Schreiben im Sklavenmodus: Write or Die.
9. März 2010
Okay. Konzentriertes Dahintippen ohne Ablenkung mit dem OmmWriter ist ja schön und gut - aber wie wär’s mal mit Schreiben unter richtig fiesem Druck? Artikelkommentator Robin lenkte meine Aufmerksamkeit auf “Write or Die”, ein böses, böses Tool von Dr. Wicked.
Was aber macht es? Steht es mit der Peitsche in der Ecke oder hält es Elektroden an meine Schläfen? Nein. Es führt nur voreingestellte Konsequenzen aus. Man wähle einen von drei Modi, eine von drei “Gnädigkeitsstufen” (Forgiving, Strict und Evil), Zeitspanne (10 Minuten bis 2 Stunden) sowie angepeilter Wortanzahl - und schon kann es losgehen! Ein Anleitungsvideo gibt’s hier.
Einfach nur Schreiben: OmmWriter.
6. März 2010
Er ist es. Der Richtige. Fürs Leben. Ich hörte von ihm, ich testete ihn, er eroberte mein Herz im Sturm. Oder vielmehr mit seiner Sanftheit.
Von wem ich da schwärme? Vom OmmWriter.
Er ist ein ganz und gar fabelhaftes Schreib-Tool für all die Fälle, in denen Ablenkung tödlich ist. Seine schnörkellose Schreiboberfläche bildet den perfekten Rahmen z.B. für Brainstormings, Fragmentsammlungen, Geschichten, Gedichte … ach was, auch für sonst alles. Formatierungsmöglichkeiten? Fehlanzeige. Und das ist gut so. Derzeit ist der OmmWriter nur für Mac erhältlich, aber sie arbeiten an einer Version für PCs. (*) (**)
Eine Zusammenfassung der Funktionen findet man hier. Den Rest des Beitrags lesen »
Manuskript abgelehnt? Nur Mut.
15. Juni 2009
“Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen”, “Aufgeben gilt nicht” oder “Wer zuletzt lacht, lacht am besten” - all diese Überschriften beschreiben recht treffend das Phänomen, dass auch die Bestsellerautoren von heute irgendwann mal für minderbemittelt und/oder unbegabt gehalten wurden.
Nachzulesen hier (sorry, ist auf Englisch).
Vertippen als Erfolgsmodell.
20. April 2009
Soeben entdeckt und für ziemlich clever befunden: www.vertippdich.de.
Die verdienen doch tatsächlich mit den Tippfehlern anderen Leute Geld! Und ich dachte, das wäre uns Lektoren vorbehalten!
Verhütung. Gute Sache.
2. April 2009
Im Grunde finde ich Kinder ja toll. Schließlich habe ich selbst zwei. Aber es gibt Zeiten, da spricht diese Werbung ja wohl jeder Mutter und jedem Vater dieser Welt aus tiiiefster Seele.
Eine steile Schreib-Karriere.
1. April 2009
So fing also alles an. Zugegeben, nicht gerade pulitzerverdächtig, aber immerhin. Davon abgesehen, dass Hugo kein Wellen-, sondern ein Nymphensittich war, drei aufeinanderfolgende Sätze mit “Ich” beginnen und ein komischer Zeitenwechsel den Leser irritiert, hat ja auch alles seine Richtigkeit in diesem kleinen Stückchen Text.
Hugo wurde übrigens steinalt: 22 Jahre. Er überlebte damit sein Weibchen um satte 18 Jahre. Und in dieser kurzen Ehe hatte die arme Cora nichts zu lachen. So musste sie den Haustyrannen etwa häufig am Kopf kraulen, denn darauf fuhr er ab. Wollte sie nicht, gab´s Hiebe.
Cora kam also meist brav angetippelt, kraulte Hugo mit dem Schnabel, rupfte ihm aber dann - gar nicht dumm und Rache muss schließlich sein - scheinheilig ein paar Federn aus. Des Gatten Hauptgefieder lichtete sich hinter dem stolzen gelben Schopf mehr und mehr … bis da nur noch nackte Kopfhaut war, auf der nach Jahren erfolgreichen Epilierens nichts mehr wuchs. Tyrannentum scheint also ein prima Rezept für langes Leben, auch wenn man seinen Lebensabend glatzköpfig und allein verbringen muss. Den Rest des Beitrags lesen »



