Chio füttert seine Fans.
20. November 2009
Isses denn zu glauben! Kaum futtert man 12 Jahre dieselbe Chipsmarke und tut sein Junkietum öffentlich kund, wird man auch schon reich beschenkt!
Wer mir auf Twitter folgt und mein Blog liest, weiß Bescheid. Mehrmals täglich schreibe ich über mein pöses, pöses Knusperlaster, meinen Kartoffelfetisch, mein Suchtmittel: Chio Chips Hot Peperoni. Als ich kürzlich herausfand, dass @chio_de ja auch twittert, musste natürlich ein Dialog her! Wann auch immer die mit ihrer neuen Wasabi-Sorte daherkamen, konterte ich mit Peperoni. Schnell kriegten die raus, dass sie es da wohl mit ihrem größten Fan zu tun hatten. Leibhaftig! Den Rest des Beitrags lesen »
Ordnung muss sein.
26. Oktober 2009
Dass ich dieses “Ordnung” ausschließlich im Job kann, weiß mittlerweile jeder. Dass ich ein hochgradiger Peperonichips-Junkie bin, ist auch allseits bekannt. Und in Kombination sieht das dann so aus:

Oder so:

Klar ist das komplett meschugge … aber hat irgendwer etwas anderes vermutet?
(Pssst: Die leeren Tüten in der Hängeablage sind als Protagonisten eines zukünftigen Blogposts gedacht. Nicht dass man mir jetzt unterstellt, ich würde sie als Devotionalien meiner Sucht aufbewahren. Und sie sind natürlich über einen laaangen Zeitraum gesammelt. Öhm. *pfeif*)
Das Gewissen eines Kindes.
18. Oktober 2009
Ich bin gerade schrecklich stolz auf mein Turbosöhnchen (10). So stolz, dass ich platzen könnte. Und das nicht deshalb, weil er ein super Leistungsturner und ein unfassbares Kreativitätsbündel ist. Auch nicht, weil ihn - zumindest bis heute - die Hängehosen-Pseudocoolness seiner Altersgenosen nicht schert. Ich bin stolz auf ihn, weil einer meiner wichtigsten Werte bei ihm angekommen ist und er dafür einsteht.
Es geht um Verantwortung der Natur gegenüber. Wir sind in der glücklichen Lage, dass wir uns aussuchen können, was wir wo einkaufen. Wir sind keine Vegetarier, doch gequältes Vieh kommt bei uns nicht auf den Tisch. Wurst und Fleisch gibt es selten und wenn, dann entweder vom Bauern im Nebendorf oder aus dem Bioladen.
Gestern Abend dann eine der großen Ausnahmen. Ich ging gegen 18 Uhr mit Töchterchen Liebreiz noch schnell einkaufen. Vor dem Supermarkt stand einer dieser Brathendl-Wagen. Sie wissen schon - die, aus denen es immer so absolut unwiderstehlich duftet. Diese Hendl, obwohl unbestritten köstlich, kaufe ich nicht.
Wir stricken uns ein Geschlechter-Klischee.
7. Oktober 2009
Gerade noch freute ich mich über die lobende Erwähnung meines Blogs in den PONS-Charts, da leistet sich der Verlag einen Fauxpas der Superlative: Er bringt Lernbücher für Kinder heraus, die thematisch und layouterisch streng nach Geschlechtern unterscheiden. Weil ja, nicht wahr, Mädchen immer nur mit anderen Mädchen spielen, und zwar “Prinzessin Lillifee” oder “Du solltest das Einhorn sein und ich die Fee”. Und weil ja Jungs, angetan mit schmuddeligen Fußballtrikots und Mädchen saublöd findend, ausschließlich in Baumhäusern herumklettern und über Nintendo reden.
Vollkorn-Chips? WTF!?
3. September 2009
Also wirklich. Nun weiß doch inzwischen jeder, dass ich süchtig nach haargenau EINER Sorte von Chips bin. Eigentlich müsste die Googlesuche nach dem Begriff “Chio Peperonichips” längst “Lilian Kura” und/oder “@textzicke” (man beachte unbedingt das Profilbild) ausspucken. Verwunderlich auch, dass der Hashtag #Peperonichips es bei Twitter noch nicht in die Trending Topics geschafft hat.

Und doch gibt es immer wieder Unverwüstliche, die mich bekehren wollen. Die tatsächlich meinen, es gibt für mich noch andere Götter neben Chio Hot Peperoni. Die meinen, ich würde tatsächlich gefrustet an ein paar faden Vollkorn(!)-Chips nagen und darüber den knusperknackigscharfen Geschmack des Chio-Peperonihimmels vergessen. Den Rest des Beitrags lesen »
Leseempfehlung: “Im Vorübergehen”.
18. August 2009
Selten hat mich ein Artikel so berührt wie dieser Beitrag mit dem Titel “Im Vorübergehen” aus dem wunderbaren Blog “Herzdamengeschichten“. Nicht ohne Grund tagge ich ihn mit den Begriffen Zivilcourage, Herzwärme und Vorurteile. Nicht ohne Grund treibt er mir Tränen der Freude, der Ergriffenheit und gleichermaßen der Wut in die Augen.
Mein Twitterposting mit dem Link bekam innerhalb einer Minute (!) 5 Retweets. Ist das nicht ein Hinweis darauf, dass sich auch im Jahr 2009 noch viele Menschen ein Herz für innere Schönheit bewahrt haben? Ich sehe das so. Versucht nicht, mich vom Gegenteil zu überzeugen. Danke, Welt.

