Über die Dankbarkeit.

27. April 2010

Gestern war ein komischer Tag. Überhaupt bin ich seit Wochen in einem komischen Zustand (und nein, ich bin nicht schwanger). Atemlos fühle ich mich irgendwie, ganz nah am Wasser gebaut, aufmerksamer als sonst - fast so, als wäre ich auf der Suche nach etwas und hätte gleichzeitig Angst davor.

Viele meiner Gedanken drehen sich um Familie, um meine Kinder vor allem. Wir haben im Moment viel Ärger mit ihnen - kein Wunder, der Turbosohn pubertiert und für Töchterchen Liebreiz wurde der Begriff “Traumsuse” erfunden. Viel Ärger bedeutet viel schimpfen, sie sehr oft sehr doof finden, sich manchmal auf eine einsame Insel wünschen und jeden kinderlosen Menschen davor warnen, sich das jemals anzutun. Das ist natürlich Blödsinn, denn naturbedingt liebe ich meine Brut selbst in den grässlichsten Situationen mehr als mein Leben … aber ich ertappe mich doch immer wieder dabei, an ihnen herumzukritisieren, sie für unfähig der Sache X, Y oder Z zu befinden oder einfach nur genervt mit den Augen zu rollen. Gestern nun postete @saripari auf Twitter einen Link zu einer preisgekrönten Fotostrecke der Fotografin Renée C. Byer aus dem Jahr 2007. Sie heißt “A mother’s journey” und dokumentiert die letzten Monate eines krebskranken Teenagers, der von seiner alleinerziehenden Mutter bis zum letzten Atemzug begleitet wird. Den Rest des Beitrags lesen »

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Die etwas andere Website.

23. April 2010

Meine Leser dürften inzwischen mitbekommen haben, dass ich Inhaberin eines recht kruden Humors bin. Deshalb gefallen mir Dinge wie der Nur-Text-Auftritt des Web-Entwicklers Bryan Woods. Seine bissig-ironische Vorstellung klärt mit einem Fingerschnipps die Frage “Wie zum Teufel präsentiere ich mich im Internet so, dass man neugierig auf mich wird und mich idealerweise mit hoch dotierten Aufträgen überschüttet? Und wie schaffe ich es, dass mir dabei die verklemmten Langweiler unter den potenziellen Kunden vom Leib bleiben, ohne dass ich mich erst monatelang mit ihnen rumschlagen muss, bevor sie dann die Rechnung viel zu spät bezahlen?”

Yeah. So muss das. Große Klasse!

bryan_woods

(Danke an meine liebe @ApfelMuse, die den Link heute auf Twitter als RT postete)

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Meerschwein, reloaded.

25. März 2010

Okay, er ist nicht mehr ganz frisch und ziemlich morbide, dieser Werbespot eines Augenoptiker-Verbandes. Aber weil auch ich nicht mehr ganz frisch bin und zudem einen ziemlich morbiden Humor habe, gefällt er mir. Sogar so sehr, dass ich mich ein bisschen am Boden kringeln musste, als ich ihn (damals!) zum ersten Mal sah.

Und ja - den einen oder anderen wird er vielleicht von der Notwendigkeit einer neuen Brille überzeugen. Gnihihi!

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Er ist es. Der Richtige. Fürs Leben. Ich hörte von ihm, ich testete ihn, er eroberte mein Herz im Sturm. Oder vielmehr mit seiner Sanftheit.

Von wem ich da schwärme? Vom OmmWriter.

ommwriter

Er ist ein ganz und gar fabelhaftes Schreib-Tool für all die Fälle, in denen Ablenkung tödlich ist. Seine schnörkellose Schreiboberfläche bildet den perfekten Rahmen z.B. für Brainstormings, Fragmentsammlungen, Geschichten, Gedichte … ach was, auch für sonst alles. Formatierungsmöglichkeiten? Fehlanzeige. Und das ist gut so. Derzeit ist der OmmWriter nur für Mac erhältlich, aber sie arbeiten an einer Version für PCs. (*) (**)

Eine Zusammenfassung der Funktionen findet man hier. Den Rest des Beitrags lesen »

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Jedes Kind ist besonders.

24. Februar 2010

Was für ein schönes Geschenk, gleich morgens über Spots wie diesen zu stolpern!

Es geht um verborgenes Talent, den Wert des “Besonderen” und unsere Unfähigkeit, bei Kindern Andersartigkeit als Chance zu begreifen. Um Überreaktion, um Sprachlosigkeit, ums Hinschauen. Aber seht selbst:

(Ich danke meiner Twitter-Followerin @sandra_bloggt, die diesen Spot heute postete!)

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So wahr: The Mom Song.

15. Februar 2010

Nicht mehr neu, aber immer wieder ein Staunen, betroffenes Seufzen und schließlich lautes Losgackern wert: “The Mom Song” von Anita Renfroe.

Alle Wahrheiten über das Mutterdasein in einem Song. Die ganze Litanei. Alle Mahnungen, Aufforderungen, Zum-hundertsten-Mal-Phrasen. Kurz: das gesamte Hamsterrad, das wir gemeinhin unter dem heroischen Begriff “Mutterschaft” führen. Dass wir nicht längst verrückt geworden sind, liegt wohl an dieser wie Kaugummi dehnbaren, grenzenlosen Liebe, die wir unserer Brut gegenüber empfinden - was auch immer sie uns antut. Das hat die Natur schon ganz gut gemacht, oder? ;)

Die ganz Harten können sich den Song sogar als Klingelton herunterladen und den Text auswendig lernen: hier!

(Ich danke meinem Twitter-Follower @kopfkinoexperte dafür, dass er mich heute daran erinnerte, wie lange ich diesen Song schon bloggen wollte!)

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