Aber ob ich mich in diesem Gautinger Friseursalon* gut aufgehoben fühlte? Ich bin mir nicht GANZ sicher. 😉 Foto-17 (Nun gut, wir haben hier in Starnberg auch einen Zahnarzt namens Dr. Henker und die urologische Klinik in Planegg gehört einem Dr. Castringius, aber das ist eine andere Geschichte und soll ein anderes Mal erzählt werden.)

*Service-Info: Die eingedeutsche Schreibweise „Frisör“ ist laut DUDEN jetzt auch erlaubt, ich finde sie aber ebenso gruselig wie die Zweitschreibweisen „Majonäse“ und „Portmonee“ und boykottiere sie weitgehend. Wisster Bescheid.

 

Mein einziger wirklicher Vorsatz für 2014 ist ja, mich nach Trennung & Co. neu sortiert zu kriegen. Von Neujahrs-Vorsätzen à la „5 Kilo abnehmen“, „ein Buch schreiben* oder „am Wochenende nicht twittern“ halte ich bekanntlich nicht viel. Es scheint allerdings, als ob ich mit dieser Vorsatzlosigkeit ziemlich allein dastehe. Fast jeder, den ich kenne, hat sich für das neue Jahr irgendwas vorgenommen und wird sich über Kurz oder Lang doof finden, weil er das Ding nicht wie geplant gewuppt kriegt.

Für alle, denen spontan kein guter Vorsatz einfällt (etwa weil man sowieso nicht raucht, also auch nicht aufhören kann), gibt es jetzt den Vorsatz-O-Maten.
Der Vorsatz-O-Mat generiert mit einem Klick tolle und vor allem einfach zu erreichende Neujahrs-Vorsätze für Jedermann. In meinem Fall – denn ausprobieren musste ich es natürlich! – wären das „Nie mehr flauschige Yoga-Gurus anschreien“, „In den Pausen himmlische Babies knutschen“ und „Freitags knusprige Bratwürste lobpreisen“.
Ich finde, das klingt doch alles recht machbar. 🙂

Vorsatz_O_Mat

 

 

 

 

*Affiliate-Link

 

FÜR MEHR BÄLLCHENBÄDER ALL OVER THE WORLD!!!

Mein Problem: Ich würde da nie wieder raussteigen. 🙂

Aber jetzt mal im Ernst: Was für eine coole Idee! Ein Bällchenbad in eine Fußgängerzone zu stellen mit der Aufforderung „Take a seat. Make a friend.“ … und exakt das passiert.
Großartig, wie „kindische“ Handlungen „erwachsene“ Menschen so entspannen lassen, dass sie wildfremde Personen nicht nur neben sich dulden, sondern sofort mit ihnen ins Gespräch kommen. Wie schön das ist.

Ich mag ja Menschen. <3

Manchmal beruhigt einen ja nichts mehr als der Fakt, dass Dinge gleich bleiben. Zum Beispiel die Absurdität der Suchbegriffe, mit denen Menschen aus dem ganzen weiten Internetz auf meinem Blog landen. Man darf sich nur nicht allzu viele Gedanken darüber machen, wie es um die geistige Gesundheit der Suchenden bestellt ist, wenn es sie etwa nach „Schamhaargeschichten“ (siehe eine der letzten Folgen) dürstet. Ja nun, aber das Leben ist eben bunt. Legen wir also los.

„geile beine hohe schuhe video“: Gehen Sie bitte weiter. Exakt dies gibt es hier nämlich nicht zu sehen.

„Hund Plumbum“: Ich persönlich würde meinen treuen Vierbeiner ja nicht nach einem schweren, hässlichen und obendrein giftigen Metall benennen, aber hey: Manche Promis benennen schließlich ihre Brut nach Städten oder Gemüse. Suum cuique.

„Stinkefinger facebook“: Yo. Trifft’s.

„Textzischke“: Das waren dann wohl irgendwelche slawischen Vorfahren, von denen ich bisher nichts wusste.

„darm op kann man schwamm an vakuumpumpe schmerzlos wechseln?“: Uh. Oh. Ich muss weg.

„Fackeln kaufen jawohl“: Weia. Ist denn schon wieder Sturm auf die Bastille? Achso, nee, Bundestagswahl.

„Chio Chips Tonnen“: In der Tat, ich habe zeit meines nunmehr 39 Jahre andauernden Lebens sicher schon mehrere Tonnen Chio Chips verzehrt. Die könnte ja auch mal auf die Idee kommen, mich als Testimoial zu buchen, echt jetzt mal.

„Titanic auf der Tür“: Ist das die Monumentalversion von „Michel in der Suppenschüssel“?

To be coninued …

Aus China kommen immer die schrulligsten Trends, richtig?
Die sind manchmal drölfundneunzig Prozent schrullig, richtig?
Muss man nicht haben, richtig?

Richtig. Trotzdem sind sie immer wieder zumindest für einen Lacher gut. So wie die „hairy stockings“ – behaarte Leggings, die unterm Minirock zwar ganz klar alle Blicke auf sich ziehen, aber nicht die üblichen anerkennend-lechzenden, sondern eher die von der „WTF?!“-Fraktion.

haarige_Leegings

Genau dazu sind sie übrigens erfunden worden, die haarigen Dinger. Damit frau mal wieder unbehelligt mit kurzen Röckchen durch die Straßen spazieren kann. Du liebe Güte, so weit ist es schon. ABER: Hätte ich das vor ein paar Tagen gewusst, hätte ich die anziehen können, als ich auf Twitter mit diesem Bild

Beine

um das Bereitlegen von Kühlkompressen und Stützbandagen bat, weil ich jetzt mal dieses „hohe Schuhe“ ausprobieren wollte. Was ich erntete, waren nämlich keine anfeuernden Rufe, sondern vor allem ein umfängliches, wenn auch virtuelles „Bauarbeiterpfeifen“* bezüglich der in den hohen Schuhen steckenden Beine. Ich bin mir fast sicher, dass das nicht passiert wäre, hätte ich diese, äh, sexy „hairy stockings“ getragen. Gnihihi!

* Nicht dass mich das übrigens wahnsinnig stören würde. Ist doch nett, wenn jemandem meine Beine gefallen, obwohl sie stets zerschrammt und behämatomt sind. Ich kenne zwar das „Spießrutenlaufen“ durch stark y-lastige Gesellschaften und ja, manche Kommentare sind nervig. Aber schlimm, nein, schlimm ist anders. Gorillabeine zum Beispiel. 😉

Folge 12 schon! Heftig. Aber was soll ich machen: Die Leute stolpern nach wie vor auf den verschlungensten Wegen hier ins Blog. Indem sie zum Beispiel nach Zeugs wie diesem hier suchen:

schütteres Haar Jobsuche: Lichtes Haupthaar kann eventuell erschwerend wirken, wenn man nach einem Job in einem hippen Friseursalon lechzt. Ich stelle mir allerdings vor, dass es durchaus auch Bewerbungsvorteile bringen mag. Bei Politikerkarrieren zum Beispiel. Oder im öffentlichen Nahverkehr – denn da scheint mir bei Öffi-Fahrern ein oberes Limit an Kopfbehaarung vorgeschrieben. Ich kann mich aber auch irren.

netter Rabatt Ablehungsschreiben: Aber warum sollte ich einen netten Rabatt ablehnen wollen? Manchmal verstehe ich die Leute nicht.

Brötchen Spender modern: Yay, ein Semmelspender! Ich nehme zwei – einen fürs Büro, einen für daheim. Danke. Weitermachen.

kann man im öffentlichen dienst die beine hochlegen?: Moment, dieser Satz ist unklar formuliert. Es muss heißen „Gibt es eigentlich im öffentlichen Dienst irgendwelche Tätigkeiten, zu denen man die Beine überhaupt vom Tisch nehmen muss?“

50. geburtstag lustige sprüche alte fregatte: Na danke auch. Ein bisschen Zeit habe ich noch.

pelziger Geschmack im Mund: Während des Lunchs nicht den Hamster ablecken!

Bekommt man von Peperoni Wehen?: Verdammt! Das erklärt natürlich jetzt des Turbosohns Frühschlüpfungs-Bestrebungen. Hätte man diese Frage nicht schon 1999 in den Raum stellen können? Lalala.

Wie umstrickt man ein Ei?: Pfui! Weg mit den Bildern! Bah! Kopfkino! Aus!

Ist meine 11jährige Tochter kurzsichtig?: Das Internetz-Orakel sagt: Geh zum großen Augenguru mit seiner Zauberlinsenmaschine! Er wird die Antwort aus den gläsernen Untiefen lesen.

Blutspenden ist geil: Oh ja, das stimmt. Mindestens fürs Karma. Also: machen!

To be continued …