Die Wahrheit über Musikvideos der 80er-Jahre.

Die Achtziger. Herrjeh. Mindestens optisch kann man dieses Jahrzehnt doch nur weinend unter „Irrtum“ abheften. Aber: die Musik! Ich bin ein glühender Fan von (mancher) 1980er-Musik, ich hatte einen Starschnitt von Nik Kershaw an der Wand und jamann, ich stehe dazu. Die Videos zu dieser Musik der Achtziger sind jedoch so ein Ding für sich. Was auch immer die Produzenten da geraucht hatten, es brachte, äh, eindrucksvolle Ergebnisse. Hier habe ich nun ein paar so genannte „literal videos“ zusammengetragen, die die gesamte Absurdität der Sache belegen. Heute lachen wir schallend darüber, aber damals nahmen die das ernst!!! 

(Hinweis: Einige der youtube-Videos sind von der GEMA in Deutschland gesperrt. Um sie dennoch ansehen zu können, könnt Ihr entweder flugs in ein anderes Land umziehen oder das schlaue Plugin ProxTube installieren. Nach Browser-Neustart müsste es dann eigentlich gehen).

Den Anfang macht Miss Reibeisenstimme Bonnie Tyler mit „Total Eclipse of the Heart“, meinem erklärten Favoriten unter den literal videos dieser Welt. Wenn Ihr so albernheitsanfällig seid wie ich, schluckt aber bitte vorher Euren Kaffee runter, der landet sonst nämlich auf dem Bildschirm oder Eurem Gegenüber in der U-Bahn oder wo auch immer Ihr das hier gerade lest, und dann bin am Ende noch ich schuld. 😉

 

Und a-ha, meine Güte! Ihr Comic-Video zu „Take on me“ hat weltweit Geschichte geschrieben. Aber jetzt hat sich jemand daran gemacht, die Bilder mal eben neu mit Text zu unterlegen. Das ist herrlich gelungen und – man muss es neidlos zugeben – sogar ganz gut gesungen. (Morten Harket hat nämlich einen beeindruckenden Stimmumfang von ganzen vier Oktaven!)

 

Dass Billy Idol eine sexy Socke ist, war uns allen natürlich immer klar. Was aber sein Video zu „White Wedding“ wirklich bedeutet, enthüllt dieser Clip:

 

Here comes the Queen! Wenn auch in etwas anderem Kontext – in der literal version von „I want to break free“:

 

Dead or alive lancierten in den Achtzigern ein One-Hit-Wonder namens „You spin me right round“. Auch das Video dazu hat eine amüsante Neuwidmung erfahren. Den dazugehörigen (ziemlich gruseligen) Gesang kann man ja einfach überhören. 😉


 

Und weil’s gerade so schön ist, greife ich auch noch das „Literal“-Video zu „Anything for love“ von Meat Loaf auf.

Meat Loaf Literal Video Version (Anything For Love) from Andrew Miller on Vimeo.

 

Wunderbar auch der „Safety Dance“ von den Men without Hats. Sozusagen Meta-irre. 🙂

 

Bei Lionel Ritchies literal version von „Hello“ fiel ich lachend vom Stuhl – ratet, an welcher Stelle?! Ziemlich am Anfang des Songs. 😉

 

Voll traurig wird’s bei „Making Love out of nothing at all“ von Air Supply:

2 Comments

  • Julia

    Fantastisches Fundstück! Wo hast du das bloß aufgetan …? 😉 (Ich hab’s ja von meiner Lieblings-Twitterine Dita von Teese, die ich toll finde, seit sie sich von Marilyn Manson hat scheiden lassen!)

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