Netflix ist ein beliebtes Video-on-Demand-Portal. Und weil KundennĂ€he rockt, ist Netflix auf allen möglichen Social-Media-Plattformen unterwegs. Klar – das wĂŒrde einem heute jeder Marketingberater ans Herz legen, der halbwegs bei Verstand ist. Nun hat diese Art von Kommunikation mit Kunden bei Weitem nicht jeder drauf, bedient aber dennoch die entscheidenden Accounts seines Arbeitgebers. Schon viele Unternehmen haben dank unzureichend ausgebildeter, konfliktunfĂ€higer oder schlicht humorloser Mitarbeiter unfreiwillige Touren durch die FettnĂ€pfchen ihrer Leser angetreten.

twitterlogo

Von Humorlosigkeit kann bei Netflix allerdings nicht ansatzweise die Rede sein. Da sitzt am Twitter-Kanal ganz offensichtlich ein Mensch mit Humor und Köpfchen. Als sich Netflix- und Twitteruser @Bucksen ganz leutselig per Reply an @NetflixDE wandte und nach Filmtipps fĂŒrs Wochenende fragte – statt sich die MĂŒhe zu machen, selbst im Programm zu stöbern -, entspann sich ein absolut herrlicher Dialog. Well done, Netflix, well done! Ich hefte das dann mal unter „Social Media Best Practice“ ab, ok?

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16 Sammlungen kruder Suchanfragen. SECHZEHN! Muss man sich mal reinziehen. Aber bitte, ich kann es nicht leugnen: Noch immer gelangen Leute auf mein Blog, wenn sie eigentlich sehr, nun, merkwĂŒrdige Dinge suchen. Zum Beispiel dies:

Anschnallen Pipi funktioniert nicht: Schlimmer wĂ€re ja wohl, wenn man Pipi mĂŒsste und das ABschnallen funktionierte nicht. Also hömma auf zu jammern.

Sollte ich kostenlos arbeiten: Ähhh, lass mich kurz ĂŒberlegen: nö. WTF?

Schlimme GĂ€rten: Na super, das musste ja irgendwann kommen. Okay, ich bin Inhaberin des Schwarzen Daumens. Ja, ich kriege alles tot. Deshalb bin ich sehr froh um meinen kleinen Garten, in dem die Vermieterin offenbar vor 1.000 Jahren tonnenweise Blumenzwiebeln verbuddelte, die sich jetzt brav Jahr fĂŒr Jahr durch dichtes Unkraut kĂ€mpfen. Und wenn die dann verblĂŒht sind, kann ich ja immer noch sagen, dass ich das Unkraut ja brauche, wegen meines Images als KrĂ€uterhexe. NĂ€mlich.

Luftballons von oben: Rund und bunt, nehme ich an? WÀre das also auch geklÀrt. Der NÀchste bitte.

Warum sieht das Gesicht von Leichen immer so einfgefallen und schief aus: Weil tierisch BĂ€ckchen-Substanz flöten geht, sobald man tot ist. Ganz ohne DiĂ€t! Eine schlechte Nachricht fĂŒr all die Magermodels, die auf Fotos immer mit viel MĂŒhe die Wangen einziehen, um möglichst leichenartig dĂŒnn auszusehen. Sorry, MĂ€dels.

Titanic Wasser: Spontan hatte ich jetzt eine Mineralwasserflasche mit einem „Titanic“-Etikett vor Augen. Das ist ja wohl geschmacklos. Also: was ich so fĂŒr Kopfkino habe.

To be continued …

 

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Domino ist faszinierend. Am „Domino Day“ hĂ€ngt bei uns die gesamte Familie gebannt vor dem Fernseher. Noch heute holen meine Kinder, 13 und 15 Jahre alt, manchmal die Kisten mit den bunten Holzsteinen raus – und wir haben derer viele! -, um treppauf, treppab eine möglichst geniale Kettenreaktion auszulösen. Ich freue mich jedes Mal darĂŒber.

Nun sind bunte Klötzchen das eine, BĂŒcher das andere. Bis zwei amerikanische College-Studenten sich 2013 dachten „Hey, eigentlich hat so ein Buch doch fast das Format eines Dominosteins, nur grĂ¶ĂŸer. Da kann man was draus machen“. Gedacht, getan: Zum Start des Lesesommers 2013 bauten sie in der BĂŒcherei von Seattle die lĂ€ngste Domino-Kettenreaktion der Welt auf – aus BĂŒchern!

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Mit 2.131 BĂŒchern stellten sie damit gleichzeitig einen neuen Weltrekord fĂŒr die lĂ€ngste Buch-Dominoreihe auf. 27 Freiwillige halfen mit und verzehrten dabei 112 StĂŒcke Pizza. Well done, Leute, very well.

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Der Sommer ist da und herrje, offenbar tut er nicht jedem unbedingt gut. Manche der seit dem letzten Mal aufgelaufenen Suchbegriffe, die Leser auf mein Blog schwuppsten, lassen jedenfalls mindestens eine hitzebedingte Hirnerweichung vermuten. Wolle gucke?

Langschwein-Metzger: Nachdem ich „Langschwein“ erstmal googeln musste, möchte ich jetzt bitte umgehend auf den Arm. AUS GRÜNDEN. Außerdem frage ich mich, warum ich das nicht wusste, wo doch in meinem BĂŒcherregal das mir als verstörend in Erinnerung gebliebene, goldgebundene (!)  Werk „Ich fraß die weiße Chinesin“ steht. VerdrĂ€ngung vermutlich.

bunte Intimhaare: Es wurde ja auch mal Zeit fĂŒr einen neuen Trend. Macht Ihr mit?

nackt auf Backtrainer: Diese Begriffskombi löst bei mir ein Kopfkino der Art aus, die ich Euch echt ersparen möchte. Schön ist das nÀmlich nicht. Und jetzt entschuldigt mich bitte, ich muss das Brot *öhöhöhö* aus dem Ofen *hust* holen.

KrÀuter Lyrik: Jetzatle! Da kennt mich jemand. Schon lange gehe ich ja mit einer Ode an den Gundermann schwanger. Und mit einem Sonett auf den Giersch. Ganz zu schweigen von meinem Meisterwerk-to-be, der Ballade vom GÀnsefingerkraut!

Ist Bonnie Tyler eine Zicke?: Jedenfalls hat sie eine Zickenfrisur. Also: so Àhnlich wie die, mit der ich morgens aus dem Bett steige.

arsch fom dienst: [abgekĂŒrzt AfD = eigentlich Arschgeigen fom Dienst]: Partei mit ekelhaften, deutlich rechtslastigen und obendrein orthographisch fragwĂŒrdigen Zielen.

alles meins: Hier bitte Bild von mir, irre flackernden Blickes vor einer großen SchĂŒssel Peperonichips, imaginieren.

der langweiligste Font: Ganz klar: Helveti*gÀÀÀÀÀÀhnschnarch*.

habe seit Yoga weniger Lust auf Fleisch: Ich möchte bitte seit „Langschwein“ (siehe oben) nicht mehr ĂŒber Fleisch reden. Yoga hin oder her.

To be continued …

 

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Genau mein Humor.

9. Mai 2014

Aufkleber

(gesehen auf der Toilette des entzĂŒckenden veganen CafĂ©s „Die kleine Chaostheorie“ in Berlin.)

 

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Manche Architekten und StÀdteplaner haben ja coolere Ideen als andere.
Zum Beispiel finde ich den Ansatz, sich mitten in der Stadt trampolinhopsend fortzubewegen, ganz und gar charmant – fast so charmant wie BĂ€llchenbĂ€der in der FußgĂ€ngerzone. Und wenn dieses Gehopse dann noch quer ĂŒber die Seine in Paris stattfindet … sagen wir mal so: ISCH MÖSCHTE DAS!

Das französische ArchitekturbĂŒro AZC hatte diese Idee. Eine aufblasbare TrampolinbrĂŒcke schlugen die offenbar spaßorientierten Damen und Herren vor, bestehend aus drei Ringen mit elastischer Bespannung. „Bouncing Bridge Project“ nannten sie ihre Erfindung, die beim Ideenwettbewerb A bridge in Paris große Beachtung fand.

Okay, seinen Coffee to go sollte man vielleicht vorher austrinken und High Heels sind eventuell nicht das optimale Schuhwerk zur, öhm, „Begehung“ dieser Art von BrĂŒcke … aber das sollte einem der Spaß wert sein, findet Ihr nicht? :-)

(Ich muss nicht dazusagen, dass ich so eine BrĂŒcke gern einmal quer ĂŒber den Starnberger See hĂ€tte, oder?)

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