Reden vs. Machen.
3. Februar 2010
Kann man nein sagen, wenn einen die coolen Nasen von sexdrugsblognroll um einen Gastbeitrag zum Thema “Machen” für ihre Kategorie Ausgesprochen – Stimmen aus der Blogosphäre bitten? Kaum. Wird man dann auch noch als “Lieblingstwitteröse” tituliert, ist es natürlich um den letzten Rest von Zweifel geschehen.
Neben anderen Bloggern durfte ich also zum oben genannten Stichwort blubbern, was die Tastatur hergibt. Meinen ganzen Beitrag seht Ihr seit heute Nacht dort.
Es gibt meinen Beitrag übrigens sogar in vertonter Form – gepodcastet sozusagen. Und ich habe übrigens rein gar nichts dagegen, wenn Ihr mir dort oder hier Eure Erfahrungen zu dem im letzten Absatz beschriebenen Phänomen mitteilt.
Homöopathie. Ein Plädoyer.
24. November 2009
Wer mich kennt, weiß: Ich bin eine ziemlich überzeugte Anhängerin der Naturmedizin, speziell aber der Homöopathie. Meine ganze Familie und mein großer Bekanntenkreis hat damit schon derartig tolle Erfahrungen gemacht, dass ich gar nicht anders kann – dazu gleich mehr.
Die Kritiker um mich herum jammern jedoch nach Statistiken, nach Beweisen. Sie wollen einfach nicht gern hören, dass verantwortungsvoll angewandte (!!!) Homöopathie bei mancher (!!!) Krankheit eine prima Alternative (!!!) sein kann. Auf Twitter entbrennen immer wieder interessante Diskussionen dazu, nicht unähnlich denen, die ich mit vielen Menschen im richtigen Leben führe. Ich mag Diskussionen und finde alle Aspekte einer Sache beleuchtenswert – aber eins finde ich beim Thema Homöopathie wirklich schade: Viele Menschen geben der Naturmedizin gar nicht erst eine Chance. Den Rest des Beitrags lesen »
Chio füttert seine Fans.
20. November 2009
Isses denn zu glauben! Kaum futtert man 12 Jahre dieselbe Chipsmarke und tut sein Junkietum öffentlich kund, wird man auch schon reich beschenkt!
Wer mir auf Twitter folgt und mein Blog liest, weiß Bescheid. Mehrmals täglich schreibe ich über mein pöses, pöses Knusperlaster, meinen Kartoffelfetisch, mein Suchtmittel: Chio Chips Hot Peperoni. Als ich kürzlich herausfand, dass @chio_de ja auch twittert, musste natürlich ein Dialog her! Wann auch immer die mit ihrer neuen Wasabi-Sorte daherkamen, konterte ich mit Peperoni. Schnell kriegten die raus, dass sie es da wohl mit ihrem größten Fan zu tun hatten. Leibhaftig! Den Rest des Beitrags lesen »
Ordnung muss sein.
26. Oktober 2009
Dass ich dieses “Ordnung” ausschließlich im Job kann, weiß mittlerweile jeder. Dass ich ein hochgradiger Peperonichips-Junkie bin, ist auch allseits bekannt. Und in Kombination sieht das dann so aus:

Oder so:

Klar ist das komplett meschugge … aber hat irgendwer etwas anderes vermutet?
(Pssst: Die leeren Tüten in der Hängeablage sind als Protagonisten eines zukünftigen Blogposts gedacht. Nicht dass man mir jetzt unterstellt, ich würde sie als Devotionalien meiner Sucht aufbewahren. Und sie sind natürlich über einen laaangen Zeitraum gesammelt. Öhm. *pfeif*)
Das Gewissen eines Kindes.
18. Oktober 2009
Ich bin gerade schrecklich stolz auf mein Turbosöhnchen (10). So stolz, dass ich platzen könnte. Und das nicht deshalb, weil er ein super Leistungsturner und ein unfassbares Kreativitätsbündel ist. Auch nicht, weil ihn – zumindest bis heute – die Hängehosen-Pseudocoolness seiner Altersgenosen nicht schert. Ich bin stolz auf ihn, weil einer meiner wichtigsten Werte bei ihm angekommen ist und er dafür einsteht.
Es geht um Verantwortung der Natur gegenüber. Wir sind in der glücklichen Lage, dass wir uns aussuchen können, was wir wo einkaufen. Wir sind keine Vegetarier, doch gequältes Vieh kommt bei uns nicht auf den Tisch. Wurst und Fleisch gibt es selten und wenn, dann entweder vom Bauern im Nebendorf oder aus dem Bioladen.
Gestern Abend dann eine der großen Ausnahmen. Ich ging gegen 18 Uhr mit Töchterchen Liebreiz noch schnell einkaufen. Vor dem Supermarkt stand einer dieser Brathendl-Wagen. Sie wissen schon – die, aus denen es immer so absolut unwiderstehlich duftet. Diese Hendl, obwohl unbestritten köstlich, kaufe ich nicht.
Wir stricken uns ein Geschlechter-Klischee.
7. Oktober 2009
Gerade noch freute ich mich über die lobende Erwähnung meines Blogs in den PONS-Charts, da leistet sich der Verlag einen Fauxpas der Superlative: Er bringt Lernbücher für Kinder heraus, die thematisch und layouterisch streng nach Geschlechtern unterscheiden. Weil ja, nicht wahr, Mädchen immer nur mit anderen Mädchen spielen, und zwar “Prinzessin Lillifee” oder “Du solltest das Einhorn sein und ich die Fee”. Und weil ja Jungs, angetan mit schmuddeligen Fußballtrikots und Mädchen saublöd findend, ausschließlich in Baumhäusern herumklettern und über Nintendo reden.

