Okay. Konzentriertes Dahintippen ohne Ablenkung mit dem OmmWriter ist ja schön und gut - aber wie wär’s mal mit Schreiben unter richtig fiesem Druck? Artikelkommentator Robin lenkte meine Aufmerksamkeit auf “Write or Die”, ein böses, böses Tool von Dr. Wicked.

Was aber macht es? Steht es mit der Peitsche in der Ecke oder hält es Elektroden an meine Schläfen? Nein. Es führt nur voreingestellte Konsequenzen aus. Man wähle einen von drei Modi, eine von drei “Gnädigkeitsstufen” (Forgiving, Strict und Evil), Zeitspanne (10 Minuten bis 2 Stunden) sowie angepeilter Wortanzahl - und schon kann es losgehen! Ein Anleitungsvideo gibt’s hier.

write_or_die

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So wahr: The Mom Song.

15. Februar 2010

Nicht mehr neu, aber immer wieder ein Staunen, betroffenes Seufzen und schließlich lautes Losgackern wert: “The Mom Song” von Anita Renfroe.

Alle Wahrheiten über das Mutterdasein in einem Song. Die ganze Litanei. Alle Mahnungen, Aufforderungen, Zum-hundertsten-Mal-Phrasen. Kurz: das gesamte Hamsterrad, das wir gemeinhin unter dem heroischen Begriff “Mutterschaft” führen. Dass wir nicht längst verrückt geworden sind, liegt wohl an dieser wie Kaugummi dehnbaren, grenzenlosen Liebe, die wir unserer Brut gegenüber empfinden - was auch immer sie uns antut. Das hat die Natur schon ganz gut gemacht, oder? ;)

Die ganz Harten können sich den Song sogar als Klingelton herunterladen und den Text auswendig lernen: hier!

(Ich danke meinem Twitter-Follower @kopfkinoexperte dafür, dass er mich heute daran erinnerte, wie lange ich diesen Song schon bloggen wollte!)

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Reden vs. Machen.

3. Februar 2010

Kann man nein sagen, wenn einen die coolen Nasen von sexdrugsblognroll um einen Gastbeitrag zum Thema “Machen” für ihre Kategorie Ausgesprochen - Stimmen aus der Blogosphäre bitten? Kaum. Wird man dann auch noch als “Lieblingstwitteröse” tituliert, ist es natürlich um den letzten Rest von Zweifel geschehen.

Neben anderen Bloggern durfte ich also zum oben genannten Stichwort blubbern, was die Tastatur hergibt. Meinen ganzen Beitrag seht Ihr seit heute Nacht dort.

reden_vs_machen_gastbeitrag_sexdrugsblognroll

Es gibt meinen Beitrag übrigens sogar in vertonter Form - gepodcastet sozusagen. Und ich habe übrigens rein gar nichts dagegen, wenn Ihr mir dort oder hier Eure Erfahrungen zu dem im letzten Absatz beschriebenen Phänomen mitteilt.

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Business-Bairisch.

26. Januar 2010

Nicht jeder ist unserer schönen bairischen Sprache mächtig. Nicht jeder mag sie außerdem - was ich persönlich nicht nachvollziehen kann, gehört doch die “Übersetzung” Hochdeutsch-Bairisch und umgekehrt sogar in mein Text-Portfolio. Sehr hübsch finde ich nun die Idee, typische Business-Phrasen für Nichtbayern aufzulisten. Es könnte ja schließlich sein, dass man mal ein turbowichtiges Geschäftsprojekt mit einem meiner sympathisch-grantigen Mitbundesländler abwickeln muss. Und dann rettet Ihnen die Liste “Business-Bairisch für Nichtbayern” von akadeMix (dem Blog von akademie.de)* vielleicht den Tag. Oder die Ehre.

Übrigens: Falls Sie sich wundern, lieber Leser, dass ich hier “bairisch” mit “i” statt mit “y” schreibe, hat das einen Grund. Den Rest des Beitrags lesen »

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Au weia! Da haben sich aber gleich mehrere Firmen bei der Wahl ihres Domainnamens ins Fettnäpfchen gesetzt. Oder an was haben Sie bei www.penisland.net gedacht? Genau. Völlig einleuchtend, dass das ein Hersteller von Stiften ist. Ja nee, is klar.

Diese und 10 andere unfreiwillig komische bis tragische Namensgebungs-Unfälle hat Martin Seibert in einem überaus humorigen Artikel auf DrWeb.de gesammelt - wohl als (naja, fast konsequent) deutsche Antwort auf die wohlbekannten “Bad Domain Names” aus dem englischsprachigen Web.

Mir als Sprachjongleuse zaubert das ein halb fassungsloses, halb raffgieriges Lächeln aufs Gesicht. Weil ich weiß, dass das mit einem professionellen Texter an der Hand nicht passiert wäre. Und ich so: Fragt nächstes Mal einfach jemanden, der sich damit auskennt! ;)

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Falsch as falsch can.

29. Oktober 2009

Leute, Leute, ich staune immer wieder. Da schaffen es doch begnadete Rechtschreibfehler-Produzenten, nicht in zwei Seiten, auch nicht in zwei Spalten, nein, nicht einmal in zwei Sätzen zwei Fehler unterzubringen - sie kriegen das in zwei Wörtern hin! I’m on my knees. Das musste auch erstmal hinkriegen.

getranke_eis_kalt

(gefunden am ortsansässigen Hendlstand - genau dem, der mich seinerzeit zu diesem Blogpost animierte. Und nein, es gibt dort kein Eis. Diese Ausrede scheidet also aus.)

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