Backe, backe … B├╝cher?!

26. M├Ąrz 2015

Kathy Knaus backt gern. Wie man Teig ├╝berhaupt und dann auch noch in solche Motive gebacken kriegen kann, ist mir als bekennender Nichtb├Ąckerin ein v├Âlliges R├Ątsel. Ich bewundere die Detailverliebtheit, die Ideen, die Geduld und das handwerkliche Geschick, die in jeder dieser Torten stecken.

Am meisten aber hat mich heute eine Torte geflasht, die erst kürzlich ihrer Küche entsprungen ist: die Bibliotheks-Torte. Man muss dazu gar nicht viel sagen, aber schaut Euch die Bilder mal in Ruhe an. Ist das nicht einfach entzückend? <3   Bibliothek_Kuchen

(Ich ver├Âffentliche das Foto ├╝brigens mit ausdr├╝cklicher Genehmigung der B├Ąckerin und Urheberin selbst. Danke, Kathy!)

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Domino ist faszinierend. Am „Domino Day“ h├Ąngt bei uns die gesamte Familie gebannt vor dem Fernseher. Noch heute holen meine Kinder, 13 und 15 Jahre alt, manchmal die Kisten mit den bunten Holzsteinen raus – und wir haben derer viele! -, um treppauf, treppab eine m├Âglichst geniale Kettenreaktion auszul├Âsen. Ich freue mich jedes Mal dar├╝ber.

Nun sind bunte Kl├Âtzchen das eine, B├╝cher das andere. Bis zwei amerikanische College-Studenten sich 2013 dachten „Hey, eigentlich hat so ein Buch doch fast das Format eines Dominosteins, nur gr├Â├čer. Da kann man was draus machen“. Gedacht, getan: Zum Start des Lesesommers 2013 bauten sie in der B├╝cherei von Seattle die l├Ąngste Domino-Kettenreaktion der Welt auf – aus B├╝chern!

book_domino_Zahlen

Mit 2.131 B├╝chern stellten sie damit gleichzeitig einen neuen Weltrekord f├╝r die l├Ąngste Buch-Dominoreihe auf. 27 Freiwillige halfen mit und verzehrten dabei 112 St├╝cke Pizza. Well done, Leute, very well.

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Wie bei allen B├╝chermenschen stapeln sich auch auf meinem Nachtk├Ąstchen die B├╝cher. Dass auch neben der Badewanne, auf dem G├Ąsteklo, neben der Couch und in meiner Handtasche B├╝cherberge meiner Lesezeit harren*, muss ich vermutlich nicht erw├Ąhnen – aber das Lesen im Bett ist halt doch eine ganz eigene Nummer, weil saugem├╝tlich und ├╝berhaupt.

Klar, dass ich bei Ansicht des folgenden Bettgestells aus B├╝chern (!!!) in entz├╝cktes Quieken ausbrechen musste. Hallo, EIN BETT AUS B├ťCHERN! \o/

Entdeckt hat es Barbara Dunbar vom Blog Runs with Scissors in Suburbia. In ihrer Serie „The Windows of Anthropologie“ sammelt sie Fotos von Schaufenstern und Innenausstattung der gleichnamigen Ladenkette; das B├╝cherbett steht im Anthropologie store in St. Charles. (Absolut zauberhafte Sachen, by the way. Ich bef├╝rchte, dort werde ich das eine oder andere Scheinchen los. Wann er├Âffnen die endlich eine Filiale in Deutschland?! Aber ich schweife ab.)

 *Äh, natürlich lese ich immer mindestens 8 Bücher parallel. Ihr nicht?

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Genau mein Humor.

9. Mai 2014

Aufkleber

(gesehen auf der Toilette des entz├╝ckenden veganen Caf├ęs „Die kleine Chaostheorie“ in Berlin.)

 

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Manche Architekten und St├Ądteplaner haben ja coolere Ideen als andere.
Zum Beispiel finde ich den Ansatz, sich mitten in der Stadt trampolinhopsend fortzubewegen, ganz und gar charmant – fast so charmant wie B├Ąllchenb├Ąder in der Fu├čg├Ąngerzone. Und wenn dieses Gehopse dann noch quer ├╝ber die Seine in Paris stattfindet … sagen wir mal so: ISCH M├ľSCHTE DAS!

Das franz├Âsische Architekturb├╝ro AZC hatte diese Idee. Eine aufblasbare Trampolinbr├╝cke schlugen die offenbar spa├čorientierten Damen und Herren vor, bestehend aus drei Ringen mit elastischer Bespannung. „Bouncing Bridge Project“ nannten sie ihre Erfindung, die beim Ideenwettbewerb A bridge in Paris gro├če Beachtung fand.

Okay, seinen Coffee to go sollte man vielleicht vorher austrinken und High Heels sind eventuell nicht das optimale Schuhwerk zur, ├Âhm, „Begehung“ dieser Art von Br├╝cke … aber das sollte einem der Spa├č wert sein, findet Ihr nicht? :-)

(Ich muss nicht dazusagen, dass ich so eine Br├╝cke gern einmal quer ├╝ber den Starnberger See h├Ątte, oder?)

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Wenn ich sage, dass ich mich bereits mehrmals durch alle meine B├╝cherregale gelesen habe, ist das nicht gelogen. Der j├╝ngste Internet-Fund erm├Âglicht es jedoch auch Nichtlesern, diesen Satz ohne lange L├╝gennase auszusprechen:┬á„ABC book case“ der italienischen M├Âbeldesigner Eva Alessandrini und Roberto Saporiti ist ein B├╝cherregal, das man sogar im leeren Zustand lesen kann. (Und alle jetzt so: „H├ä├ä├ä├ä├ä├ä?“)

Okay, so sieht’s aus: Das B├╝cherregal besteht aus quadratischen Modulen, die jeweils einen Buchstaben bilden. Die Buchstaben werden gebildet aus vertikal und horizontal angebrachten halblangen Zwischenb├Âden, die auch noch als Buchst├╝tzen fungieren. Die urspr├╝ngliche „Satzbau“-Idee dahinter lautet „READ YOUR BOOK CASE“, aber nat├╝rlich kann man auch B├╝cherregale in anderen Formaten und mit ganz anderen, auch l├Ąngeren W├Ârtern zusammenstellen. Ich gr├╝ble noch, welchen Satz ich wohl bauen w├╝rde, h├Ątte ich eine weitere freie Wand und viel Geld ├╝brig. Macht doch mal ein paar Vorschl├Ąge! :-)

Quelle: http://www.saporiti.net/abc-bookcase/

Quelle: http://www.saporiti.net/abc-bookcase/

Hier sieht man, wie die einzelnen Buchstaben-Module gestaltet sind:

Quelle: http://www.saporiti.net/abc-bookcase/

Quelle: http://www.saporiti.net/abc-bookcase/

 

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