Ein bisschen mehr als 140 Zeichen.
10. Januar 2012
Die Kölner Journalistenschule hat eine neue Spielwiese entdeckt: Twitter. Das verwundert mich nicht weiter – schließlich tummeln sich auf Twitter viele erstaunliche Persönlichkeiten. Was mich ehrt, ist der Fakt, dass man offenbar auch mich zu den “kuriosen, lustigen und interessanten” Twitterati zählt. Zumindest interessant genug, um mich im Rahmen des Projekts 140z.de zu porträtieren.
Patrick Schwarz heißt der Student, der mein Alter Ego Textzicke unter die journalistische Lupe nahm und, wie ich finde, recht passend beschrub. Ich prangere lediglich an, dass weder meine fatale Sucht nach Chio Peperonichips noch mein penetrant allmorgendlicher “ERWACHET”!-Ruf drin vorkommen. Aber ansonsten ist mein Porträt doch recht gelungen – was meinen meine lieben Leser?
Erst twittern, dann flüchten. Oder war’s andersrum?
8. Juli 2011
Gnihihi! Bei Ansicht dieses Schilds fühlte ich mich irgendwie ertappt.
Warum nur?
[Für meine sehbehinderten Leser: Es handelt sich hier um ein typisches Warnschild mit stilisiertem Männchen auf einer Treppe. Die Aufschrift lautet "In case of fire exit building before tweeting about it".]
(Quelle: macventure.de)
Yes, that can be my next tweet.
11. April 2011
Ich MUSS meine Leser einfach an diesem herrlich prokrastinatorischen Nonsens-Tool teilhaben lassen. Es heißt “Yes, that can be my next tweet” und funktioniert maximal einfach: In ein Fenster tippt man seinen Twitternamen ein, das System strickt aus vielenvielen vergangenen Tweets neue Quatsch-Postings und spuckt sie auf Wunsch in die Timeline. Typische Phrasen, klar, kommen immer wieder vor – aber in welchen Zusammenhängen, du lieber Himmel!
Probiert’s einfach mal aus. Oder auch nicht, denn es ist nicht ohne Risiko.
Bei allen Twitterern entschuldige ich mich vorab, denn Leute – wenn Ihr einmal damit anfangt, könnt Ihr nicht mehr aufhören, das ist garantiert. Tut es außerdem nicht in der Öffentlichkeit. Tut es nicht, wenn Ihr kurz danach hübsch und unverquollen aussehen müsst. Tut es nicht, wenn irgendjemand in der Nähe ist, der Euch noch irgendwie ernst nehmen soll. Ich habe Trä-nen gelacht und tue es noch, während ich dies hier tippe. Der Gatte wird mich demnächst einweisen lassen, wenn ich nicht bald fertig werde mit der Dauerprusterei, aber … Ich. Kann. Nicht. Aufhören!
Und um was geht’s hier bitteschön? Ihr wollt Beweise? Bitte, hier zum Einstieg interessante Fakten aus dem Tierreich und Textzickes Haushalt:

Die Weihnachtsgeschichte. Im Web Zweinull.
21. Dezember 2010
Manche Geschichten sind ja kreativer als andere. Diese hier zum Beispiel: Weihnachten im Zeitalter von Web 2.0 – erdacht und gemacht von einem portugiesischen Anbieter für digitale Inhalte namens excentric.
Was für eine großartige Idee! Was für eine tolle Umsetzung! Nicht VÖLLIG neu, okay, aber punktgenau auf die Weihnachtsgeschichte umgemünzt unter Verwendung von Google Maps (made my day: das Auswahlkästchen “Avoid Romans” bei der Routenplanung!), iPhone, Wikipedia, Outlook, Twitter, facebook, foursquare und mehr. I’m on my knees.
(Vielen Dank übrigens an meinen Kunden Sebastian Wiegärtner, der mich via Twitter darauf stupste!)
Die Nerd-Fußmatte.
20. Oktober 2010
Gniiihihihihi! Was der @formschub da schon wieder Cooles gemacht hat! Eine Fußmatte nämlich, extra für Computerfuzzis und extra lustig. Und das Beste daran ist: Man kann das Dings nicht nur im Internet anschauen, toll finden und still begehren – man kann es sogar kaufen, vor die Haustür legen und fortan kichernd mit Füßen treten! (Die englische Version Fußmatte gibt’s hier.) Die Nerd-Fußmatte ist der lebende, äh, liegende Beweis dafür, dass man dem wortgewaltigen Herrn @formschub nicht nur dringend auf Twitter folgen, sondern auch in das Nachtgebet für Kreative und Nerd-Gattinnen wie mich einschließen sollte. Finde ich. Nämlich.
[Für meine sehbehinderten Leser: Auf der Fussmatte ist ein typisches Windows-Statusfenster zu sehen mit einem Ladebalken und dem Text: "Sie haben geklingelt. Ihre Anfrage wird bearbeitet. Bitte warten.", darunter der wohlbekannte "Abbrechen"-Button.]
Bücher für Kranke. Weil sie gut tun.
18. August 2010
Manche Menschen bewegen mit ihrer täglichen Arbeit so richtig was. HilliKnixiBix (das ist ihr Twittername) zum Beispiel, die als Sonderpädagogin in einer so genannten Schule für Kranke arbeitet. Eine Schule ist das, in der Kinder und Jugendliche untergebracht sind, die stationäre Betreuung brauchen und trotzdem lernen wollen-sollen-müssen. Suizidgefährdete junge Menschen sind dort, Autisten, Depressive, Magersüchtige, Schizophrene, potenzielle Amokläufer, Vernachlässigte, schwere ADHS-Fälle. Die in einer “normalen” Schule nicht gut aufgehoben wären, weil sie engmaschige medizinisch-psychologische Betreuung brauchen. Sie sind eben nicht “normal”, wenn auch manchmal geradezu erstaunlich.
Zum Gesund- und “Normal”werden gehört auch, dass diese jungen Menschen Zugang zu Literatur bekommen. Den Rest des Beitrags lesen »
