Als mich vor einiger Zeit Christiane Frohmann vom Frohmann Verlag via Twitter fragte, ob ich zu ihrem neuesten Projekt etwas beitragen m├Âchte, war ich sofort dabei.
„Tausend Tode schreiben“ sollte das eBook hei├čen, in dem an die 1.000 Autoren in v├Âllig freier Form irgendeinen Text zum Thema Tod und Sterben schreiben. Eine pers├Ânliche Erfahrung oder auch H├Ârensagen, als Fiction, Lyrik, Worthaufen, Kurzgeschichte … jeder so, wie es zu seiner Idee vom Tod am besten passt. In loser Aneinanderreihung dieser Beitr├Ąge entstand so ein ganz besonderes Buch, sehr pers├Ânlich, sehr nah, sehr bewegend, manchmal augenzwinkernd, meistens optimistisch-positiv, oft abgrundtief traurig – wie der Tod und alles drumherum eben so spielt.

Alle Autoren haben auf Honorar verzichtet und auch der Verlag erhebt keinen Anspruch auf seinen Anteil. Die Erl├Âse gehen stattdessen an das Kinderhospiz Sonnenhof in Berlin-Pankow.

Stand heute (Version 2/4) sind es 247 Texte; Nummer 217 stammt von mir. Den Rest des Beitrags lesen »

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Ich freue mich, die f├╝nf Gewinner meiner Buchverlosung zum „Welttag des Buches 2014“ bekannt geben zu k├Ânnen!
Gelost wurde unter 15 Kommentatorinnen und Kommentatoren, die allesamt scharf auf Jonathan Franzens „Korrekturen“ waren.

Freuen d├╝rfen sich die Urheber der Kommentare Nummer 3, 4, 5, 14 und 15 – also Jessica, Susanne, Britta, Sandra und Franziska. Dass es nun ausschlie├člich Leserinnen geworden sind, ist reiner Zufall, ich schw├Âre! ­čśë
Lose

Nun brauche ich nur noch von Jessica und Susanne die Postadressen, dann gehen die dicken Schinken demn├Ąchst raus.
Herzlichen Gl├╝ckwunsch!

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Wem diese Headline bekannt vorkommt, der hat vermutlich schon vorletztes Jahr an meiner Buchverlosung zur „Aktion Lesefreunde“ am Welttag des Buches 2014 teilgenommen.
Auch 2014 ist es wieder soweit: Deutsche Buchverlage, der B├Ârsenverein des deutschen Buchhandels und die Deutsche Post stellen Zehnerpakete von Sonderdrucken ausgew├Ąhlter Titel zur Verf├╝gung, die registrierte Buchschenker dann frei – ├ťberraschung! – verschenken d├╝rfen.

WDB2014_Lesefreunde_23APRIL

Dieses Jahr habe ich mich als Schenker f├╝r das Buch „Die Korrekturen“ von Jonathan Franzen beworben. Ich kenne das Buch selbst nicht, aber auf www.fuenfbuecher.de haben mittlerweile so viele Leute davon geschw├Ąrmt, dass ich blind danach griff. :)

Franzen_Korrekturen

Und was soll ich sagen: Weil ich ein Gl├╝ckspilz bin, w├Ąhlte man mich tats├Ąchlich aus und heute hole ich mein B├╝cherpaket in der Gautinger Gemeindeb├╝cherei ab, nur um die Franzens dann mit vollen H├Ąnden zu verschenken. Sinn der Sache ist, Menschen f├╝r Literatur zu begeistern, die vielleicht sonst nicht so auf die Idee kommen w├╝rden, zu lesen. In meiner direkten Umgebung fallen mir da gleich einige ein – aber 5 meiner 10 „Korrekturen“ verlose ich dennoch, und zwar hier, unter allen Kommentaren zu diesem Blogpost, und da ist es mir wurscht, ob Ihr sowieso schon Leseratten seid oder nicht. Kommentiert also, was das Zeug h├Ąlt, Leute!

Die Deadline setze ich voller Willk├╝r zum 1. Mai fest. Alle Kommentare, die bis 1. Mai 2014, 20 Uhr, hier eingehen, kommen in einen Pott und ich ziehe daraus den Gewinner. Bitte sorgt daf├╝r, dass ich Euch irgendwie erreichen kann, falls Ihr gewinnt – das funktioniert am besten, wenn Ihr parallel zum Kommentar eine kurze eMail an mich schickt (Adresse siehe Impressum), in der Ihr mir Eure Postadresse verratet.

Ich freue mich auf Eure Kommentare und aufs B├╝cherverschenken!

 

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Zwar bin ich kein Hund, aber manche St├Âckchen apportiere ich dann doch gern. Zumal mir dieses hier von meiner Textinen-Kollegin Britta Freith zugeworfen wurde, deren neues Buch „Hinterm Stall die Blumen“ ich gerade begeistert verschlungen und deren G├Ąstezimmer ich schon mehrfach enthusiastisch beschlafen habe, weil sie n├Ąmlich nebenbei auch noch eine tolle Freundin und Gastgeberin ist. :-)

B├╝cher also. Meine gro├če Liebe. Deshalb lest hier meine Antworten auf die Fragen, die urspr├╝nglich Wibke Ladwig von sinnundverstand in die Runde warf:

Welches Buch liest Du momentan?
„Die Kwimpers“ von Richard Powell. Ein Flohmarktfund meiner Mutter, die es mir nach dem Fertiglesen, noch mit Lachtr├Ąnen in den Augen, in die Hand dr├╝ckte: „Das musst Du lesen! Du wirst es so lieben! Was f├╝r ein nettes Buch!“ Und was soll ich sagen: Mama kennt mich. Ich nahm die Kwimpers gestern gegen 23 Uhr zur Hand, wollte nur mal reinschnuppern und bin heute schon fast durch. Ein herrlich liebenswerter Familienroman, mit der richtigen Portion Augenzwinkern geschrieben und einmalig absurd. (Wer es lesen will: Gibt’s leider nur noch antiquarisch. Beim Wimbauer Buchversand oder Booklooker werdet Ihr f├╝ndig.)

Wurde Dir als Kind vorgelesen? Kannst Du Dich an eine der Geschichten erinnern?
Oh ja, man las – und sang! – mir ganz viel vor. Vor allem meine Gro├čeltern v├Ąterlicherseits, bei denen ich viel Zeit verbrachte, waren gro├če Vorleser (Ihr erinnert Euch, der Lektoren-Opa?). Es gab dort W├Ąnde voller B├╝cher, quer durch alle Sparten … ein Wunderland. Ich erinnere mich an ein Gutenachtgeschichtenbuch und besonders an eine der Geschichten darin, die zwar voll die Moralkeule schwingt, mich aber nachhaltig beeindruckt hat: vom Schafhirten, der seine Dorf-Mitbewohner so oft mit falschem Alarm ├╝ber Wolfs-Angriffe geneckt hat, dass ihm beim ersten echten Angriff schlie├člich keiner mehr hilft. „Wer einmal l├╝gt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht.“ – das las Opa mit einem solchen Nachdruck, dass es wie in Tattoo auf meinen Hirnwindungen brennt (und wirkt, by the way).
Meinen eigenen Kindern (heute fast 12 und fast 14) habe ich tats├Ąchlich noch bis letztes Jahr jeden Abend vorgelesen. Anfangs Kleinkinderkram, alles von Astrid Lindgren, Gr├╝ffelo & Co., dann viel von Michael Ende und Roald Dahl, dann Walter Moers. Irgendwie finden wir dazu heute keine Zeit mehr und das ist richtig bl├Âd, denn ich k├Ânnte stundenlang vorlesen … wenn man mich nur lie├če … *seufz*

Gibt es einen Protagonisten oder eine Protagonistin, in den/die Du mal regelrecht verliebt warst?
Das w├Ąre dann wohl Danny gewesen, aus Roald Dahls „Danny oder Die Fasanenjagd“. Und Momo. Nat├╝rlich.

In welchem Buch w├╝rdest Du gern leben wollen?
Ohne auch nur eine Sekunde nachzudenken: „Madita“. Dieses schwedische Kinderparadies, unvergleichlich. Ein Frevel, dass ich das Land, das ich aus B├╝chern so gut zu kennen glaube, bis heute noch nicht einmal bereist habe.

Welche drei B├╝cher w├╝rdest Du nicht mehr hergeben wollen?
„Die H├Âhlenkinder“ von Alois Theodor Sonnleitner.
„Vom heiteren Kochen“ von Otto Nebelthau.
Und, no kiddin‘, „Suna“ von Pia Ziefle, das ich hier auch schon begeistert rezensiert habe.
Weitere Lieblingsb├╝cher habe ich schon bei „f├╝nfb├╝cher“ vorgestellt.

Ein Lieblingssatz aus einem Buch?

ÔÇ×Alles Mist. Aber dann m├Âchte man sich manchmal auf die Erde setzen und sich vor Freude ins Hemd weinenÔÇť,

sagt der alte Schwientek in Janoschs Roman (f├╝r Erwachsene!) „Cholonek oder Der liebe Gott aus Lehm“. Warum auch immer – dieses Zitat trifft mich mitten ins Herz. In den seltenen Momenten, wo ich alles mistig finde, denke ich an den ollen Schwientek und denke mir, Recht hat er. Und dann setze ich mich auf die Erde und weine mir ins Hemd vor Freude ├╝ber Kleinkram. :-)

War’s das? Das war’s. Wie gut, dass der Fragenkatalog so begrenzt ist, denn ├╝ber B├╝cher k├Ânnte ich nat├╝rlich seitenlang schwadronieren, philospohieren, amourieren … und deshalb werfe ich das St├Âckchen – schwupps! – weiter an Fr├Ąulein Ideenfinderin, die zuckers├╝├če Judith von blogohnegrund und selbstverst├Ąndlich meinen Leib-und-Magen-Buchantiquar, The One And Only Tobias Wimbauer!
Tf├╝ih, tf├╝ih, holt’s St├Âckchen! Ja feiiin!

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Dass mich das Buch „Suna“ von Pia Ziefle mehr als nur begeistert hat, kann man unschwer aus meiner ausf├╝hrlichen Rezension herauslesen. Seit „Suna“ vorletzte Woche endlich auch als Taschenbuch (9,99 ÔéČ) erschienen ist, verschenke ich es noch h├Ąufiger als sonst. Ob ich so ein bisschen mit Schuld daran bin, dass es heute auf der SPIEGEL-Bestsellerliste auf Platz 50 eingestiegen ist? ­čśë

Mehr als verdient ist dieser Erfolg ja – wobei ich prophezeie, dass es dabei nicht bleiben wird. Bis auf die vorderen 20 Pl├Ątze wird dieses ber├╝hrende, gro├čartige Buch es bestimmt noch schaffen. Ich empfehle es jedem; als Lekt├╝re f├╝r wertvolle Stunden oder als Geschenk f├╝r Menschen, die gute Geschichten zu sch├Ątzen wissen. Die Hardcoverausgabe ist ├╝brigens nat├╝rlich noch viel sch├Âner als das Taschenbuch … und da „Suna“ ein Buch ist, das man mehr als einmal lesen wird, fand ich f├╝r mich die Investition in 9 Euro mehr auch v├Âllig angebracht.

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Dank Britta Freith bin ich gerade auf diese nette Aktion aufmerksam geworden – und nun dabei, obwohl ich mich nicht mehr „offiziell“ anmelden konnte. Nun ja, dann eben nur hier, ohne facebook. ­čśë

Ich habe mich entschieden, das Buch „Was ich liebte“ von Siri Hustvedt zu verlosen. Es ist eine dicke, sch├Âne Hardcoverausgabe von 2003, der man ansieht, dass sie auch, bevor ich sie in die Finger bekam, schon ein paarmal gelesen wurde (ich erwarb sie auf einem Flohmarkt).

Warum ich ausgerechnet┬á dieses Buch ausgesucht habe? Weil es mich gleicherma├čen genervt, gefordert und v├Âllig fasziniert hat. Gelesen habe ich es letztes Jahr im Herbsturlaub auf Sardinien. Da sa├č ich n├Ąmlich eine Woche lang mit Anorak und Schal in einem Strandcaf├ę an der Surfstation, w├Ąhrend meine M├Ąnner wie die Verr├╝ckten – ├ťberraschung! – surften. Um mich herum: Surfer. Ich fand die nett, konnte aber zu ihren Themen (Surfen) und ihrer Begeisterung (Surfen) nicht viel beitragen. Deshalb las ich.

„Was ich liebte“ ist vielschichtig, intellektuell, psychologisch dicht und manchmal ziemlich verst├Ârend.┬á Es geht um Kunst, Liebe, Freundschaft, Mord, Geschlechterrollen, Abschied und Kontrollverlust. Siri Hustvedts Erz├Ąhlweise ist mit Sicherheit grandios, durch ihre Kleinteiligkeit aber manchmal enervierend … wobei ich mich frage, ob nicht gerade die Kleinteiligkeit so genial …? Ach, ich wei├č doch auch nicht. Selbst nach dem Lesen bin ich mir noch nicht zu 100% sicher, wie ich das Buch eigentlich wirklich fand. Und deshalb verlose ich es. Weil ich viele Menschen kenne, die davon schw├Ąrmen, und manche, die es verabscheuten (ein paar amazon-Rezensionen gibt es hier).
Ich sitze zwischen den St├╝hlen und w├Ąre auf die Meinung des Gewinners gespannt. :-)

Also los! Jeder Kommentar kommt in den Lostopf und am 30. April ziehe ich die Gewinnerin oder den Gewinner. Ich freue mich auf Eure Teilnahme und jedes Weitersagen, z.B. auf Twitter.

UPDATE vom Update:

07.06.2013: Leider hat sich der Gewinner auf meine drei Mails hin nicht gemeldet, ich finde ihn nirgendwo und eine Adresse habe ich nicht. Ich finde, jetzt habe ich lange genug gewartet. Deshalb haben wir nochmals gelost und gewonnen hat diesmal … *Trommelwirbel* … Kommentar Nummer 36!!! Das ist die liebe Ellen, die ich lustigerweise sogar von Twitter kenne (@Barfussprinzess) und deren Blog kleine-wunder-├╝berall ich ├╝ber alle Ma├čen wundervoll finde. Viel Spa├č mit dem Buch, Ellen!

30.04.2013: Um Punkt 18 Uhr zog eine Gl├╝cksfee namens Turbosohn ein Los aus dem Topf und es tr├Ą├Ą├Ągt … *Trommelwirbel* … die Nummer 4!

Das bedeutet, der Gewinner hei├čt Oliver Sch├╝ssler (Kommentar Nummer 4). Herzlichen Gl├╝ckwunsch und viel Spa├č beim Lesen!

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