Was Astrid Lindgren sagt, stimmt ja meistens. Zum Beispiel hat sie ja wohl sowas von Recht hiermit:

Es gibt kein Alter, in dem alles so irrsinnig intensiv erlebt wird wie in der Kindheit. Wir Großen sollten uns daran erinnern, wie das war.

Jawoll, so ist es! Noch viel jawoller ist aber dieses Zitat, das die fabelhafte @manomama heute auf Twitter postete. Schaut, lest, tut … es ist zu Eurem Besten. :)

frei_und_wild

(Für meine sehbehinderten Leser - da steht: “Lass dich nicht unterkriegen, sei frech und wild und wunderbar!” Astrid Lindgren)

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So wahr: The Mom Song.

15. Februar 2010

Nicht mehr neu, aber immer wieder ein Staunen, betroffenes Seufzen und schließlich lautes Losgackern wert: “The Mom Song” von Anita Renfroe.

Alle Wahrheiten über das Mutterdasein in einem Song. Die ganze Litanei. Alle Mahnungen, Aufforderungen, Zum-hundertsten-Mal-Phrasen. Kurz: das gesamte Hamsterrad, das wir gemeinhin unter dem heroischen Begriff “Mutterschaft” führen. Dass wir nicht längst verrückt geworden sind, liegt wohl an dieser wie Kaugummi dehnbaren, grenzenlosen Liebe, die wir unserer Brut gegenüber empfinden - was auch immer sie uns antut. Das hat die Natur schon ganz gut gemacht, oder? ;)

Die ganz Harten können sich den Song sogar als Klingelton herunterladen und den Text auswendig lernen: hier!

(Ich danke meinem Twitter-Follower @kopfkinoexperte dafür, dass er mich heute daran erinnerte, wie lange ich diesen Song schon bloggen wollte!)

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Text-Teleskop.

16. Oktober 2009

Wunderbar! Fabelhaft! Texter-Spielwiese! Was für eine Idee! - So ähnlich dachte ich, als ich mich durch dieses Fundstück klickte: “Telescopic Text” von Joe Davis.

Die ganze Dramaturgie des Teekochens enthüllt sich, indem man auf verschiedene grau hinterlegte Satzteile klickt. Aus dem Anfangssatz “I made tea.” wird so ein Erlebnis für alle Sinne. Großartig gedacht, großartig gemacht. Congratz, Mr. Davis!

i-made-tea

(gefunden auf Twitter via @zen_habits)

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Mein schönstes Gedicht.

26. September 2009

Manche Texte berühren einen irgendwo, aus irgendeinem Grund, ganz tief drinnen. Mir ging es gerade so mit vier Zeilen aus der Feder von Mascha Kaléko, die mir die Kraft des Schweigens mal wieder bewusst gemacht haben. Im Netz drübergestolpert (bei Textaroma), gelesen, geschluckt, nochmal gelesen, verdaut, für sehr weise befunden und sofort gebloggt. Seht selbst, ob es mit Euch auch etwas macht:

Mein schönstes Gedicht?
Ich schrieb es nicht.
Aus tiefsten Tiefen stieg es.
Ich schwieg es.

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