Okay, okay, okay, natĂŒrlich sind richtig gute Websites NICHT easy.*

Stattdessen gibt eine ganze Menge zu beachten: Accessibility, Responsible Design, gut lesbare Fonts, Barrierefreiheit … und neben einer Fantastillion weiteren Details braucht sie natĂŒrlich verdammt guten Text. Auf den Google und seine Kumpels stehen, der Leser aber noch mehr. Den im Idealfall ich geschrieben habe, aber das nur nebenbei. 😉 Content, Content, Content. Unique Content, um genau zu sein. Dann Keywords und so, logo, aber schon lĂ€ngst nicht mehr auf die Weise, die uns SEO-Gurus in den frĂŒhen 2000er-Jahren predigten. Auf all diesen Gebieten arbeite ich mit echten Profis zusammen, die ich gern mit ins Boot hole, wenn ich eine Website betexte.

Aber was langweile ich Euch; es gibt eine Website, die alles das in *öhm* knackig-kurzen Worten beschreibt. A Motherfucking Website. THE Website.
Und die findet Ihr hier: www.motherfuckingwebsite.com – have fun!

This is a motherfucking website. And it's fucking perfect.

 

*Das war nÀmlich, ellabÀtsch!, nur eine schicke Headline, die den geneigten Leser anfixen sollte. Clickbaiting quasi.
„Wenn du liest, was dann geschah, wird dein Leben verĂ€ndern!“
… so ungefĂ€hr, nur nicht ganz so bescheuert.
Hat doch funktioniert, oder? 😉

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Disclaimer: Dieser Blogpost richtet sich gezielt an Leser aus meiner Heimatregion Starnberg.
Andere dĂŒrfen sich natĂŒrlich auch sehr gern Anregungen holen, werden aber mit den meisten Ortsnamen und Tipps nix anfangen können. :-)

 

Also, liebe Starnberger,

bestimmt sucht auch Ihr immer wieder mal nach Möglichkeiten, aussortierte Kleider etc. im nĂ€heren Umkreis sinnvoll zu spenden. Leider ist ja das mit den Altkleider-Containern alles andere als toll: Die Sachen werden zumeist teuer in DrittweltlĂ€nder verkauft und richten dort mehr wirtschaftlichen Schaden an, als dass sie auch nur ein Fitzelchen hĂŒlfen. (UTOPIA hat die Machenschaften der Altkleider-Mafia samt Alternativen vor ein paar Monaten ziemlich gut beschrieben)


Ich habe mich deshalb mal schlau gemacht, einiges auch schon ausprobiert und das hier sind die Anlaufstellen, bei denen ich Eure noch gut erhaltenen Sachspenden im Landkreis Starnberg gut aufgehoben sehe:

1. Die SozialkaufhÀuser

  • Das Starnberger Caritas Sozialkaufhaus KaDeCa im Riedener Weg 12 nimmt in Maßen Kleider, HaushaltsgegenstĂ€nde, Spielsachen, Möbel, ElektrogerĂ€te etc. an. KĂŒndigt jedoch grĂ¶ĂŸere Teile, etwa Möbel oder Waschmaschinen, unbedingt vorher telefonisch an! Meist wollen die Mitarbeiter die Dinge erst sehen, kommen dazu zu Euch nach Hause und nehmen die Sachen dafĂŒr dann aber auch gleich mit. In der dazugehörigen BĂŒcherhalle sind außerdem BĂŒcher fast jeder Art gern gesehen. Gute Sache.
  • Gleiches gilt fĂŒr das Gautinger Sozialkaufhaus KlaWotte.

2. Die lokalen Asyl-Helferkreise
Die Asyl-Helferkreise versorgen GeflĂŒchtete*, die im nahen Umkreis fĂŒr die Zeit ihres Asylverfahrens untergebracht sind, mit GegenstĂ€nden des tĂ€glichen Lebens. Den Rest des Beitrags lesen »

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Liebe Leser, Ihr werdet gebraucht. NatĂŒrlich auch hier von Euren Familien und Chefs und Freunden und EhrenĂ€mtern … aber jetzt ganz akut als UnterstĂŒtzer fĂŒr ein im wahrsten Wortsinne lebenswichtiges Projekt.

Der bewundernswert nimmermĂŒde Verein Kinder auf der Flucht e.V., in dem meine guten Freunde Petra und Tilman Tag und Nacht im Einsatz sind, möchte ganz, ganz am Anfang der schrecklichen Schicksalskette zahlloser FlĂŒchtlinge* ansetzen. Geplant ist die Anschaffung eines zweiten, gebrauchten Rettungsbootes, mit dem ehrenamtliche Rettungsschwimmer nun auch vor der Insel Chios Ertrinkende hoffentlich rechtzeitig erreichen können.
Ein Boot fĂŒr das „Team Lesbos“ konnte kĂŒrzlich mithilfe von Spenden bereits finanziert werden
und ist unablĂ€ssig im Einsatz. Leider sieht es vor der KĂŒste der griechischen Insel Chios nicht viel besser aus; auch dort ist die Lage dramatisch und fĂŒr das bisher gemietete Rettungsboot geht den Helfern das Geld aus.

Rettungsboot_Lesbos

Dieses Boot ist kein Luxus.
Es ist ein Arbeitsmittel, mit dessen Hilfe Leben gerettet werden! Bitte spendet deshalb und verhindert damit aktiv menschliche Tragödien, die wir uns in unseren warmen Wohnzimmern nicht einmal ansatzweise vorstellen wollen.

Verhindert, dass ein schreiendes Kleinkind, das dem Schlepper auf dem Boot lĂ€stig und deshalb „zufĂ€llig“ ĂŒber Bord geschubst wurde, vom Meer verschluckt wird.
Verhindert, dass ein Baby, das die von Erschöpfung und eisigen Wassertemperaturen geschwĂ€chte Mutter nach dem Kentern ihres Bootes loslassen musste, Stunden spĂ€ter tot ans Ufer gespĂŒlt wird.
Verhindert, dass ein Bruder mit ansehen muss, wie der andere in Sichtweite des rettenden Landes ertrinkt, weil er seine Schwimmweste der schwangeren Nachbarin gab.

Rettungsschwimmerin

Helft. BITTE. Eure Spende erreicht den Verein unkompliziert ĂŒber die extra eingerichtete betterplace-Projektseite (>>KLICK<<).

WICHTIG: Sollte zum Zeitpunkt Eures Spendenwillens das Projekt bereits „durchfinanziert“ sein, spendet bitte trotzdem!!! Ein Bedarf folgt dem nĂ€chsten; morgen können es Rettungsdecken, Gummistiefel, Zelte, Babynahrung oder ein medizinisches GerĂ€t sein. Dieser Verein genießt mein vollstes Vertrauen und ich möchte Euch ermutigen, ihm Eures auch zu schenken … und nebenbei Leben, Hoffnung, Perspektive.

Ich verbĂŒrge mich persönlich dafĂŒr, dass Euer Geld haargenau dem Zweck zukommt, fĂŒr den es laut der Spendenplattform betterplace bestimmt ist. Das kann ich besten Gewissens, weil ich fĂŒr Petra, Tilman und das gesamte Team meine Hand ins Feuer legen wĂŒrde. Der Verein hat sich wichtige Ziele gesetzt und nimmt seine Aufgabe hundertprozentig ernst.

*Auf eine Diskussion ĂŒber FlĂŒchtlingspolitik etc. werde ich an dieser Stelle ausnahmslos KEINE Stellung nehmen und entsprechende Kommentare behalte ich mir vor, zu löschen. Hier geht es zunĂ€chst mal nicht um FlĂŒchtlinge, die irgendwann in Deutschland landen und sich dann integrieren oder nicht integrieren, sondern schlicht um MENSCHENLEBEN und wunderbare Leute, die wild entschlossen sind, diese zu bewahren. Das verdient allerhöchste WertschĂ€tzung und jede UnterstĂŒtzung dieser Welt. 

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Der Absturz der Germanwings-Passagiermaschine 4U9525 am 24. MĂ€rz 2015 hat die Welt aufgewĂŒhlt. Vorherrschend sind GefĂŒhle von Trauer, fassungslosem Entsetzen, Hilflosigkeit, Angst und Wut auf den eventuellen Verursacher der Tragödie.

Doch als wĂ€re der Flugsteugabsturz, der 150 Menschen das Leben kostete, nicht schrecklich genug, offenbaren sich in der Berichterstattung die tiefsten stinkenden SĂŒmpfe menschlichen Seins.

Da wurden „Experten“ bereits zu einem Zeitpunkt befragt, zu dem sie noch keinerlei Aussagen machen konnten, nur damit irgendjemand irgendwas sagt.
Die Folge: wilde Mutmaßungen ohne jeden RĂŒckhalt, die man sich ebenso sparen kann.
Nutzen fĂŒr den Fortgang der Ermittlungen oder den Trost Hinterbliebener: null.

Da werden, pietĂ€tlos wie immer, Bilder von weinenden Angehörigen gezeigt, von TrĂŒmmerteilen und von Ortsschildern, nur damit man irgendwas sieht.
Die Folge: Explodierende Klickraten auf Bildstrecken, lodernder Voyeurismus unter den Betrachtern.
Nutzen fĂŒr den Fortgang der Ermittlungen oder den Trost Hinterbliebener: null.

Da befragt man wahllos Familienangehörige, Nachbarn, entfernte Bekannte, wen auch immer, nur damit wir an den Bildschirmen sehen, dass da draußen etwas Schreckliches, nicht wahr sein DĂŒrfendes geschehen ist, aber gottseidank nicht uns selbst.
Die Folge: Traumhafte Einschaltquoten bei Brennpunkten & Co. – aber vor allem alptraumhafte zusĂ€tzliche Belastungen fĂŒr Menschen, die gerade erst ihre Liebsten verloren haben und mit dem kreischenden „WARUM!?“ in ihrem Kopf sowieso schon mehr tragen mĂŒssen, als ein Mensch jemals ertragen mĂŒssen sollte.
Nutzen fĂŒr den Fortgang der Ermittlungen oder den Trost Hinterbliebener: null.

Und dann wird zu einem Zeitpunkt, an dem man zwar eine furchtbare Schuld vermutet, aber keinerlei Beweise hat, eine widerwĂ€rtige Hatz auf die Familie eines Mannes gemacht, der vielleicht aus irgendwelchen GrĂŒnden 149 weitere mit in den Freitod nahm. Vielleicht. Auch hier: null Nutzen, dafĂŒr aber Hass in Dimensionen, die mir schon beim Hinlesen Übelkeit verursachen. Dass auch diese Familie ein Mitglied verloren hat, interessiert lĂ€ngst niemanden mehr. Er ist ja vermutlich DER BÖSE, und um DEN BÖSEN darf man nicht trauern, sondern ist – hey, Pech gehabt! – als Familie automatisch mit schuld.
Was soll man zu solchen Dingen sagen? Es ist absurd.

„WitwenschĂŒtteln“ nennt man all das, und dieser Begriff umschreibt den ganzen gifttriefenden Kern der Sache leider gut.

Ich möchte an dieser Stelle nicht weiter darauf eingehen, wie enorm mich die Art, in der derartige UnglĂŒcke ausgeschlachtet werden, anwidert – ebenso wie die Konsumenten dieser Art von Berichterstattung. Es beschĂ€mt mich, dass selbst respektable Medien (also nicht nur die BILD, von der man freilich nichts anderes erwartet hat) hier ohne jegliches FingerspitzengefĂŒhl agieren und sich schlicht benehmen wie eine tollwĂŒtige Axt im Wald.
Andere haben das schon zur GenĂŒge getan und ich sammle hier einfach mal diejenigen Artikel, die mir aus der Seele sprechen:

Mit diesen drei Artikeln ist fast alles gesagt, was ich zu diesem Zeitpunkt auch sagen möchte. FĂŒr weitere Hinweise auf fundierte Mitdenker bin ich aber dankbar und verlinke sie hier gern.

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Die Montagsinterviews von texterella sind legendĂ€r. Kein Wunder: Bloggerin und Allround-Wonderwoman* Susi Ackstaller gestaltet die Interviews mit so viel Herzblut, Achtsamkeit und Geschmack, dass man nicht anders kann, als sich hochgradig geschmeichelt zu fĂŒhlen, wenn sie einen fragt, ob man nicht die NĂ€chste sein möchte. So geschehen nun auch bei mir – da ich nun endlich auch dieses Dingsda mit der 4 vorne dran geknackt habe, unter der Rubrik „Frauen ab 40“.

Susi, ich knickse artig und danke sehr. Es hat Spaß gemacht (allein die WĂŒhlerei in alten Fotos! Geeez!) und offenbar bin ich ganz gut getroffen. Das sagen jedenfalls alle, die das Interview gelesen haben und mich kennen. And here we go:

Texterella_Montagsinterview

*Es kann einfach nicht unerwĂ€hnt bleiben, dass Susi unter anderem die GrĂŒnderin meines Herzens-Netzwerks texttreff ist, ohne das mein Leben garantiert andere Bahnen genommen hĂ€tte. UnĂŒbertrieben! <3

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Wie bei allen BĂŒchermenschen stapeln sich auch auf meinem NachtkĂ€stchen die BĂŒcher. Dass auch neben der Badewanne, auf dem GĂ€steklo, neben der Couch und in meiner Handtasche BĂŒcherberge meiner Lesezeit harren*, muss ich vermutlich nicht erwĂ€hnen – aber das Lesen im Bett ist halt doch eine ganz eigene Nummer, weil saugemĂŒtlich und ĂŒberhaupt.

Klar, dass ich bei Ansicht des folgenden Bettgestells aus BĂŒchern (!!!) in entzĂŒcktes Quieken ausbrechen musste. Hallo, EIN BETT AUS BÜCHERN! \o/

Entdeckt hat es Barbara Dunbar vom Blog Runs with Scissors in Suburbia. In ihrer Serie „The Windows of Anthropologie“ sammelt sie Fotos von Schaufenstern und Innenausstattung der gleichnamigen Ladenkette; das BĂŒcherbett steht im Anthropologie store in St. Charles. (Absolut zauberhafte Sachen, by the way. Ich befĂŒrchte, dort werde ich das eine oder andere Scheinchen los. Wann eröffnen die endlich eine Filiale in Deutschland?! Aber ich schweife ab.)

 *Äh, natĂŒrlich lese ich immer mindestens 8 BĂŒcher parallel. Ihr nicht?

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