich ziehe daraus den Gewinner. Bitte sorgt dafür, dass ich Euch irgendwie erreichen kann, falls Ihr gewinnt – das funktioniert am besten, wenn Ihr parallel zum Kommentar eine kurze eMail an mich schickt (Adresse siehe Impressum), in der Ihr mir Eure Postadresse verratet.

Ich freue mich auf Eure Kommentare und aufs Bücherverschenken!

 

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Wenn ich sage, dass ich mich bereits mehrmals durch alle meine Bücherregale gelesen habe, ist das nicht gelogen. Der jüngste Internet-Fund ermöglicht es jedoch auch Nichtlesern, diesen Satz ohne lange Lügennase auszusprechen: „ABC book case“ der italienischen Möbeldesigner Eva Alessandrini und Roberto Saporiti ist ein Bücherregal, das man sogar im leeren Zustand lesen kann. (Und alle jetzt so: „HÄÄÄÄÄÄ?“)

Okay, so sieht’s aus: Das Bücherregal besteht aus quadratischen Modulen, die jeweils einen Buchstaben bilden. Die Buchstaben werden gebildet aus vertikal und horizontal angebrachten halblangen Zwischenböden, die auch noch als Buchstützen fungieren. Die ursprüngliche „Satzbau“-Idee dahinter lautet „READ YOUR BOOK CASE“, aber natürlich kann man auch Bücherregale in anderen Formaten und mit ganz anderen, auch längeren Wörtern zusammenstellen. Ich grüble noch, welchen Satz ich wohl bauen würde, hätte ich eine weitere freie Wand und viel Geld übrig. Macht doch mal ein paar Vorschläge! :-)

Quelle: http://www.saporiti.net/abc-bookcase/

Quelle: http://www.saporiti.net/abc-bookcase/

Hier sieht man, wie die einzelnen Buchstaben-Module gestaltet sind:

Quelle: http://www.saporiti.net/abc-bookcase/

Quelle: http://www.saporiti.net/abc-bookcase/

 

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