• Bewegendes,  Empörendes,  Fundstücke,  Kinder,  Meisterwerke,  Werbung,  Wichtiges

    Der EDEKA-Weihnachtsspot. Genial oder daneben?

    Mich würde mal Eure (werbeprofessionelle und private) Meinung zum neuen EDEKA-Weihnachtsspot interessieren. Denn ich als Werberin sage: … ein Geniestreich. Auch wenn ich bezweifle, dass dadurch direkt mehr Einkäufe generiert werden. Markenimagestärkung natürlich top. Als Mensch hingegen sage ich: … Grässlich. Geht gar nicht. Wie können die nur?! Und das nicht, weil ich solche (wahren, aber schlimmen) Botschaften nicht aushalte. Einfach weil es einen Step zu krass ist, mit den tiefsten inneren Ängsten zu „spielen“ und zu manipulieren. Wäre ich eines der erwachsenen Kinder im Spot, ich wäre auf den Vater sowas von stocksauer – auch wenn ich mich ertappt fühlen würde, klar. So richtig funktioniert die Botschaft nämlich dann…

  • Bewegendes,  Empörendes,  Fundstücke,  Werbung,  working mum

    Willkommen im Jahr 1950 … ach nee, 2015. Die ALTE LEIPZIGER lädt ein zur Zeitreise.

    Dass das Versicherungsunternehmen ALTE LEIPZIGER nicht umsonst ein Adjektiv im Namen trägt, das pure Verstaubung impliziert, zeigt sein neuester „Geniestreich“: zwei Erklärvideos zu den Themen Berufsunfähigkeit und Privathaftpflicht. Wir möchten vor dem Lesen des hervorragenden Blogposts meiner Kollegin Birte Vogel kurz innehalten, auf den Kalender schauen und uns versichern (gnihi! „versichern!“), dass wir tatsächlich das Jahr 2015 schreiben. Und nun stelle ich Euch kurz die Hauptdarsteller der zwei Filmchen vor, an denen sich gerade zu Recht die Gemüter erhitzen: – DER VATER (selbstverständlich !!! Alleinverdiener, respektabel schnauzbärtig und pullundertragend, anpackend, alleswissend, an alles denkend, streng-aber-gerecht, in Erziehungsdingen DIE INSTANZ, wie sich das eben für einen deutschen Familienvater gehört) – DIE…

  • Freelancer,  Text,  Werbung

    Das texterella-Montagsinterview. Mit mir.

    Die Montagsinterviews von texterella sind legendär. Kein Wunder: Bloggerin und Allround-Wonderwoman* Susi Ackstaller gestaltet die Interviews mit so viel Herzblut, Achtsamkeit und Geschmack, dass man nicht anders kann, als sich hochgradig geschmeichelt zu fühlen, wenn sie einen fragt, ob man nicht die Nächste sein möchte. So geschehen nun auch bei mir – da ich nun endlich auch dieses Dingsda mit der 4 vorne dran geknackt habe, unter der Rubrik „Frauen ab 40“. Susi, ich knickse artig und danke sehr. Es hat Spaß gemacht (allein die Wühlerei in alten Fotos! Geeez!) und offenbar bin ich ganz gut getroffen. Das sagen jedenfalls alle, die das Interview gelesen haben und mich kennen. And…

  • Bewegendes,  Fundstücke,  Gesundheit,  Meisterwerke,  Werbung

    Don’t text and drive. Seriously. Don’t.

    Wer mich kennt, weiß, dass ich im Straßenverkehr ein Sicherheitsfanatiker bin – aus Gründen. Speziell das Thema „Anschnallen“ bewegt mich seit meinem Unfall sehr, und Nichtanschnaller bekommen meine Hartnäckigkeit im Einfach-nicht-Losfahren-bis-alle-angeschnallt-sind schnell zu spüren. Seitdem aber fast jeder Erwachsene ein Smartphone besitzt, ist eine weitere, nicht minder große Gefahr entstanden: Lesen oder Tippen von Nachrichten auf dem Handy während des Fahrens. Handynutzung am Steuer ist heute tatsächlich eine der Top-Ursachen für ablenkungsbedingte Unfälle! Ich darf mich da nicht ausklammern; auch ich habe schon aufs Display gelinst, wenn während der Fahrt das iPhone plingte. Ja, ich habe sogar schonmal, wenn ich gerade sehr langsam fuhr, eine Antwort getippt. Das ist scheiße.…

  • Fun,  Fundstücke,  Meisterwerke,  Text,  Werbung

    Obststandl Didi. Die Mutter aller Imagefilme.

    Imagefilme! Kennste einen, kennste alle. Von Synergien, Wertschöpfung und Kompetenz ist da die Rede. IMMER. Die Ansprüche des Marktes werden innovativ bedient, man ist zukunftsorientiert und ein Vorreiter in der Branche. IMMER. Nicht zu vergessen, dass es die Menschen sind, die zählen, man für Tradition und Leidenschaft steht und Nachhaltigkeit lebt. IMMER. Kurz gesagt: Die meisten Imagefilme sind Bullshit-Bingo vom Feinsten. Genau wie dieser hier, vom Obststandl Didi in München: „‚S Lebn is a Freid“. Mit dem kleinen Unterschied, dass er exakt dieses Bullshit-Bingo komplett auf die Spitze treibt – mit unschlagbarer Ironie und einem Augenzwinkern, das geradezu knirscht. 🙂 Mein Fazit: Eine großartige, superkreative Leistung aus der Münchner Ideenschmiede*…

  • Rotstift,  Text,  Werbung,  Wichtiges

    Bewerbungen „ghosten“: Darf man das? (Blogparade)

    Jochen Mai, Betreiber des ziemlich fabelhaften karrierebibel-Blogs, hat zur Blogparade getrötet und ich habe den Ruf vernommen. Das Thema: „Bewerbungs-Ghostwriter: Darf man das Anschreiben von Profis pimpen lassen?„ Ich finde: ja. Allerdings innerhalb sehr, sehr eng gesteckter Grenzen, auf die ich gleich näher eingehe. Als Werbetexterin biete ich durchaus meine Hilfe bei der Erstellung aussagekräftiger Bewerbungen an – unter der Vorgabe (!), dass bereits etwas vorliegen muss. Und zwar ein vollständig selbst verfasstes Anschreiben, in dem der Bewerber alles verwurstet, was eben in ein Bewerbungs-Anschreiben so hineingehört: Warum bewerbe ich mich ausgerechnet um diese Stelle? Welchen Nutzen hat der potenzielle neue Arbeitgeber davon, wenn er ausgerechnet mich einstellt? Welche berufliche/schulische…