Das Verfassen dieses kurzen Textes bedarf äußerster Selbstbeherrschung. Warum? Weil ich seit einer Stunde alle paar Sekunden aufs Neue lachend zusammenbreche, ein paar Buchstaben tippe, wieder zusammenbreche, wieder tippe …
Und warum nun dies? Weil ich die lustigste Website der Welt entdeckt habe. Nach dem Besuch derselben wissen Sie alles, was Sie über Websites je werden wissen müssen und, naja, noch etwas mehr. Vor allem wird sich Ihr englischer Wortschatz in Sachen Gossenslang … sagen wir … erweitert haben.

Der folgende Link führt nun dorthin.

DISCLAIMER: Bitte nur klicken, wenn Zeit und Ort für einen ausgiebigen Lachkrampf vorhanden sind!Ich ringe noch immer um Fassung.

Lang ist’s her, seit ich die letzten Blog-Suchbegriffe dingste. Der Zwang der Menschen, in diesem Internetz Sachen zu suchen, war seither ungebrochen – hier kommen die skurrilsten aus der letzten Zeit:

jugendliche urinieren spielplatz: Hier bin ich nicht ganz sicher, was ich verstörender fände – wenn das Verb einen Buchstabendreher hätte oder wenn nicht. Ähömm.

Ich bin der schönste Mann in Hessen: Und ich die verfressenste Frau in Bayern. Wie sich das wieder trifft! Es ist Liebe. <3

iPhone 4 Hüllen bei kik: Würde ich nicht kaufen – aus dem einfachen Grund, dass ich über die Schwelle dieser Ausbeuter-Kette keinen Fuß setze. Zudem fault einem vermutlich nach dem dritten Ans-Ohr-Halten dieser Handyhüllen der Lauscher ab, weil sie aus recycelten Uranfässern oder so hergestellt sind.

Nase läuft Blutspenden: Ich imaginiere da eine Nase auf Beinen, die zum Blutspendetermin in der örtlichen Grundschule läuft. “Hallo, ich möchte bitte Blut spenden. Gruppe N Rhotzus positiv.” – “Da vorne links, bitte. Und danach viel trinken, ja?”

textzucke: Mist! Jetzt hab ich den Kaffee verschüttet.

nette zicke 80 spielt playstation 3: Die nette Zicke spielt leider weder Playstation noch Xbox noch Wii noch Gameboy. Die nette Zicke will nämlich mit Computer- oder Konsolenspielen jeglicher Art nichts zu tun haben, seit ihr das “Tetris” auf dem Gameboy der Freundin (gespielt 10 Stunden am Stück auf der Klassenfahrt nach Rom) mehrere Jahre (!) lang Alpträume von fallenden Klötzchen bescherte.

Raucherraum Grab: Das lasse ich jetzt mal so wirken.

bedeutung (während in meinem hirn die gedanken karussell fahren): Wer sind wir? Wo kommen wir her? Und vor allem: Wo gehen wir hin? Außerdem: HÄ?

Plasmaspenden muss man pumpen: Genau. Plasmaspenden pumpt man aus dem Menschen raus und in den Plasmabeutel rein. ZACK! Gute Tat. Machen!

To be continued …

Im Rahmen der Blogwichtelei des Texttreff wurde nicht nur mein Blog reich beschenkt. Nein, auch ich durfte/sollte/wollte meine Wichtelpartnerin Daniela Wochnik (bzw. ihr Blog) beglücken.
Nach ihren Wünschen gefragt, meinte Daniela, ihres Zeichens Spezialistin für Social-Media-Themen: “Oh, bitte ein Interview mit der @Textzicke!”. Die Textzicke, das bin bekanntlich ich. Und so kam es, dass ich ein Twinterview gab, in dem ich ein bisschen aus dem Tweetkästchen plaudere – nachzulesen hier. Könnt Ihr ja mal lesen. Und den Rest des tollen Blogs verschreib.bar auch.

Als wäre meine nunmehr 7 Jahre währende Mitgliedschaft im weltbesten Netzwerk Texttreff nicht schon Glück genug, habe ich darin auch noch unzählige tolle Frauen kennengelernt. Wie jedes Jahr haben wir auch 2012 wieder eine Blogwichtelei veranstaltet. Und wer zog das große Los, von der fabelhaften Heide Liebmann bewichtelt zu werden? ICH! Ätsch.

Als Positionierungs-Coach und Autorin hat sich Heide längst einen Namen gemacht. Auf Twitter kennt man sie unter dem Titel ihres erfolgreichen Ratgebers @nasenfaktor. Menschlich ist sie nicht zu toppen. Und ihre Lache sollte sie sich patentieren lassen – die kann nämlich Tote aufwecken (womit ich ausdrücklich meine, dass die freiwillig aufstehen, weil sie Angst haben, den größten Spaß der Welt zu verpassen). ;-)

Die gute Heide also hat sich Gedanken zum Thema “Zitierwahnsinn” gemacht. Und die copypaste ich jetzt feierlich hier hin: –>

Wider den Zitate-Wahnsinn! [von Heide Liebmann]

Erst gestern wieder auf Facebook: Der inzwischen gefühlt tausend Mal gelesene Spruch von Galileo Galilei „Man kann einen Menschen nichts 
lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.“ (Noch schlimmer wird es, wenn die Zitierer den Spruch grammatisch verunstalten à la „Man kann einem Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selber zu entdecken.“ *grusel*).

Waaah! Wenn ich das noch einmal auf irgendeiner x-beliebigen Berater-Homepage lese, bekomme ich ganz sicher einen üblen Schreikrampf. Vor 10 Jahren waren solche Sinnsprüche auf der Homepage vielleicht noch modern, heute sind sie meist nur noch peinlich. Wer selbst nichts Originelles beizutragen hat, versucht eben, sich mit den weisen Worten anderer zu profilieren. Leider geht das oft nach hinten los.

Dabei habe ich grundsätzlich gar nichts dagegen, hin und wieder einen klugen Aphorismus zu lesen – die Betonung liegt auf „klug“! Auch ein interessantes Zitat, das ich nicht schon unzählige Male gelesen habe, dazu gefällig bebildert, dulde ich durchaus auf meiner Facebook-Timeline. Aber Zitate-Spam, meine täglich Dosis Weisheit gib mir heute, darauf verzichte ich gerne.

Obwohl ich gestehe, dass ich schon manchmal überlegt habe, ob ich nicht auch … Denn noch immer gibt es jede Menge Leute da draußen, die das anscheinend schick finden und weiter teilen und teilen und so möglicherweise für eine höhere Bekanntheit der Zitate-Verteiler sorgen. Wäre es also aus Marketingsicht vielleicht sogar angebracht, selbst zum Instant-Guru zu werden und wohlfeile Zwei-Zeilen-Impulse zu verbreiten?

Eine Anfrage in mein Netzwerk ergab da eine eindeutige Antwort: Bloß nicht! Könnte sein, dass ich da mit Menschen verbandelt bin, die eher gute eigene Ideen zu schätzen wissen statt wiedergekäuter Sprüche. Gut so.

Denn wie sagte bereits Pablo Picasso? „Unter den Menschen gibt es viel mehr Kopien als Originale.“ QED.

;-)

Krass, jetzt wird’s zweistellig! 10 Folgen absurde Suchbegriffe im Textzicken-Blog. Darauf ein Glas Rote-Bete-Saft! Aber schauen wir doch gleich mal rein, welche Googlereien mir dieses Mal Leser aufs Blog schaufelten.

rauche Texte: Echt, die kann man rauchen? Auf die Idee bin ich bisher nicht gekommen. Ich schreibe Texte ja eher. Und lese sie manchmal. Korrigieren geht auch, und wenn sie gut sind, sogar Verschlingen. Aber Rauchen? Die Leute haben ja tolle Ideen. Gleich mal versuchen.

Hausarbeit schreiben nervig: Uneingeschränkte Zustimmung hierzu. Aus diesem Grund, glaube ich, schmiss ich seinerzeit die Studiererei nach nur einem Semester (Biologie) hin.

Ab wie viel Plasmaspenden kriegt man ein T-Shirt?: Manchmal, aber nur manchmal beschleichen mich Zweifel an den hehren Zielen meiner Mitmenschen. Schämt Euch!

der text berichtet von der: Nun mach’s doch nicht so spannend! Von was berichtet der verdammte Text? Von was? Aaaarrrrghhhhh, Cliffhanger machen mich wahnsinnig!!!

geblinkt oder geblunken? Der korrekte Imperfekt von “blinken” lautet “blönk”. Gern geschehen.

Anschnallen spießig: Nein, ist es nicht. Es rettet vielmehr Leben. Diese Info ist für Sie als treue Leser kostenlos.

Gänseleber blut erkältung: Ja, ich hole mir auch jedes Mal einen fiesen Schnupfen, wenn ich kalte Blut-Fußbäder nehme und dabei Gänseleber schlürfe. Üble Sache das.

Spezeleschrift: [Spezeleschrift, die]: Sonderform der urschwäbischen Spätzleschrift, in der die berühmte Fugger-Saga sowie die Bildungsförderungsgesetze der deutschen Bundesregierung abgefasst sind.

To be continued

Seit 2. November gibt es das ebenso schräge wie wunderbare Wiesbaden-Buch “63,75″ von Stijlroyal zu kaufen. Schick ist es geworden – und Alter, es ist GROSS! Man sieht es auf dem Foto nicht so recht, aber der Titel ist außerdem silbern gedruckt. SILBERN! Muss man also haben, ganz klar. Ob man da aus Wiesbaden kommt oder nicht, ist dann doch wirklich egal.

Weil ich bekanntlich wahnsinnig bescheiden bin, habe ich mich bisher nicht getraut, meine Geschichte auch online zu veröffentlichen. Da aber nun der Herr Verleger Huck Haas himself uns dazu ermutigt hat … bittesehr. Hier ist meine in höchstem Maße unglaubwürdige, verquere und hanebüchene Geschichte über Burg Frauenstein, Graf Ingo den Impotenten und sein, hihi, blutrünstiges Gefolge. Im Buch findet man sie auf Seite 192, tadaa.

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