Normal ist ja wohl blöd.
22. Juli 2010
Wenn irgendjemand je die Wahrheit gesagt hat, dann der Verfasser dieser Worte:

Auf gut Deutsch: Seid seltsamer! Es lohnt sich!
Ich möchte dies bitte vollumfänglich bejahen, unterschreiben, mit Blut besiegeln und in die Welt hinausposaunen.
(Unter vielen anderen Spruch-Perlen gefunden auf izismile.com dank eines Tweets von @hoellejawohl)
Kreativ. Genial. The Google Job Experiment.
6. Juli 2010
Es war einmal ein New Yorker Werbetexter und Autor namens Alec Brownstein, der brauchte einen neuen Job. Weil er aber eine ziemlich coole Socke ist, pfiff er auf Nullachtfuffzehn-Bewerbungen. Lust auf Texten in einer kleinen Hinterhofagentur hatte er übrigens auch nicht. Viel lieber wollte er hoch hinaus und für die ganz Großen schreiben. Für die Agenturen eben, in die eine coole Socke wie er perfekt reinpasst.
Was also tat der liebe Alec? Er spekulierte auf die Eitelkeit der großen Bosse und buchte schnell ein paar Google AdWords auf ihre Namen. Denn natürlich tun Top-Kreativdirektoren es, genau wie du und ich manchmal: Sie googeln sich selbst (dafür gibt es sogar einen Fachbegriff, der fällt mir aber gerade nicht ein). Den Rest des Beitrags lesen »
Human LCD. Made in Korea.
2. Juli 2010
Man kann ja über die abartige Gleichschaltung von Menschen in asiatischen Ländern halten, was man will - aber hier hat eine südkoreanische High School Gleichklang und Disziplin zur Kunstform erhoben. Auf den Rängen eines Stadions funktionieren hier Studenten als menschlicke Pixel, die Schriftzüge, Grafiken und mehr darstellen. Ich finde: cooles Zeug!
(Ich danke der fabelhaften @Mellcolm dafür, dass sie dieses Wunderdings heute auf Twitter postete!)
Bücher! Bücher! Bücher!
23. Juni 2010
Schnappatmung! Kreislauf! Gier! Love!
Dieses soeben gefundene Blog macht mich fertig. Für jemanden wie mich, die ich seit Jahren von einer richtigen eigenen Bibliothek mit deckenhohen, meterlangen Bücherregalen träume, ist Bookshelf Porn (passender kann ein Blog-Name nicht sein) Paradies und Folter zugleich. Nichts als Fotos von Bibliotheken. Private und öffentliche. Kleine und riesige. Spießige und flippige. Chaotische und wohlgeordnete. Bücher, so weit das Auge reicht … wow!
Dann heißt mein nächstes Projekt wohl “Kinder so schnell wie möglich aus dem Haus graulen, damit ein Zimmer für die Bibliothek frei wird”. Höhö.
Bücher leben.
19. Juni 2010
Manchmal erstarrt man ja in Ehrfurcht vor einem guten Stück Werbekunst. Dieser 3D-Scherenschnitt-Animationsspot für das New Zealand Book Council zeigt in einer grandiosen Symbiose von Bild und Ton, wie Geschichten (in diesem Fall: “Going West” von Maurice Gee) unsere Fantasie beflügeln. Der Spot stammt aus der britischen Animationsschmiede Andersen M Studio, der ich hiermit demütig huldigen möchte.
Elizabeth Gilbert. Inspirierend!
8. Juni 2010
Meine Netzwerkkollegin Mela Eckenfels postete heute einen Link, der mich lange begleiten wird. Es ist ein 20-minütiges Video einer Rede von Elizabeth Gilbert. Sie verfasste nach anderen erfolgreichen Büchern den Bestseller “Eat Pray Love” - und steht nun mit dem fulminanten Erfolg des Werks da. Aber was kommt nach, wenn man mit einer Sache alles erreicht hat? Wie geht man mit dem Druck um, immer noch bessere, erfolgreichere, weltumspannendere Dinge zu schaffen oder zu tun?
Elizabeth Gilbert sagt: Es ist egal, wie toll eine Sache A war. Auch Sache B hat ihre Berechtigung, und wenn unser Beitrag zu Sache B auch nur ein kleiner ist - er zählt. Sie nimmt dem Gespenst “kreativer Genius” seinen Schrecken, indem sie ihm respektlos begegnet und mit höchster Selbstverständlichkeit. Warum auch nicht sollte mich morgen “der Geist” durchfahren? Warum soll das immer nur “denen da oben” passieren? Und warum überhaupt sollte es erstrebenswert sein, einen Erfolg nochmal zu toppen? Das verursacht doch nur Stress.
Mir leuchten Ms Gilberts Worte sehr ein und ich bin nach dem Ansehen des Videos ein bisschen lockerer meiner kreativen Arbeit gegenüber. Ich bin gespannt auf Eure Eindrücke!

