“Suna”. Als Taschenbuch auf der Bestsellerliste. Endlich.
25. April 2013
Dass mich das Buch “Suna” von Pia Ziefle mehr als nur begeistert hat, kann man unschwer aus meiner ausführlichen Rezension herauslesen. Seit “Suna” vorletzte Woche endlich auch als Taschenbuch (9,99 €) erschienen ist, verschenke ich es noch häufiger als sonst. Ob ich so ein bisschen mit Schuld daran bin, dass es heute auf der SPIEGEL-Bestsellerliste auf Platz 50 eingestiegen ist?
Mehr als verdient ist dieser Erfolg ja – wobei ich prophezeie, dass es dabei nicht bleiben wird. Bis auf die vorderen 20 Plätze wird dieses berührende, großartige Buch es bestimmt noch schaffen. Ich empfehle es jedem; als Lektüre für wertvolle Stunden oder als Geschenk für Menschen, die gute Geschichten zu schätzen wissen. Die Hardcoverausgabe ist übrigens natürlich noch viel schöner als das Taschenbuch … und da “Suna” ein Buch ist, das man mehr als einmal lesen wird, fand ich für mich die Investition in 9 Euro mehr auch völlig angebracht.
63,75 und was ich darin schrub.
15. November 2012
Seit 2. November gibt es das ebenso schräge wie wunderbare Wiesbaden-Buch “63,75″ von Stijlroyal zu kaufen.
Schick ist es geworden – und Alter, es ist GROSS! Man sieht es auf dem Foto nicht so recht, aber der Titel ist außerdem silbern gedruckt. SILBERN! Muss man also haben, ganz klar. Ob man da aus Wiesbaden kommt oder nicht, ist dann doch wirklich egal.
Weil ich bekanntlich wahnsinnig bescheiden bin, habe ich mich bisher nicht getraut, meine Geschichte auch online zu veröffentlichen. Da aber nun der Herr Verleger Huck Haas himself uns dazu ermutigt hat … bittesehr. Hier ist meine in höchstem Maße unglaubwürdige, verquere und hanebüchene Geschichte über Burg Frauenstein, Graf Ingo den Impotenten und sein, hihi, blutrünstiges Gefolge. Im Buch findet man sie auf Seite 192, tadaa.

Gelesen: “Sitzen vier Polen im Auto”. Von Alexandra Tobor.
9. August 2012
“Sitzen vier Polen im Auto”. Also nee. Von Titel und Einband her hätte ich dieses Buch wohl nie gekauft. Da hat sich der Verlag m.E. keinen Gefallen getan.
Zum Glück aber gibt es Blogs – und Twitter! Denn dort lese ich Alexandra Tobor (aka @silenttiffy) schon seit Jahren. Hie und da machte sie Andeutungen zum Werdegang des Buches, und eines Abend fand ich mich in einer Münchner Twitter-Veranstaltung wieder, auf der sie ein erstes Kapitel vorlas – unter der Ansage, dass sie keine Ahnung habe, ob dieses Buch je ein Buch und wenn ja, ob es je fertig würde, aber sie läse es halt jetzt mal.
Ich lauschte und war gefesselt. Das musste ich sofort haben, sobald es gedruckt war. Irgendwann die Ankündigung: Es gibt einen Erscheinungstermin! Selten habe ich so schnell etwas vorbestellt.
Und das Warten hat sich gelohnt! “Sitzen vier Polen im Auto” ist ein wahres Juwel unter den Kultur-Aussiedler-Heimat-Kindheits-Komödien-Dramen. Mit einer unglaublich bildhaften, nie eitlen Sprache beschreibt die Autorin das Abenteuer “Rausfahren”. So nennen es die Erwachsenen um die kleine Hauptfigur Ola herum, wenn sie das sozialistische Polen heimlich verlassen – immer auf der Suche nach dem Westen, der besseren Zukunft, dem süßeren Leben.
Die kindliche Erzählperspektive ist klug gewählt, denn so erhält die Geschichte eine naive Aufrichtigkeit, die zu Herzen geht und gleichzeitig absolut glaubwürdig sowie zwerchfellzerfetzend witzig ist. Den Rest des Beitrags lesen »
Ein Buch-Offenhalte-Dings.
25. Juli 2012
Wie oft habe ich mir schon ein Dings gewünscht, das mir beim “einhändigen” Lesen mein Buch offen hält?! Täglich, mindestens, und am Strand noch mehr. Sie müssen wissen: Ich habe ziemlich kleine Hände samt Wurstfingern – und da führt die nötige Daumen-Zeigefinger-Mittelfinger-Spreizhaltung bei dicken Schmökern schon mal zum Krampf.
Aber das ist ja nun vorbei, woohooo! Ich habe nämlich ein Dings entdeckt, das die Lösung des Problems sein dürfte: einen “Seitendiener”, im englischen Original “Thumb Thing”. Das Dings kommt im Dreierpack (3 Größen), ist ebenso cool wie easy und wird mein Leseglück hoffentlich schon bald revolutionieren. Für mich kommt vermutlich Größe S in Frage, die anderen beiden werde ich an Wurstfinger-Mama und Wurstfinger-Papa verschenken. <3
So soll das Dings also funktionieren …
… und hier kann man den Seitendiener bestellen … am besten gleich zusammen mit meinem anderen Lieblings-Lesedings, der Leselotte
!
(Alternativ gibt es das Dings auch bei injuice, is aber teurer als bei amazon. Wisster Bescheid.)
Gemalt. Genäht.
16. Juli 2012
Wenn man sich in Ideen verlieben kann, dann ist mir das gerade passiert. Und zwar mit “Child’s Own Studio”, einem an Charme kaum zu überbietenden Handmade-Projekt der Kanadierin Wendy Tsao. Sie näht Stofftiere – aber nicht irgendwelche Teddys von der Stange, sondern die individuellsten Kuschel-, nun … -dingse der Welt.
Der Plan ist ebenso einfach wie genial: Eine Kinderzeichnung dient als Vorlage, Wendy Tsao näht das Motiv als Figur aus Stoff. Die Ergebnisse sind ihren eindimensionalen Ursprüngen derart ähnlich, dass man aus dem Staunen nicht herauskommt. Das sieht dann zum Beispiel so aus:

Quelle: www.childsown.com
Was ich fair und cool finde: Da Wendy Tsao – verständlicherweise – aus der Flut von Anfragen nicht mehr rauskommt, hat sie auf der Seite “Softiemaker Showcase” weitere Textilkünstler und -künstlerinnen aufgelistet, die ähnlich arbeiten.
ISCH. MÖSCHTE. DAS.
Kette. Mit Blindtext.
26. April 2012
Gesehen, gewollt, gekauft – so einfach geht das manchmal. Aktuell passiert mit dieser Kette, an der, aus schwarzem Acrylzeugs gesägt, zwei kleine Worte hängen: “LOREM IPSUM”. Menschen außerhalb von Texterei oder Designgewerbe werden das zwar nicht kapieren, aber mein Herzchen pochte laut, sobald ich das Schmuckstück mit dem Blindtext erblickte. Hach!



