Es war einmal ein New Yorker Werbetexter und Autor namens Alec Brownstein, der brauchte einen neuen Job. Weil er aber eine ziemlich coole Socke ist, pfiff er auf Nullachtfuffzehn-Bewerbungen. Lust auf Texten in einer kleinen Hinterhofagentur hatte er übrigens auch nicht. Viel lieber wollte er hoch hinaus und für die ganz Großen schreiben. Für die Agenturen eben, in die eine coole Socke wie er perfekt reinpasst.

Was also tat der liebe Alec? Er spekulierte auf die Eitelkeit der großen Bosse und buchte schnell ein paar Google AdWords auf ihre Namen. Denn natürlich tun Top-Kreativdirektoren es, genau wie du und ich manchmal: Sie googeln sich selbst (dafür gibt es sogar einen Fachbegriff, der fällt mir aber gerade nicht ein). Den Rest des Beitrags lesen »

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Was Astrid Lindgren sagt, stimmt ja meistens. Zum Beispiel hat sie ja wohl sowas von Recht hiermit:

Es gibt kein Alter, in dem alles so irrsinnig intensiv erlebt wird wie in der Kindheit. Wir Großen sollten uns daran erinnern, wie das war.

Jawoll, so ist es! Noch viel jawoller ist aber dieses Zitat, das die fabelhafte @manomama heute auf Twitter postete. Schaut, lest, tut … es ist zu Eurem Besten. :)

frei_und_wild

(Für meine sehbehinderten Leser - da steht: “Lass dich nicht unterkriegen, sei frech und wild und wunderbar!” Astrid Lindgren)

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Schnappatmung! Kreislauf! Gier! Love!

Dieses soeben gefundene Blog macht mich fertig. Für jemanden wie mich, die ich seit Jahren von einer richtigen eigenen Bibliothek mit deckenhohen, meterlangen Bücherregalen träume, ist Bookshelf Porn (passender kann ein Blog-Name nicht sein) Paradies und Folter zugleich. Nichts als Fotos von Bibliotheken. Private und öffentliche. Kleine und riesige. Spießige und flippige. Chaotische und wohlgeordnete. Bücher, so weit das Auge reicht … wow!

bookshelf_porn

Dann heißt mein nächstes Projekt wohl “Kinder so schnell wie möglich aus dem Haus graulen, damit ein Zimmer für die Bibliothek frei wird”. Höhö. ;)

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Bücher leben.

19. Juni 2010

Manchmal erstarrt man ja in Ehrfurcht vor einem guten Stück Werbekunst. Dieser 3D-Scherenschnitt-Animationsspot für das New Zealand Book Council zeigt in einer grandiosen Symbiose von Bild und Ton, wie Geschichten (in diesem Fall: “Going West” von Maurice Gee) unsere Fantasie beflügeln. Der Spot stammt aus der britischen Animationsschmiede Andersen M Studio, der ich hiermit demütig huldigen möchte.

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Ist das eine entzückende Idee! Ein Liebespaar hält seine Verlobung in Bildern fest, die an ihren (und meinen) Lieblingsfilm “OBEN” aus dem Hause Disney/Pixar angelehnt sind. Im Film sind es Carl & Edie, im Fotoshooting Lynette & Charles, die ihr Häuschen an Luftballons hängen, Ansteckbuttons aus Kronkorken basteln und sich mit so viel Liebe ansehen, dass es fast weh tut.

Wunderschön. Viel Glück, Lynette & Charles, wo und wer auch immer Ihr seid!

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(Gratulation an Joy Harmon Prouty und Donny Prouty von www.wildflowersphotos.com, die dieses Shooting durchführen durften und ihre Arbeit großartig gemacht haben! Und danke an @saripari, die mich heute via Twitter darauf stupste.)

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Wunderbar, wunderbar, wunderbar. Überfällig, heilsam, großartig. Diese Adjektive fallen mir zu dem Fotoprojekt “Touching Strangers” des amerikanischen Fotografen Richard Renaldi ein. Die Bilder kommen zustande, indem Renaldi fremde Menschen auf der Straße anspricht und sie bittet, für ein Foto miteinander irgendwie in Kontakt zu treten. Diese teils herzlichen, viel häufiger aber schüchternen oder sogar peinlich berührten Annäherungen hält er dann im Bild fest.

Ich finde: Das braucht die Welt. Wir fassen uns nämlich viel zu selten gegenseitig an - dabei weiß doch jeder, dass wir ohne Berührung nicht leben können!

touching_strangers

“Wichtige soziale Fotografie” wird Richard Renaldis Werk irgendwo im Internet genannt. Das trifft es auf den Punkt. Renaldi fotografiert Jugendliche in einem wirtschaftlich benachteiligten Landstrich, Menschen im Bus oder homosexuelle ältere Paare - und öffnet dem Betrachter damit die Augen für das, was eben nun mal da ist und das wir uns ruhig auch mal ansehen sollten, weil es nämlich zum Leben gehört.

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Danke, Mr Renaldi, Sie haben hiermit einen neuen Fan!

(Und danke für Philippe von Blog mit Speck, durch dessen Artikel ich erst über diese tollen Bilder gestolpert bin)

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