Die leckerste Turbo-Tomatensuppe.

Ihr habt es nicht anders gewollt – jetzt blogge ich das Rezept für die schnellste und leckerste Tomatensuppe der Welt! Wer mich auf Twitter liest, weiß, dass dieses schmackofatze Gericht bei uns recht häufig auf den Tisch kommt – eigentlich immer dann, wenn ich eigentlich gar keine Zeit (oder keine Lust *hüstel*) habe, zu kochen. Großartig an dieser schnellen Tomatensuppe ist, dass man die Zutaten immer daheim haben kann/sollte, dass sie einfach grandios schmeckt und hey: ungesund ist auch anders. Der Turbo-Trick liegt darin, dass man sich die stundenlange Tomatenhäuterei spart und einfach gleich Tomatensaft benutzt. Das finde ich persönlich übrigens nicht armselig, sondern einfach nur schlau, höhö. Los geht’s.

Zutaten für 3 bis 4 Teller:

1 Liter prima Tomatensaft (Bio rockt!)
Sherry
gutes (!) Olivenöl
1-2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
je 1-2 Zweiglein Thymian und Rosmarin
eventuell 1 EL Speisestärke
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Schalotte/n und Knoblauchzehen allerfeinst hacken – je feiner, desto besser. Den Knoblauch durch die Presse zu jagen, ist jedoch bei Todesstrafe verboten! (Das geht gar nicht, nie. Kauft Euch einfach ein scharfes Messer und lernt Schnippeln.) Die Schalotten- und Knoblauchwürfelchen also wandern in den Topf, in dem bereits das Olivenöl – der Topfboden darf gut bedeckt sein – so heiß geworden ist, dass es am Kochlöffel Bläschen wirft. Schmurgelpopurgel, etwa 2 oder 3 Minuten lang. Dann kommen die (ungehackten) Kräuter dazu. Alter, wie das duftet!

Der Sherry im Bildhintergrund steht da übrigens nicht zur Deko, der wartet auf seinen Einsatz. Selbiger ist gekommen, wenn die Zwiebelchen gaaanz glasig, aber noch nicht braun geworden sind. ZISSSCHHHH! löscht ein reichlicher Schuss Sherry das Geschmurgel und bremst die Bräunungssession von Zwiebeln & Co. ein. Nun darf die Sache weitere 3 Minuten einkochen. Immer mal umrühren! (Kleiner Exkurs: Es ist ein Gerücht, dass der Alkohol von Kochwein und seinen Kumpels völlig verdampft; ein bisschen bleibt immer drin. Wenn Ihr also für alkoholkranke Menschen oder Kleinstkinder kocht, ersetzt bitte alle alkoholhaltigen Zutaten z.B. durch Gemüsebrühe. Prioritäten, you know?)

Jetzt kommt der Tomatensaft dazu. Köchelpopöchel, blubberpopubber, je länger, desto besser, aber wenn Ihr’s eilig habt, reichen auch 5 Minuten.
Jou, und dann die Speisestärke. Die braucht’s eigentlich nur, wenn man eben nicht eine schöne Viertelstunde auf das sachgemäße Einkochen des Saftes warten kann.

Hat das Süppchen also weniger als 15 Minuten geblubbert, rührt man die Speisestärke in einem Pfützchen kalten (!) Wassers an und kippt dieses am Ende des Köchelns in die Suppe. Einmal noch aufkochen lassen, etwas Pfeffer frisch reinmahlen – und fertig.

Es ist angerichtet!

Wir, also der Gatte, der Turbosohn, die Liebreizende und ich, genießen diesen Ausbund an Tomatigkeit und Kräuterwürze zunächst ungesalzen. Salz steht nämlich, genau wie ein Schüsselchen des wunderbarsten Olivenöls, immer auf dem Tisch. Ins Öl (wir erinnern uns: das beste!) tunken wir frische Ciabatta, krümeln einige Salzkristalle drauf und beißen nach jedem Löffel Suppe davon ab. Okay, man kann die Suppe auch direkt salzen und Roggenbrot dazu essen, aber wir machen es eben so. 🙂

One Comment

  • Anja

    Hab’s nachgekocht, allerdings noch mit ein bisschen Pesto. Trotzdem ein tolles Rezept. Danke dafür – Grüße Anja

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