Leben? Ja! Kids with a little extra.
6. Februar 2011
Nicht jeder Mensch wird mit einem perfekten Chromosomensatz geboren. Einer der häufigsten Chromosomendefekte ist die Trisomie 21, auch Down-Syndrom (früher: Mongoloismus) genannt. Die Diagnose ist für werdende Eltern meist ein Schock; nicht jeder kann sich das Leben mit einem Kind vorstellen, das sowohl im Aussehen als auch in der Entwicklung aus der Reihe tanzt. Fakt ist aber: “Downies” sind zu einem überwältigenden Teil echte Sonnenscheine, die das Leben aller Beteiligten, trotz mancher Einschränkungen, bereichern und mit ihrer positiven Lebensfreude viele Herzen im Sturm erobern.
Auch ich, wie wahrscheinlich die meisten, hatte trotzdem immer irgendwie Angst, uns “könnte das passieren”. Auch Mitleid mit mir bekannten “Betroffenen” war schon mal drin (Seite an Seite mit Ehrfurcht vor ihrer elterlichen Leistung). Ein Down-Kind haben, uh, wie heftig – ob ich das wohl könnte?
So dachte ich bis gerade eben. Bis ich über das Blog der Stuttgarter Fotografin Conny Wenk stolperte. Sie ist selbst Mutter einer Tochter mit Trisomie 21, und sie hat ihr großartiges Fotografie-Projekt nicht umsonst “A little extra” getauft. Das überzählige Chromosom als Zusatzfeature, nicht als Fehler … was für ein wundervoller Gedanke! Nicht vorstellbar, dass auch nur eines dieser Kinder abgetrieben worden wäre. Was für ein Geschenk sie doch sind.
Wenn Winter weh tut.
19. Dezember 2010
Winter in Deutschland. Einer von der Sorte “früh, kalt, haufenweise Schnee”. Die Zeitungen titeln über Auffahrunfälle, einknickende Dächer und Streusalzmangel. Schlimm ist das, jaja, aber was die Medien eiskalt vergessen, ist so viel schlimmer: An Wintern wie diesem erfrieren Menschen. Obdachlose sterben im Schlaf, mitten in der deutschen Stadt, an jedem nur denkbaren Ort. Mir persönlich ist egal, ob sie beim Erfrieren von Drogen oder Alkohol benebelt sind oder einfach zu resigniert, um die nächste Obdachlosenunterkunft aufzusuchen: Sie erfrieren, während wir einfach die Heizung aufdrehen, und das ist ein unerträglicher Fakt.
In Berlin und Frankfurt, aber auch im Hamburg gibt es besonders viele Obdachlose, die täglich dem frostigen Feind trotzen; erschreckend viele verlieren den Kampf. Alle drei Städte setzen deshalb Kältebusse ein. Den Rest des Beitrags lesen »
Öko-Chipstüte zu laut: eat this, Umwelt!
25. November 2010
Der US-amerikanische Kartoffelchipshersteller Frito-Lay wollte ein bisschen auf öko machen und hat seine Sunchips in eine revolutionäre biologisch abbaubare Tüte gepackt. Natürlich ist es toll, eine Chipstüte nach dem Leerfuttern auf dem Komposthaufen zu entsorgen – aber wenn einem vorher das Rascheln zu laut ist, wirft man als Amerikaner schon mal sein Umweltbewusstsein über den Haufen. (Ja, ich habe diese Art von Vorurteilen. Wobei viele Deutsche natürlich nicht besser sind.)
Okay: An die 90 Dezibel laut ist das Rascheln der Öko-Chipstüte. Das entspricht etwa dem Lärm eines Rasenmähers und ist somit nicht gerade das, was man abends auf der Couch so braucht:
Eine rauchen gehen.
9. September 2010
Wenn Raucher nach nebenan gehen, um ihrer miefenden Leidenschaft zu frönen, können sie auch gleich einen Blick in die Zukunft werfen. Bitte richten Sie die Augen nach oben – et voilà !
Ein großartig gemachtes, wunderbar böses und vor allem wahres Stück Kunst, wie ich finde. Das mich als militante Nichtraucherin zu fiesem Kichern anregt und manchen Raucher hoffentlich zum Nachdenken.
[Für meine sehbehinderten Leser: Das Foto zeigt zwei Nikotinjunkies im Raucherraum. Ener davon schaut nach oben, der andere versucht seine Zukunft noch krampfthaft zu ignorieren. An der Decke ein fotorealistisches Bild, das die Perspektive eines IM GRAB Liegenden zeigt: ein Erdloch von unten, an dessen Rand ein Pfarrer und eine Trauergemeinde stehen.]
(gefunden auf www.amazingpics.posterous.com)
Shiatsu und Homöopathie. Eine Empfehlung.
17. Mai 2010
Diese Empfehlung für die beste Shiatsu-Massage, die ich je erleben durfte, kommt von Herzen. Genau hinlesen sollten auch alle, die im Raum Starnberg/Herrsching/Weßling auf der Suche nach einer exzellenten homöopathischen Behandlung sind. (Starnberg, Herrsching & Co. ist dabei nur eine Hausnummer – die “Anreise” lohnt sich absolut auch für Patienten aus München, FFB, Weilheim oder sonstwo!)

Nadja Neumüller ist Heilpraktikerin mit Schwerpunkt prozessorientierte Homöopathie, ausgebildete Shiatsu-Therapeutin und demnächst zertifizierte Osteopathin*. Wir kennen uns seit 25 Jahren, aber das ist nicht der Grund, warum ich heute für sie die Werbetrommel rühre. Den Rest des Beitrags lesen »
Werbung Anti Rauchen: 1.
19. Mai 2009
Dass ich die wohl militanteste Nichtraucherin auf diesem Planeten bin, ist ja kein Geheimnis. Via Twitter bin ich jetzt auf eine Seite gestoßen, die meine Abneigung gegen den blauen Dunst weiter schürt: “Top 45 Creative Anti-Smoking Advertisements”. Das ist nicht nur eine großartige Designleistung, sondern vor allem radikal. Genau so muss sie sein, die Anti-Rauch-Werbung von heute. Finde ich.


