Elizabeth Gilbert. Inspirierend!
8. Juni 2010
Meine Netzwerkkollegin Mela Eckenfels postete heute einen Link, der mich lange begleiten wird. Es ist ein 20-minütiges Video einer Rede von Elizabeth Gilbert. Sie verfasste nach anderen erfolgreichen Büchern den Bestseller “Eat Pray Love” - und steht nun mit dem fulminanten Erfolg des Werks da. Aber was kommt nach, wenn man mit einer Sache alles erreicht hat? Wie geht man mit dem Druck um, immer noch bessere, erfolgreichere, weltumspannendere Dinge zu schaffen oder zu tun?
Elizabeth Gilbert sagt: Es ist egal, wie toll eine Sache A war. Auch Sache B hat ihre Berechtigung, und wenn unser Beitrag zu Sache B auch nur ein kleiner ist - er zählt. Sie nimmt dem Gespenst “kreativer Genius” seinen Schrecken, indem sie ihm respektlos begegnet und mit höchster Selbstverständlichkeit. Warum auch nicht sollte mich morgen “der Geist” durchfahren? Warum soll das immer nur “denen da oben” passieren? Und warum überhaupt sollte es erstrebenswert sein, einen Erfolg nochmal zu toppen? Das verursacht doch nur Stress.
Mir leuchten Ms Gilberts Worte sehr ein und ich bin nach dem Ansehen des Videos ein bisschen lockerer meiner kreativen Arbeit gegenüber. Ich bin gespannt auf Eure Eindrücke!
Schreiben im Sklavenmodus: Write or Die.
9. März 2010
Okay. Konzentriertes Dahintippen ohne Ablenkung mit dem OmmWriter ist ja schön und gut - aber wie wär’s mal mit Schreiben unter richtig fiesem Druck? Artikelkommentator Robin lenkte meine Aufmerksamkeit auf “Write or Die”, ein böses, böses Tool von Dr. Wicked.
Was aber macht es? Steht es mit der Peitsche in der Ecke oder hält es Elektroden an meine Schläfen? Nein. Es führt nur voreingestellte Konsequenzen aus. Man wähle einen von drei Modi, eine von drei “Gnädigkeitsstufen” (Forgiving, Strict und Evil), Zeitspanne (10 Minuten bis 2 Stunden) sowie angepeilter Wortanzahl - und schon kann es losgehen! Ein Anleitungsvideo gibt’s hier.
Einfach nur Schreiben: OmmWriter.
6. März 2010
Er ist es. Der Richtige. Fürs Leben. Ich hörte von ihm, ich testete ihn, er eroberte mein Herz im Sturm. Oder vielmehr mit seiner Sanftheit.
Von wem ich da schwärme? Vom OmmWriter.
Er ist ein ganz und gar fabelhaftes Schreib-Tool für all die Fälle, in denen Ablenkung tödlich ist. Seine schnörkellose Schreiboberfläche bildet den perfekten Rahmen z.B. für Brainstormings, Fragmentsammlungen, Geschichten, Gedichte … ach was, auch für sonst alles. Formatierungsmöglichkeiten? Fehlanzeige. Und das ist gut so. Derzeit ist der OmmWriter nur für Mac erhältlich, aber sie arbeiten an einer Version für PCs. (*) (**)
Eine Zusammenfassung der Funktionen findet man hier. Den Rest des Beitrags lesen »
Eines von 125 Traumblogs sein: unbezahlbar.
10. Februar 2010
Manche Dinge machen einen ja stolzer als andere. Als eines von “125 deutsche Traumblogs aus deutschen Landen” geführt zu werden, ist z.B. eine der Sachen, die Seele und Ego gleichermaßen schmeicheln. Das (übrigens sehr empfehlenswerte) Blog yuccatree.de kürte auf Leser-Empfehlungen hin Blogs, die nicht unbedingt jede Trendwelle mitmachen und/oder die ein ganz besonderes Publikum ansprechen. Textzicke.de ist als “irgendwie süß” *gnihi* dabei - alphabetbedingt ausgerechnet mit der schönen Nummer 111. Das freut mich, das ehrt mich und das macht Bock aufs Weiterschreiben. Danke an alle Empfehler!
Was ich auch noch super finde: Meine Lieblings-Netzwerkgründerin Susi ist mit ihrem Lifestyle-Blog texterella.de dabei. Von mir selbst aus tiefstem Herzen empfohlen und ebenfalls im Boot: Jules “Augenschmaus” sowie das tolle Blog notquitelikebeethoven.de - beide mit charmant aufbereiteten Themen für Gehörlose. Durch die anderen werde ich mich mit der Zeit durchlesen und für nichts anderes mehr Zeit haben. Ach, was soll’s.
Business-Bairisch.
26. Januar 2010
Nicht jeder ist unserer schönen bairischen Sprache mächtig. Nicht jeder mag sie außerdem - was ich persönlich nicht nachvollziehen kann, gehört doch die “Übersetzung” Hochdeutsch-Bairisch und umgekehrt sogar in mein Text-Portfolio. Sehr hübsch finde ich nun die Idee, typische Business-Phrasen für Nichtbayern aufzulisten. Es könnte ja schließlich sein, dass man mal ein turbowichtiges Geschäftsprojekt mit einem meiner sympathisch-grantigen Mitbundesländler abwickeln muss. Und dann rettet Ihnen die Liste “Business-Bairisch für Nichtbayern” von akadeMix (dem Blog von akademie.de)* vielleicht den Tag. Oder die Ehre.
Übrigens: Falls Sie sich wundern, lieber Leser, dass ich hier “bairisch” mit “i” statt mit “y” schreibe, hat das einen Grund. Den Rest des Beitrags lesen »
Blindtext aus der Hölle.
14. Januar 2010
Soeben auf Hinweis von @NieWiederClaire über Twitter entdeckt und fassungslos bekichert: eines von vielen Kopf-auf-die-Tischkante-knallenswerten Beispielen aus dem fabelhaften Blog “Kunden aus der Hölle”.

Das soll nun nicht heißen, dass meine Kunden aus der Hölle wären - im Gegenteil. Derartiges erlebe ich gottlob höchstens alle paar Jahre. Bekannt kommen mir hingegen solche Diskussionen vor:

Im Zusammenhang mit Honorarverhandlungen sei auch nochmals auf das großartige Video “Webdesign-Kunden im alltäglichen Leben” verwiesen, das ich hier bereits vor Monaten verbloggte. Ja, so ist das bei uns Freelancern und Kreativen. Ihr könnt ruhig mal wahlweise a) ein bisschen Mitleid haben oder b) in Ehrfurcht vor unserer Leistung versinken!



