Anschnallen. Bitte.

29. Januar 2010

Wow. Dass mich manche Themen mehr bewegen als andere, wusste ich. Aber dass mir mal ein Werbespot direkt Sturzbäche aus den Augen fluten und ich frühmorgens haltlos in mein Porridge weinen würde … das hätte ich nicht gedacht.

Ich spreche von einem Aufklärungs-Spot der englischen Sussex Safer Road Partnership, der heute Morgen durch einen Blogpost der wunderbaren @ApfelMuse in meine Twitter-Timeline gespült wurde. Der Titel: “Embrace Life” (nie war ein Titel passender). Das Thema: Anschnallen. Die Umsetzung: völlig anders als die Schocker-Werbungen, die man gemeinhin als abschreckende Maßnahme einsetzt. Ich halte auch die Schocker für durchaus effektiv, aber dieser Spot hier strahlt eine Tiefe aus, die seine brutalen Vorgänger vermissen lassen. Er erreicht mich auf eine Weise, die ich nur ganz schwer beschreiben kann. Hier kommt er. Ton an! Herz auf! Verstand auf Empfang! Und fahrt NIE wieder unangeschnallt. Bitte.

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Blindtext aus der Hölle.

14. Januar 2010

Soeben auf Hinweis von @NieWiederClaire über Twitter entdeckt und fassungslos bekichert: eines von vielen Kopf-auf-die-Tischkante-knallenswerten Beispielen aus dem fabelhaften Blog “Kunden aus der Hölle”.

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Das soll nun nicht heißen, dass meine Kunden aus der Hölle wären - im Gegenteil. Derartiges erlebe ich gottlob höchstens alle paar Jahre. Bekannt kommen mir hingegen solche Diskussionen vor:

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Im Zusammenhang mit Honorarverhandlungen sei auch nochmals auf das großartige Video “Webdesign-Kunden im alltäglichen Leben” verwiesen, das ich hier bereits vor Monaten verbloggte. Ja, so ist das bei uns Freelancern und Kreativen. Ihr könnt ruhig mal wahlweise a) ein bisschen Mitleid haben oder b) in Ehrfurcht vor unserer Leistung versinken!

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Wer mich kennt, weiß: Ich bin eine ziemlich überzeugte Anhängerin der Naturmedizin, speziell aber der Homöopathie. Meine ganze Familie und mein großer Bekanntenkreis hat damit schon derartig tolle Erfahrungen gemacht, dass ich gar nicht anders kann - dazu gleich mehr.

Die Kritiker um mich herum jammern jedoch nach Statistiken, nach Beweisen. Sie wollen einfach nicht gern hören, dass verantwortungsvoll angewandte (!!!) Homöopathie bei mancher (!!!) Krankheit eine prima Alternative (!!!) sein kann. Auf Twitter entbrennen immer wieder interessante Diskussionen dazu, nicht unähnlich denen, die ich mit vielen Menschen im richtigen Leben führe. Ich mag Diskussionen und finde alle Aspekte einer Sache beleuchtenswert - aber eins finde ich beim Thema Homöopathie wirklich schade: Viele Menschen geben der Naturmedizin gar nicht erst eine Chance. Den Rest des Beitrags lesen »

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Das Gewissen eines Kindes.

18. Oktober 2009

Ich bin gerade schrecklich stolz auf mein Turbosöhnchen (10). So stolz, dass ich platzen könnte. Und das nicht deshalb, weil er ein super Leistungsturner und ein unfassbares Kreativitätsbündel ist. Auch nicht, weil ihn - zumindest bis heute - die Hängehosen-Pseudocoolness seiner Altersgenosen nicht schert. Ich bin stolz auf ihn, weil einer meiner wichtigsten Werte bei ihm angekommen ist und er dafür einsteht.

Es geht um Verantwortung der Natur gegenüber. Wir sind in der glücklichen Lage, dass wir uns aussuchen können, was wir wo einkaufen. Wir sind keine Vegetarier, doch gequältes Vieh kommt bei uns nicht auf den Tisch. Wurst und Fleisch gibt es selten und wenn, dann entweder vom Bauern im Nebendorf oder aus dem Bioladen.

Gestern Abend dann eine der großen Ausnahmen. Ich ging gegen 18 Uhr mit Töchterchen Liebreiz noch schnell einkaufen. Vor dem Supermarkt stand einer dieser Brathendl-Wagen. Sie wissen schon - die, aus denen es immer so absolut unwiderstehlich duftet. Diese Hendl, obwohl unbestritten köstlich, kaufe ich nicht.

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Gerade noch freute ich mich über die lobende Erwähnung meines Blogs in den PONS-Charts, da leistet sich der Verlag einen Fauxpas der Superlative: Er bringt Lernbücher für Kinder heraus, die thematisch und layouterisch streng nach Geschlechtern unterscheiden. Weil ja, nicht wahr, Mädchen immer nur mit anderen Mädchen spielen, und zwar “Prinzessin Lillifee” oder “Du solltest das Einhorn sein und ich die Fee”. Und weil ja Jungs, angetan mit schmuddeligen Fußballtrikots und Mädchen saublöd findend, ausschließlich in Baumhäusern herumklettern und über Nintendo reden.

pons_madchen

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Das weltgemeinste Experiment.

16. September 2009

Diese armen Kinder. Wie kann man sie, wenn auch “für die Wissenschaft”, derart mit ihrer unbändigen Marshmallow-Lust konfrontieren? Da tut ja schon das Angucken weh! :-)

Oh, The Temptation from Steve V on Vimeo.

(gefunden bei Twitter-Neuentdeckung @Ugugu)

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