Okay, okay, okay, natĂŒrlich sind richtig gute Websites NICHT easy.*

Stattdessen gibt eine ganze Menge zu beachten: Accessibility, Responsible Design, gut lesbare Fonts, Barrierefreiheit … und neben einer Fantastillion weiteren Details braucht sie natĂŒrlich verdammt guten Text. Auf den Google und seine Kumpels stehen, der Leser aber noch mehr. Den im Idealfall ich geschrieben habe, aber das nur nebenbei. 😉 Content, Content, Content. Unique Content, um genau zu sein. Dann Keywords und so, logo, aber schon lĂ€ngst nicht mehr auf die Weise, die uns SEO-Gurus in den frĂŒhen 2000er-Jahren predigten. Auf all diesen Gebieten arbeite ich mit echten Profis zusammen, die ich gern mit ins Boot hole, wenn ich eine Website betexte.

Aber was langweile ich Euch; es gibt eine Website, die alles das in *öhm* knackig-kurzen Worten beschreibt. A Motherfucking Website. THE Website.
Und die findet Ihr hier: www.motherfuckingwebsite.com – have fun!

This is a motherfucking website. And it's fucking perfect.

 

*Das war nÀmlich, ellabÀtsch!, nur eine schicke Headline, die den geneigten Leser anfixen sollte. Clickbaiting quasi.
„Wenn du liest, was dann geschah, wird dein Leben verĂ€ndern!“
… so ungefĂ€hr, nur nicht ganz so bescheuert.
Hat doch funktioniert, oder? 😉

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Mich ĂŒberrascht das ja nicht mehr groß, denn ich kenne die Textzickenmama seit nunmehr 42 Jahren – aber vielleicht möchtet ja Ihr einen weiteren Beweis dafĂŒr lesen, dass sie der vermutlich entspannteste Mensch der Welt ist?

Location: Chez Textzicke, heute Mittag.

Textzickenmama, an der HaustĂŒr klopfend: „Öhm, hast du die Waschmaschine an oder so? Bei uns unten tropft’s durch die Decke in Papas Bett.“ (So wisset: Die KĂŒche meiner Wohnung liegt im gemeinsam bewohnten Haus genau ĂŒber dem Schlafzimmer meiner Eltern.)

[Sprint Textzicke Richtung KĂŒche, in welcher sich auch tatsĂ€chlich ein kleines BĂ€chlein von der Waschmaschine Richtung hintere Zimmerecke schlĂ€ngelt]

Waschmaschine

 

Textzicke: „Oh SHIT!“ [schaltet die Waschmaschine aus, wirft KĂŒchenhandtĂŒcher auf das munter plĂ€tschernde MinibĂ€chlein, wischt hektisch herum] „… Ich hab vorhin vorne das Sieb saubergemacht, hoffentlich hab ich das alles wieder gescheit zugeschraubt.“

Textzickenmama: „Hier, wir ziehen die Maschine auch mal vor. Nicht dass das vom Schlauch hinten kommt.“

[Gemeinschaftliche semiprofessionelle Inspektion der Waschmaschine von allen Seiten]

Ergebnis: Hinten kam das Wasser wahrscheinlich nicht raus, aber ganz vielleicht eben doch. Möglicherweise lag es auch einfach an der vorherigen Waschladung. Da hatte irgendwie ein KinderhĂŒtchen aus der Verkleidungskiste seinen Aggregatzustand von „Stroh“ in „1 Million Fussel mit 1A Rohrverstopfungspotenzial“ geĂ€ndert und war dergestalt ins Waschmaschinirvana eingegangen. Davon abgesehen, dass ich seit Stephen Kings „Der WĂ€schemangler“ keinem HaushaltsgerĂ€t auch nur einen Meter ĂŒber den Weg traue, ist hier also alles denkbar. Aber zurĂŒck zum Thema.

Denn nun hĂ€tte Mama natĂŒrlich rumstressen können, dass die Ursache aber, hallöchen, augenblicklich gefunden werden muss und ich gefĂ€lligst aufpassen und bis zur lĂŒckenlosen AufklĂ€rung der Causa Aqua prophylaktisch einen Damm bauen möge. HĂ€tte jeder verstanden. Aber Mama wĂ€re nicht Mama, wenn …

Mama: „Weißte, die HandtĂŒcher, die da gerade dreckig geworden sind, musst du ja sowieso gleich im Anschluss auch waschen. Dann sehen wir ja, ob’s nochmal passiert. Und bis dahin spanne ich ĂŒber Papas Bett einfach nen Schirm auf, höhö.“

… I’ll keep you posted. 😉 

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Netflix ist ein beliebtes Video-on-Demand-Portal. Und weil KundennĂ€he rockt, ist Netflix auf allen möglichen Social-Media-Plattformen unterwegs. Klar – das wĂŒrde einem heute jeder Marketingberater ans Herz legen, der halbwegs bei Verstand ist. Nun hat diese Art von Kommunikation mit Kunden bei Weitem nicht jeder drauf, bedient aber dennoch die entscheidenden Accounts seines Arbeitgebers. Schon viele Unternehmen haben dank unzureichend ausgebildeter, konfliktunfĂ€higer oder schlicht humorloser Mitarbeiter unfreiwillige Touren durch die FettnĂ€pfchen ihrer Leser angetreten.

twitterlogo

Von Humorlosigkeit kann bei Netflix allerdings nicht ansatzweise die Rede sein. Da sitzt am Twitter-Kanal ganz offensichtlich ein Mensch mit Humor und Köpfchen. Als sich Netflix- und Twitteruser @Bucksen ganz leutselig per Reply an @NetflixDE wandte und nach Filmtipps fĂŒrs Wochenende fragte – statt sich die MĂŒhe zu machen, selbst im Programm zu stöbern -, entspann sich ein absolut herrlicher Dialog. Well done, Netflix, well done! Ich hefte das dann mal unter „Social Media Best Practice“ ab, ok?

Netflix_Dialog_1

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16 Sammlungen kruder Suchanfragen. SECHZEHN! Muss man sich mal reinziehen. Aber bitte, ich kann es nicht leugnen: Noch immer gelangen Leute auf mein Blog, wenn sie eigentlich sehr, nun, merkwĂŒrdige Dinge suchen. Zum Beispiel dies:

Anschnallen Pipi funktioniert nicht: Schlimmer wĂ€re ja wohl, wenn man Pipi mĂŒsste und das ABschnallen funktionierte nicht. Also hömma auf zu jammern.

Sollte ich kostenlos arbeiten: Ähhh, lass mich kurz ĂŒberlegen: nö. WTF?

Schlimme GĂ€rten: Na super, das musste ja irgendwann kommen. Okay, ich bin Inhaberin des Schwarzen Daumens. Ja, ich kriege alles tot. Deshalb bin ich sehr froh um meinen kleinen Garten, in dem die Vermieterin offenbar vor 1.000 Jahren tonnenweise Blumenzwiebeln verbuddelte, die sich jetzt brav Jahr fĂŒr Jahr durch dichtes Unkraut kĂ€mpfen. Und wenn die dann verblĂŒht sind, kann ich ja immer noch sagen, dass ich das Unkraut ja brauche, wegen meines Images als KrĂ€uterhexe. NĂ€mlich.

Luftballons von oben: Rund und bunt, nehme ich an? WÀre das also auch geklÀrt. Der NÀchste bitte.

Warum sieht das Gesicht von Leichen immer so einfgefallen und schief aus: Weil tierisch BĂ€ckchen-Substanz flöten geht, sobald man tot ist. Ganz ohne DiĂ€t! Eine schlechte Nachricht fĂŒr all die Magermodels, die auf Fotos immer mit viel MĂŒhe die Wangen einziehen, um möglichst leichenartig dĂŒnn auszusehen. Sorry, MĂ€dels.

Titanic Wasser: Spontan hatte ich jetzt eine Mineralwasserflasche mit einem „Titanic“-Etikett vor Augen. Das ist ja wohl geschmacklos. Also: was ich so fĂŒr Kopfkino habe.

To be continued …

 

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Domino ist faszinierend. Am „Domino Day“ hĂ€ngt bei uns die gesamte Familie gebannt vor dem Fernseher. Noch heute holen meine Kinder, 13 und 15 Jahre alt, manchmal die Kisten mit den bunten Holzsteinen raus – und wir haben derer viele! -, um treppauf, treppab eine möglichst geniale Kettenreaktion auszulösen. Ich freue mich jedes Mal darĂŒber.

Nun sind bunte Klötzchen das eine, BĂŒcher das andere. Bis zwei amerikanische College-Studenten sich 2013 dachten „Hey, eigentlich hat so ein Buch doch fast das Format eines Dominosteins, nur grĂ¶ĂŸer. Da kann man was draus machen“. Gedacht, getan: Zum Start des Lesesommers 2013 bauten sie in der BĂŒcherei von Seattle die lĂ€ngste Domino-Kettenreaktion der Welt auf – aus BĂŒchern!

book_domino_Zahlen

Mit 2.131 BĂŒchern stellten sie damit gleichzeitig einen neuen Weltrekord fĂŒr die lĂ€ngste Buch-Dominoreihe auf. 27 Freiwillige halfen mit und verzehrten dabei 112 StĂŒcke Pizza. Well done, Leute, very well.

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Der Sommer ist da und herrje, offenbar tut er nicht jedem unbedingt gut. Manche der seit dem letzten Mal aufgelaufenen Suchbegriffe, die Leser auf mein Blog schwuppsten, lassen jedenfalls mindestens eine hitzebedingte Hirnerweichung vermuten. Wolle gucke?

Langschwein-Metzger: Nachdem ich „Langschwein“ erstmal googeln musste, möchte ich jetzt bitte umgehend auf den Arm. AUS GRÜNDEN. Außerdem frage ich mich, warum ich das nicht wusste, wo doch in meinem BĂŒcherregal das mir als verstörend in Erinnerung gebliebene, goldgebundene (!)  Werk „Ich fraß die weiße Chinesin“ steht. VerdrĂ€ngung vermutlich.

bunte Intimhaare: Es wurde ja auch mal Zeit fĂŒr einen neuen Trend. Macht Ihr mit?

nackt auf Backtrainer: Diese Begriffskombi löst bei mir ein Kopfkino der Art aus, die ich Euch echt ersparen möchte. Schön ist das nÀmlich nicht. Und jetzt entschuldigt mich bitte, ich muss das Brot *öhöhöhö* aus dem Ofen *hust* holen.

KrÀuter Lyrik: Jetzatle! Da kennt mich jemand. Schon lange gehe ich ja mit einer Ode an den Gundermann schwanger. Und mit einem Sonett auf den Giersch. Ganz zu schweigen von meinem Meisterwerk-to-be, der Ballade vom GÀnsefingerkraut!

Ist Bonnie Tyler eine Zicke?: Jedenfalls hat sie eine Zickenfrisur. Also: so Àhnlich wie die, mit der ich morgens aus dem Bett steige.

arsch fom dienst: [abgekĂŒrzt AfD = eigentlich Arschgeigen fom Dienst]: Partei mit ekelhaften, deutlich rechtslastigen und obendrein orthographisch fragwĂŒrdigen Zielen.

alles meins: Hier bitte Bild von mir, irre flackernden Blickes vor einer großen SchĂŒssel Peperonichips, imaginieren.

der langweiligste Font: Ganz klar: Helveti*gÀÀÀÀÀÀhnschnarch*.

habe seit Yoga weniger Lust auf Fleisch: Ich möchte bitte seit „Langschwein“ (siehe oben) nicht mehr ĂŒber Fleisch reden. Yoga hin oder her.

To be continued …

 

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