Mein schönstes Gedicht.
26. September 2009
Manche Texte berühren einen irgendwo, aus irgendeinem Grund, ganz tief drinnen. Mir ging es gerade so mit vier Zeilen aus der Feder von Mascha Kaléko, die mir die Kraft des Schweigens mal wieder bewusst gemacht haben. Im Netz drübergestolpert (bei Textaroma), gelesen, geschluckt, nochmal gelesen, verdaut, für sehr weise befunden und sofort gebloggt. Seht selbst, ob es mit Euch auch etwas macht:
Mein schönstes Gedicht?
Ich schrieb es nicht.
Aus tiefsten Tiefen stieg es.
Ich schwieg es.
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26. September 2009 um 13:19
Wenn ich Mascha Kaléko lese, steigt ein Lächeln mit einer nachfolgenden Träne in mir hoch. So weise. So wortbewusst.
Ach liebste Mascha, wenn du wüsstest, wie sehr ich an dir und deinen Texten hänge.
26. September 2009 um 14:02
Sie weiß es. Sicher. Das ist das Gute am Schreiben: Man schafft etwas, das bleibt und jahrhundertelang die Menschen berührt. Und durch das Geschriebene ist der Leser mit dem Urheber immer irgendwie verbunden. Klingt abgehoben, ist aber so – da würde ich jeden Eid drauf schwören.
27. September 2009 um 19:29
Ui… danke
Es tut gut zu wissen, dass ich nicht die einzige bin, die von Mascha Kalékos Wortkraft und Tiefgründigkeit berührt worden ist.
29. September 2009 um 14:15
wunderschön…mehr Worte braucht es nicht…