Normal? Nein. Wieso auch.
19. April 2010
Soeben drübergestolpert, gelesen, erkennend gelächelt, die Stirn gerunzelt, berührt geschluckt, gestaunt, genickt: Der Cartoon “WEIRD?” drückt in markanten Bildern und Worten aus, warum normal zum Gähnen langweilig … und außerdem gar nicht wirklich normal ist. Genau mein Ding.
(Ich danke meinem Twitter-Follower @moeffju für den Hinweis auf dieses kleine Kunstwerk der Alltagsphilosophie!)
Ich habe ja erst kürzlich übers Glücklichsein gebloggt und darüber, dass Glück nur zu den Glücksbereiten kommt. Heute stolperte ich über einen Begriff, der, allerdings von hinten aufgezäumt, gut dazu passt: Nocebo-Effekt.
Als böser Bruder des Placebo-Effekts sieht der Nocebo-Effekt (hier im nicht pharmakologischen Sinne) vor, eine negative Erwartung ohne Umwege in ein negatives Ergebnis zu überführen. Wir kennen dieses Phänomen auch unter dem Decknamen “self fulfilling prophecy” oder “selbsterfüllende Prophezeiung”. Das übrigens ein blödes, aber vermeidbares Übel ist. Weil wir nämlich bewusst denkende Menschen sind, gibt es gute Neuigkeiten: Wir können dieses Nocebo-Dings überlisten! Wie das geht, lesen Sie bitte in dem hervorragenden Artikel “Der Nocebo-Effekt: 14 Tipps, wie Sie besser mit Sorgen umgehen” auf karrierebibel.de. Dem ich nichts hinzuzufügen habe.
Zweimal im Jahr Geburtstag feiern: unbezahlbar.
27. März 2010
Vor 2 Monaten bloggte ich über einen wundervollen Werbespot zum Thema Anschnallen. Der Grund dafür, dass er mich so berührte, liegt mittlerweile 10 Jahre zurück.
Heute beim Frühstück stießen mein Kind und ich auf unseren zehnten zweiten Geburtstag an. Heute vor genau 10 Jahren überlebten der Baby-Turbosohn und ich erstaunlich unbeschadet einen Frontalcrash mit einem Lkw. Was dabei passierte bzw. nicht passierte, habe ich in meinem Artikel “Anschnallen. Bitte.” kurz erwähnt.
Die Narben an meinen Handgelenken werden auf ewig daran erinnern, wie verdammt knapp es für uns war - absurderweise sehen sie eher nach einem missglückten Selbstmordversuch aus als nach dem größten Glück eines nunmehr seit 36 Jahren andauernden Lebens. Aber hey - Schicksal ist absurd. Kannste machen nix.
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Jedes Kind ist besonders.
24. Februar 2010
Was für ein schönes Geschenk, gleich morgens über Spots wie diesen zu stolpern!
Es geht um verborgenes Talent, den Wert des “Besonderen” und unsere Unfähigkeit, bei Kindern Andersartigkeit als Chance zu begreifen. Um Überreaktion, um Sprachlosigkeit, ums Hinschauen. Aber seht selbst:
(Ich danke meiner Twitter-Followerin @sandra_bloggt, die diesen Spot heute postete!)
So wahr: The Mom Song.
15. Februar 2010
Nicht mehr neu, aber immer wieder ein Staunen, betroffenes Seufzen und schließlich lautes Losgackern wert: “The Mom Song” von Anita Renfroe.
Alle Wahrheiten über das Mutterdasein in einem Song. Die ganze Litanei. Alle Mahnungen, Aufforderungen, Zum-hundertsten-Mal-Phrasen. Kurz: das gesamte Hamsterrad, das wir gemeinhin unter dem heroischen Begriff “Mutterschaft” führen. Dass wir nicht längst verrückt geworden sind, liegt wohl an dieser wie Kaugummi dehnbaren, grenzenlosen Liebe, die wir unserer Brut gegenüber empfinden - was auch immer sie uns antut. Das hat die Natur schon ganz gut gemacht, oder?
Die ganz Harten können sich den Song sogar als Klingelton herunterladen und den Text auswendig lernen: hier!
(Ich danke meinem Twitter-Follower @kopfkinoexperte dafür, dass er mich heute daran erinnerte, wie lange ich diesen Song schon bloggen wollte!)
Reden vs. Machen.
3. Februar 2010
Kann man nein sagen, wenn einen die coolen Nasen von sexdrugsblognroll um einen Gastbeitrag zum Thema “Machen” für ihre Kategorie Ausgesprochen - Stimmen aus der Blogosphäre bitten? Kaum. Wird man dann auch noch als “Lieblingstwitteröse” tituliert, ist es natürlich um den letzten Rest von Zweifel geschehen.
Neben anderen Bloggern durfte ich also zum oben genannten Stichwort blubbern, was die Tastatur hergibt. Meinen ganzen Beitrag seht Ihr seit heute Nacht dort.
Es gibt meinen Beitrag übrigens sogar in vertonter Form - gepodcastet sozusagen. Und ich habe übrigens rein gar nichts dagegen, wenn Ihr mir dort oder hier Eure Erfahrungen zu dem im letzten Absatz beschriebenen Phänomen mitteilt.



