Vor 2 Monaten bloggte ich über einen wundervollen Werbespot zum Thema Anschnallen. Der Grund dafür, dass er mich so berührte, liegt mittlerweile 10 Jahre zurück.

Heute beim Frühstück stießen mein Kind und ich auf unseren zehnten zweiten Geburtstag an. Heute vor genau 10 Jahren überlebten der Baby-Turbosohn und ich erstaunlich unbeschadet einen Frontalcrash mit einem Lkw. Was dabei passierte bzw. nicht passierte, habe ich in meinem Artikel “Anschnallen. Bitte.” kurz erwähnt.

unfall

Die Narben an meinen Handgelenken werden auf ewig daran erinnern, wie verdammt knapp es für uns war – absurderweise sehen sie eher nach einem missglückten Selbstmordversuch aus als nach dem größten Glück eines nunmehr seit 36 Jahren andauernden Lebens. Aber hey – Schicksal ist absurd. Kannste machen nix. :) Den Rest des Beitrags lesen »

Jedes Kind ist besonders.

24. Februar 2010

Was für ein schönes Geschenk, gleich morgens über Spots wie diesen zu stolpern!

Es geht um verborgenes Talent, den Wert des “Besonderen” und unsere Unfähigkeit, bei Kindern Andersartigkeit als Chance zu begreifen. Um Überreaktion, um Sprachlosigkeit, ums Hinschauen. Aber seht selbst:

(Ich danke meiner Twitter-Followerin @sandra_bloggt, die diesen Spot heute postete!)

So wahr: The Mom Song.

15. Februar 2010

Nicht mehr neu, aber immer wieder ein Staunen, betroffenes Seufzen und schließlich lautes Losgackern wert: “The Mom Song” von Anita Renfroe.

Alle Wahrheiten über das Mutterdasein in einem Song. Die ganze Litanei. Alle Mahnungen, Aufforderungen, Zum-hundertsten-Mal-Phrasen. Kurz: das gesamte Hamsterrad, das wir gemeinhin unter dem heroischen Begriff “Mutterschaft” führen. Dass wir nicht längst verrückt geworden sind, liegt wohl an dieser wie Kaugummi dehnbaren, grenzenlosen Liebe, die wir unserer Brut gegenüber empfinden – was auch immer sie uns antut. Das hat die Natur schon ganz gut gemacht, oder? ;)

Die ganz Harten können sich den Song sogar als Klingelton herunterladen und den Text auswendig lernen: hier!

(Ich danke meinem Twitter-Follower @kopfkinoexperte dafür, dass er mich heute daran erinnerte, wie lange ich diesen Song schon bloggen wollte!)

Anschnallen. Bitte.

29. Januar 2010

Wow. Dass mich manche Themen mehr bewegen als andere, wusste ich. Aber dass mir mal ein Werbespot direkt Sturzbäche aus den Augen fluten und ich frühmorgens haltlos in mein Porridge weinen würde … das hätte ich nicht gedacht.

Ich spreche von einem Aufklärungs-Spot der englischen Sussex Safer Road Partnership, der heute Morgen durch einen Blogpost der wunderbaren @ApfelMuse in meine Twitter-Timeline gespült wurde. Der Titel: “Embrace Life” (nie war ein Titel passender). Das Thema: Anschnallen. Die Umsetzung: völlig anders als die Schocker-Werbungen, die man gemeinhin als abschreckende Maßnahme einsetzt. Ich halte auch die Schocker für durchaus effektiv, aber dieser Spot hier strahlt eine Tiefe aus, die seine brutalen Vorgänger vermissen lassen. Er erreicht mich auf eine Weise, die ich nur ganz schwer beschreiben kann. Hier kommt er. Ton an! Herz auf! Verstand auf Empfang! Und fahrt NIE wieder unangeschnallt. Bitte.

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Glücklich mit Voltaire.

20. Januar 2010

Nein, nicht Voltaren … Voltaire! Der gute Mann tat nämlich den klugen Ausspruch “Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein.”

glucklich_voltaire

Ich bin in Sachen positives Denken völlig bei ihm. Warum? Weil ich gemerkt habe, dass jedes Lächeln irgendwann zurückkommt, jeder freundliche Gedanke sich in mir selbst potenziert und jede nette Tat sich zehnfach lohnt. Den Rest des Beitrags lesen »

Wer mich kennt, weiß: Ich bin eine ziemlich überzeugte Anhängerin der Naturmedizin, speziell aber der Homöopathie. Meine ganze Familie und mein großer Bekanntenkreis hat damit schon derartig tolle Erfahrungen gemacht, dass ich gar nicht anders kann – dazu gleich mehr.

Die Kritiker um mich herum jammern jedoch nach Statistiken, nach Beweisen. Sie wollen einfach nicht gern hören, dass verantwortungsvoll angewandte (!!!) Homöopathie bei mancher (!!!) Krankheit eine prima Alternative (!!!) sein kann. Auf Twitter entbrennen immer wieder interessante Diskussionen dazu, nicht unähnlich denen, die ich mit vielen Menschen im richtigen Leben führe. Ich mag Diskussionen und finde alle Aspekte einer Sache beleuchtenswert – aber eins finde ich beim Thema Homöopathie wirklich schade: Viele Menschen geben der Naturmedizin gar nicht erst eine Chance. Den Rest des Beitrags lesen »