Öko-Chipstüte zu laut: eat this, Umwelt!
25. November 2010
Der US-amerikanische Kartoffelchipshersteller Frito-Lay wollte ein bisschen auf öko machen und hat seine Sunchips in eine revolutionäre biologisch abbaubare Tüte gepackt. Natürlich ist es toll, eine Chipstüte nach dem Leerfuttern auf dem Komposthaufen zu entsorgen – aber wenn einem vorher das Rascheln zu laut ist, wirft man als Amerikaner schon mal sein Umweltbewusstsein über den Haufen. (Ja, ich habe diese Art von Vorurteilen. Wobei viele Deutsche natürlich nicht besser sind.)
Okay: An die 90 Dezibel laut ist das Rascheln der Öko-Chipstüte. Das entspricht etwa dem Lärm eines Rasenmähers und ist somit nicht gerade das, was man abends auf der Couch so braucht:
Rotstift im Schilderwald.
12. August 2010
Vor Urzeiten schrub ich bei der Textguerilla einen Artikel über das Ärgernis “Rechtschreibfehler auf Straßenschildern”. Ich gab darin zu, dass ich selten ohne roten edding aus dem Haus gehe, um bei öffentlichen Orthographie-Unfällen direkt Erste Hilfe leisten zu können. Nennen Sie es ruhig “Verschandelung des Stadtbildes” oder “Spar-Graffitti für frustrierte Lektoren” – bei mir läuft es unter “Dienst an der orthographiefernen Menschheit”. Außerdem würde ich auf der Stelle ein Magengeschwür kriegen, wenn ich nicht … so weit, so gut.
Heute nun stieß ich auf zwei Gleichgesinnte: Jeff Deck und Benjamin D. Herson. Die zwei US-amerikanischen Rechtschreibfanatiker hatten – gerade so wie ich – die Nase voll von Buchstabendrehern in Ortsnamen, Falschschreibung italienischer Delikatessen auf Restauranttafeln und Werbeschild-Peinlichkeiten. Also gingen sie auf Korrektur-Tournee. Radierten, überklebten, strichen durch und platzierten Klebebuchstaben. Sie taten dies zweieinhalb Monate lang quer durchs Land. Natürlich zückten sie Tipp-Ex & Co. nicht ohne die Einwilligung der Schildverantwortlichen (jedenfalls fast nie), und natürlich waren nicht alle davon so begeistert wie ich. Aber hey, egal: geile Aktion! Finde ich.
Ach so, fast vergessen: Ein Buch haben sie übrigens auch darüber geschrieben. “The Great Typo Hunt”. Muss ich natürlich haben, klaro.
(Vielen Dank übrigens an den formidablen @doppelfish, durch dessen Tweet ich heute diesen Artikel fand.)
Ratschlager für Junghexen.
6. Juni 2010
Frisch aus Töchterchen Liebreizens (8) Feder und auf dem Weg in die Bestsellerlisten: der “Ratschlager für Junghexen”. Ein Standardwerk für Junghexen, die etwas auf sich halten!

(Sie meinen, es müsste “RatGEBER” heißen? Da sindse aber auf dem Holzweg. Findet die Liebreizende.)
Höchst ansteckend: Chipsjunkietum.
2. Juni 2010
Dass meine Sucht nach Chio Chips Hot Peperoni höchst ansteckend ist, wissen wir spätestens seit einer 100% wissenschaftlichen Studie zum Twitterfollower-Nachmacherverhalten.
Heute jedoch ist es passiert: Die bekennende Chio-Basherin @Frau_Elise ist konvertiert! Und hier ist der Beweis – für den Fall, dass sie das verräterische Posting wieder löscht, *höhö*.

Zweimal im Jahr Geburtstag feiern: unbezahlbar.
27. März 2010
Vor 2 Monaten bloggte ich über einen wundervollen Werbespot zum Thema Anschnallen. Der Grund dafür, dass er mich so berührte, liegt mittlerweile 10 Jahre zurück.
Heute beim Frühstück stießen mein Kind und ich auf unseren zehnten zweiten Geburtstag an. Heute vor genau 10 Jahren überlebten der Baby-Turbosohn und ich erstaunlich unbeschadet einen Frontalcrash mit einem Lkw. Was dabei passierte bzw. nicht passierte, habe ich in meinem Artikel “Anschnallen. Bitte.” kurz erwähnt.
Die Narben an meinen Handgelenken werden auf ewig daran erinnern, wie verdammt knapp es für uns war – absurderweise sehen sie eher nach einem missglückten Selbstmordversuch aus als nach dem größten Glück eines nunmehr seit 36 Jahren andauernden Lebens. Aber hey – Schicksal ist absurd. Kannste machen nix.
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Knabber Scharfes und zwitscher darüber.
9. Februar 2010
Ist es denn zu fassen? Habe ich denn schon wieder Post von Chio? Da ist doch tatsächlich ein Paket mit Absender “Intersnack, Köln”. Letztes Mal waren mehrere Tüten Chio Chips Hot Peperoni drin und ein tolles Badehandtuch nebst einem handgeschriebenen Gruß aus dem Chio-Marketing. Ich schüttel mal: es raschelt. Jetzt ist alle Contenance dahin, her mit der Schere, ritschratsch, ich will’s wissen!


Und tatsächlich: Da lacht mich eine Chio-Tragetasche an, gefüllt mit satten 5 Tüten Lieblingschips … und dazu ein cooles Chio-T-Shirt (Größe M, die sind echt diplomatisch. Es passt.)!!! Die beiliegende Karte besagt “Liebe Textzicke! Ganz ohne Hintergedanken und einfach nur, weil wir so viel Spaß mit Dir haben, gibt’s erneut eine kleine Twaufmerksamkeit! Schöne Grüße aus dem Chio-Büro.” Den Rest des Beitrags lesen »

