Fotoshooting à la “OBEN”.
11. Mai 2010
Ist das eine entzückende Idee! Ein Liebespaar hält seine Verlobung in Bildern fest, die an ihren (und meinen) Lieblingsfilm “OBEN” aus dem Hause Disney/Pixar angelehnt sind. Im Film sind es Carl & Edie, im Fotoshooting Lynette & Charles, die ihr Häuschen an Luftballons hängen, Ansteckbuttons aus Kronkorken basteln und sich mit so viel Liebe ansehen, dass es fast weh tut.
Wunderschön. Viel Glück, Lynette & Charles, wo und wer auch immer Ihr seid!
(Gratulation an Joy Harmon Prouty und Donny Prouty von www.wildflowersphotos.com, die dieses Shooting durchführen durften und ihre Arbeit großartig gemacht haben! Und danke an @saripari, die mich heute via Twitter darauf stupste.)
Gegen Berührungsängste: Touching Strangers.
4. Mai 2010
Wunderbar, wunderbar, wunderbar. Überfällig, heilsam, großartig. Diese Adjektive fallen mir zu dem Fotoprojekt “Touching Strangers” des amerikanischen Fotografen Richard Renaldi ein. Die Bilder kommen zustande, indem Renaldi fremde Menschen auf der Straße anspricht und sie bittet, für ein Foto miteinander irgendwie in Kontakt zu treten. Diese teils herzlichen, viel häufiger aber schüchternen oder sogar peinlich berührten Annäherungen hält er dann im Bild fest.
Ich finde: Das braucht die Welt. Wir fassen uns nämlich viel zu selten gegenseitig an - dabei weiß doch jeder, dass wir ohne Berührung nicht leben können!
“Wichtige soziale Fotografie” wird Richard Renaldis Werk irgendwo im Internet genannt. Das trifft es auf den Punkt. Renaldi fotografiert Jugendliche in einem wirtschaftlich benachteiligten Landstrich, Menschen im Bus oder homosexuelle ältere Paare - und öffnet dem Betrachter damit die Augen für das, was eben nun mal da ist und das wir uns ruhig auch mal ansehen sollten, weil es nämlich zum Leben gehört.
Danke, Mr Renaldi, Sie haben hiermit einen neuen Fan!
(Und danke für Philippe von Blog mit Speck, durch dessen Artikel ich erst über diese tollen Bilder gestolpert bin)
Die etwas andere Website.
23. April 2010
Meine Leser dürften inzwischen mitbekommen haben, dass ich Inhaberin eines recht kruden Humors bin. Deshalb gefallen mir Dinge wie der Nur-Text-Auftritt des Web-Entwicklers Bryan Woods. Seine bissig-ironische Vorstellung klärt mit einem Fingerschnipps die Frage “Wie zum Teufel präsentiere ich mich im Internet so, dass man neugierig auf mich wird und mich idealerweise mit hoch dotierten Aufträgen überschüttet? Und wie schaffe ich es, dass mir dabei die verklemmten Langweiler unter den potenziellen Kunden vom Leib bleiben, ohne dass ich mich erst monatelang mit ihnen rumschlagen muss, bevor sie dann die Rechnung viel zu spät bezahlen?”
Yeah. So muss das. Große Klasse!
(Danke an meine liebe @ApfelMuse, die den Link heute auf Twitter als RT postete)
Normal? Nein. Wieso auch.
19. April 2010
Soeben drübergestolpert, gelesen, erkennend gelächelt, die Stirn gerunzelt, berührt geschluckt, gestaunt, genickt: Der Cartoon “WEIRD?” drückt in markanten Bildern und Worten aus, warum normal zum Gähnen langweilig … und außerdem gar nicht wirklich normal ist. Genau mein Ding.
(Ich danke meinem Twitter-Follower @moeffju für den Hinweis auf dieses kleine Kunstwerk der Alltagsphilosophie!)
Ich habe ja erst kürzlich übers Glücklichsein gebloggt und darüber, dass Glück nur zu den Glücksbereiten kommt. Heute stolperte ich über einen Begriff, der, allerdings von hinten aufgezäumt, gut dazu passt: Nocebo-Effekt.
Als böser Bruder des Placebo-Effekts sieht der Nocebo-Effekt (hier im nicht pharmakologischen Sinne) vor, eine negative Erwartung ohne Umwege in ein negatives Ergebnis zu überführen. Wir kennen dieses Phänomen auch unter dem Decknamen “self fulfilling prophecy” oder “selbsterfüllende Prophezeiung”. Das übrigens ein blödes, aber vermeidbares Übel ist. Weil wir nämlich bewusst denkende Menschen sind, gibt es gute Neuigkeiten: Wir können dieses Nocebo-Dings überlisten! Wie das geht, lesen Sie bitte in dem hervorragenden Artikel “Der Nocebo-Effekt: 14 Tipps, wie Sie besser mit Sorgen umgehen” auf karrierebibel.de. Dem ich nichts hinzuzufügen habe.
Schreiben im Sklavenmodus: Write or Die.
9. März 2010
Okay. Konzentriertes Dahintippen ohne Ablenkung mit dem OmmWriter ist ja schön und gut - aber wie wär’s mal mit Schreiben unter richtig fiesem Druck? Artikelkommentator Robin lenkte meine Aufmerksamkeit auf “Write or Die”, ein böses, böses Tool von Dr. Wicked.
Was aber macht es? Steht es mit der Peitsche in der Ecke oder hält es Elektroden an meine Schläfen? Nein. Es führt nur voreingestellte Konsequenzen aus. Man wähle einen von drei Modi, eine von drei “Gnädigkeitsstufen” (Forgiving, Strict und Evil), Zeitspanne (10 Minuten bis 2 Stunden) sowie angepeilter Wortanzahl - und schon kann es losgehen! Ein Anleitungsvideo gibt’s hier.







